Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Freitag, 14. März 2014

Schreiben an den Bundespräsidenten bezüglich des Griechenlandbesuchs und deutscher Schuld

Veröffentlicht von Gerhard Bauer

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
Deutschland ist in einer schwierigen Situation – Vieles stimmt einfach
nicht mehr in unserem Lande. Wir haben keinen Grund, mit dem Verhalten
unserer politischen “Eliten” einverstanden zu sein.
Eine wichtige Rolle spielen dabei Sie, unser Bundespräsident, und eben
auch Ihre Auslandsreisen. Wie wir als Bürger sie erleben – darüber
haben wir in der beiliegenden Schrift unsere Argumentation freimütig
dargelegt..
Wir wissen nicht, ob Sie persönlich mit diesen Gedanken bekannt
werden können, weil - wie die Erfahrung lehrt – Bürgerbriefe an Sie in
der Regel ohne Antwort bleiben. Wir haben nicht zuletzt deshalb diesen
Text auch breit in der Internet-Gemeinde gestreut.
        Mit freundlichen Grüßen
Lutz Radtke       Prof. Dr. Rainer Gladisch
„Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten
Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den
Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für
jedermann sichtbar. Fürchtet den Verräter.“ (Marcus Tullius Cicero)
Wieder ein Staatsbesuch der Peinlichkeiten

Joachim Gauck weint in Griechenland

Und warum weint er? Wegen der Verbrechen natürlich, die schon wieder die
Deutschen begangen haben sollen, diesmal in Griechenland. Aber der Reihe
nach …
Staatsbesuch. Gauck in Athen. Empfang durch den Staatspräsidenten Karolos
Papoulias, der schon als 14jähriger Partisan gegen die deutsch-italienischbulgarische
Besatzung des Landes in Weltkrieg II gekämpft hatte. Jetzt war er
sich nicht zu schade, wieder einmal von Deutschland „Reparationen“ in
Milliardenhöhe als Entschädigung für die Besetzung Griechenlands 1941 –
1944 einzufordern. Warum tat er das?
1. Einfach aus Unverfrorenheit seinem deutschen Staatsgast gegenüber –
wohl wissend, dass die Gerichte längst das letzte (ablehnende) Wort
über diese Forderung gesprochen haben?
2. Oder weil den Griechen das Wasser so sehr bis zum Halse steht – trotz
der Milliardenkrediten, trotz Schuldenschnitt – dass sie auf neue Kredite
nicht mehr bis nach der Europa-Wahl im Mai warten können?
Gauck wich aus mit Hinweis auf die Bundesregierung.
Und dann Kalavrita. Der Ort gilt in Griechenland als Synonym für deutsche
Kriegsverbrechen. „Hier massakrierten Wehrmachtssoldaten tausend
Griechen“, schreibt die Frankfurter Allgemeine am 7. März 2014. Etwas
großzügig, dieser Umgang mit den Opfezahlen. Man hätte dieser Zeitung eine
bessere Recherche zugetraut.
Die Wahrheit sieht, wie bei Auslandsreisen dieses Bundespräsidenten mit
seinen devoten Schuldbezeugungen leider üblich, wieder einmal ganz anders
aus:

Kalavrita

Griechenland 1943. Rückzug der deutschen Wehrmacht.Es gab nur noch
schwache deutsche Stützpunkte in Griechenland, einen davon bei dem Dorf
Kalavrita, besetzt mit 85 deutschen Soldaten. In einer Oktobernacht kamen
griechische Partisanen der kommunistischen „Volksbefreiungsarmee ELAS“ in
überlegener Stärke und schlossen den deutschen Stützpunkt vollständig ein.
Eine Verbindung zur „Außenwelt“ gab es für die Deutschen nicht – die
Telefonverbindung hatten die Partisanen unterbrochen, Melder hatten keine
Chance durchzukommen, die Funkverbindung funktionierte in der
Gebirgslandschaft nicht. Was tun?

Zu ernsthaften Kämpfen kam es nicht. Die Partisanen boten Verhandlungen
an: Ihr Deutschen übergebt uns den Stützpunkt kampflos und Eure Waffen
dazu. Dafür garantieren wir Euch freien Abzug! Das wurde akzeptiert und
sogar schriftlich – auf Griechisch und Deutsch in doppelter Ausfertigung –
fixiert. Jeder Vertragspartner erhielt ein Exemplar.
Die Deutschen verließen den Stützpunkt in geordneter Formation. Doch kaum
hatten sie ihn verlassen, wurden sie von den Partisanen umringt und in den
Ort Kalavrita getrieben. Dem deutschen Offizier wurde sein Vertragsexemplar
entrissen, bespuckt und zerrissen vor die Füße geworfen.
Die Ausplünderung und Entkleidung der Soldaten begann. Sie wurden zu
mehreren aneinander gefesselt und an den Rand einer steil abfallenden
Schlucht getrieben. Sie stürzten rücklings den Steilhang hinunter. Wer sich
noch rührte, wurde von oben erschossen. Insgesamt wurden 81 deutsche
Soldaten erschossen, drei Verwundete sollen zu einem Brunnen geschleppt
und hineingeworfen worden sein, wo sie ertranken. Die Soldaten überlebten,
z.T. mit Hilfe von Einwohnern.
Auf diesen Massenmord reagierte die 117. Jägerdivision. Sie nahm die
männlichen Einwohner Kalavritas als Geiseln und erschoss am 13. Dezember
1943 511 Personen. Das war Kriegsrecht – eine Vergeltung, wie sie alle
Armeen der Welt jederzeit angewendet haben.


Und der Bundespräsident? Warum beschwor er wieder einmal die deutsche
Schuld? Die griechischen Partisanen hatten ein Kriegsverbrechen begangen.


Sie hatten gegen das Völkerrecht verstoßen. Sie hatten gemordet. So sah das
auch ein Bochumer Gericht, das sich 1972 mit dem Fall Kalavrita befassen
musste. Es stellte ausdrücklich fest: „In dieser Situation waren Repressalien
notwendig und zulässige völkerrechtliche Mittel“.
Das Verhalten von Bundespräsident Gauck ist ein Skandal.
> Er gab (wieder einmal) nur den Deutschen die Schuld und bat auch noch
um Vergebung.
> Es war nirgendwo zu lesen, dass er die Gräber der 81 ermordeten
besucht und sie geehrt hätte.
> Er war auf die Themen Partisanenkrieg und Geiselerschießungen bei seinem
Besuch in Griechenland offenbar in keiner Weise vorbereitet.
Es war nicht sein erster Skandal auf Auslandsreisen. Hier der
vorletzte.

Oradour
Frankreich 1944. Leider war der Bundespräsident nicht nur in Griechenland. Er
war auch in Frankreich. Dort zelebrierte er das gleiche Schuldbekenntnis nach
dem politisch-korrekten Motto „Deutsche Schuld – gestern, heute, morgen
und in alle Ewigkeit? Historische Fakten bei ihm? Fehlanzeige!
DER SPIEGEL berichtete über Oradour:
„In dem kleinen Ort hatten Soldaten der Waffen-SS 1944 mehr als 600
Franzosen ermordet. Gauck besucht als erster deutscher Spitzenpolitiker den
Ort, der in Frankreich als Inbegriff für die deutsche Besatzung im Zweiten
Weltkrieg gilt“.
Ein leichtfertiger Bericht. Aber der Bundespräsident ging noch großzügiger mit
der deutschen Schuld um:
„Dieser Ort und seine Bewohner wurden in einem barbarischen, in einem zum
Himmel schreienden Verbrechen vernichtet“, sagte Gauck. So großherzig die
Geste der Versöhnung auch sei, „so kann sie mich doch auch nicht von dem
tiefen Entsetzen befreien angesichts der großen Schuld, die Deutsche an
diesem Ort auf sich geladen haben…“
Da ist sie wieder, die große Schuld der Deutschen in der Darstellung unserer
Politiker. Doch wie so oft in diesem Selbstverständnis – die Wahrheit sieht
ganz anders aus.
Am 6. Juni 1944 hatte die erwartete Invasion in der Normandie begonnen. Die
SS-Panzerdivision „Das Reich“ erhielt den Auftrag, auf ihrem Weg an die
Invasionsfront zunächst den stark von Partisanen besetzten Raum Limoges zu
sichern. Es gab dort unmenschliche Grausamkeiten an deutschen Soldaten.
Ein deutscher Bataillonskommandeur (Helmut Kämpfe) wurde entführt.
Franzosen meldeten, dass ein höherer deutscher Offizier in Oradour gefangen
gehalten werde und öffentlich hingerichtet und verbrannt werden sollte. In
dem Ort befinde sich ein Partisanenstab, dem die ganze Bevölkerung
zuarbeite.
Die Deutschen boten einen Tausch: Kämpfe zurück gegen 40 Partisanen, 40
ooo Francs Lösegeld und persönliche Freiheit für den Unterhändler. Das
Angebot wurde abgelehnt.
Die SS marschiert nach Oradour. Sie trifft auf Widerstand und die Leichen
mehrerer deutscher Soldaten. Haus für Haus wird durchsucht, viele Waffen
und Munition gefunden. Männer des Dorfes, mutmaßlich Partisanen, werden
erschossen, Frauen und Kinder in der Kirche eingesperrt. Als die Häuser des
Dorfes in Brand gesetzt wurden, ging Munition hoch. Auch die Kirche geriet in
Brand – entweder durch überspringendes Feuer oder die im Kirchturm
eingelagerte Partisanen-Munition. Jedenfalls gab es eine gewaltige Explosion,
der die in der Kirche eingeschlossenen Frauen und Kinder zum Opfer fielen.
548 Menschen fanden einen grausamen Tod.

Wer ist schuld?

Für unseren Bundespräsidenten ist die Antwort klar : Die Deutschen! Die sind
es ja immer bei ihm – ob in Italien ( Sant´Anna di Stazzema, Massaker der
Waffen-SS 1944), der Tschechoslowakei ( Lidice, Mord an Heydrich ) oder
Polen (Deutsche die Täter, Polen die Opfer). Für alle diese Fällen gibt es eine
ausführliche Vorgeschichte. Doch Gauck bietet immer das gleiche Schauspiel.
Er übt sich in Demut und beschwört ein „anderes Deutschland“. Das ist falsch,
beschämend und peinlich.

Weiß er es nicht besser? Hatte er in der DDR keinen
Geschichtsunterricht – oder den falschen?
Will er es nicht wissen, weil er Schuldstolz und Vorurteile pflegen
möchte?
Übernimmt er in naivem Glauben, was ihm seine Mitarbeiter
vorsetzen?
Seine Staatsbesuche im Ausland: Er muß doch wissen, was ihn an
„Problemthemen“ erwartet. Er muß sich vorbereiten. Warum lässt er
zu, dass ihm seine Mitarbeiter das Image verhageln?

Doch zurück zu Oradour. Natürlich Aufregung in Frankreich, die Deutschen
haben brutal gemordet, es kommt sogar zu einem Prozess. Das Ständige
Höhere Militärgericht tagt vom 13. Januar bis 12. März 1952. Ein Schauprozess
nach dem Muster der Nürnberger Rachejustiz.
Aber: Alle beschuldigten deutschen Offiziere mußten als nicht betroffen
freigelassen werden. Für die angeklagten Mannschaftsdienstgrade gab es
unterschiedliche Urteile, sogar ein Todesurteil. Das aber nur als Kulisse für die
Öffentlichkeit.
Dagegen die diskrete Vereinbarung mit der Bundesregierung: Keines der
Urteile wird vollstreckt. Alle Verurteilten müssen ein Schweigegelöbnis ablegen
und dürfen nach Hause. Die Bundesregierung ist verpflichtet, die –
nachweislich falschen – Urteile niemals in Frage zu stellen und die
diesbezüglichen Akten geheim zu halten. Die Prozessakten bleiben für 70
Jahre unter Verschluß – also noch 9 Jahre.

Die Waffen-SS traf keine Schuld. Oradour war ein Partisanen-
Stützpunkt, und es war ihr Munitionsdepot, das in der Kirche
explodierte – der Tod von 548 unschuldigen Frauen und Kindern die
Folge. Und die Demutshaltung des Bundespräsidenten? Eine Farce.

Was wird der Bundespräsident jetzt tun? Sich in Deutschland entschuldigen?
Tränen über sich selbst vergießen? Seine Berater auswechseln? Mit seiner
anti-deutschen Beschuldigungsmanie hat er überall Rückschläge erlitten. Ja,
was nun?
Joachim Gauck wurde 2012 als Bundespräsident für fünf Jahre gewählt. Er hat
nahezu die Hälfte seiner Amtzeit erreicht. Die Erfahrungen mit seinen
Auslandsreisen sind wenig ermutigend. Es gäbe aber im Inland noch sehr viel
Arbeit für ihn. Hier einige Vorschläge:

1 Herr Gauck lädt, nach seinem Besuch in Oradour, den französischen
Staatspräsidenten zu einem Gegenbesuch nach Freudenstadt ein. Dort
hatten bekanntlich französische Truppen 1945 unter der deutschen Zivilbevölkerung
in bestialischer Weise gewütet. Herr Hollande soll die
Chance haben, sich für deren Untaten zu entschuldigen und eine „andere
Republik“ zu versprechen.
2 In den Jahren 1945 bis 1948 – also nach der deutschen Kapitulation –
sind nach Schätzungen von Historikern mindestens 800 000 deutsche
Kriegsgefangene in amerikanischen, englischen und französischen Lagern
ums Leben gekommen. „Sie wurden“ – so ein Oberst der US-Army – „in
Stahlkäfigen zusammengepfercht, viele von ihnen buchstäblich Schulter an
Schulter. Der Boden unter ihnen entwickelte sich bald zu einem Sumpf aus
Dreck und Krankheit. Dem Wetter ausgesetzt, ohne jegliche auch nur
primitive sanitäre Einrichtungen, dazu unterernährt, begannen die
Gefangenen sehr bald an Hunger und Krankheiten zu sterben“.
Einige dieser Lager befanden sich auf deutschem Boden, die berüchtigten
„Rheinwiesenlager“ zum Beispiel. Warum, Herr Bundespräsident, besuchen
Sie nicht einmal eine dieser Stätten und erweisen den toten Landsleuten
eine letzte Ehre?


3 Die Bereicherer. Der Totschläger von Kirchweyhe – Herr Gauck kennt den
Fall aus vielen Briefen aufgebrachter Bürger – kam jetzt mit einer
Haftstrafe von 5 Jahren und 9 Monaten davon. Ein Menschenleben im
Deutschland der political correctness wird halt immer weniger wert… Hat
der Bundespräsident schon einmal daran gedacht, wenigstens der Familie
des Ermordeten persönlich Trost zu spenden? Wo bleiben die Lichterketten
und die Schweigemärsche?

4 Und wenn er schon beim Trösten ist – könnte er sich gleich auch den
vielen Familien, deren Angehörige seit Jahren Opfer seiner Bereicherer
geworden sind, zuwenden. Stattdessen erfolgen Straßen-Umbenennungen,
zum Beispiel nach einem mutmaßlichen NSU-Opfer – obwohl die
Rechtsfindung noch gar nicht abgeschlossen ist.


5 Immer mehr „Landnahme“, immer mehr Kriminalität durch Bereicherer –
wann werden wir Bürger ein Wort unseres Staatsoberhauptes
gegen Staatsversagen und beginnende Anarchie hören können?
Auch ohne Auslandsreisen – es gibt viel zu tun für den Bundespräsidenten.
„Sein“ Land ist in keinem guten Zustand. Möge er bedenken, was ein
amerikanischer Historiker uns Deutschen ins Stammbuch schreibt:

„Das deutsche Kriegsschuld-Bewußtsein stellt einen Fall von
geradezu unbegreiflicher Selbstbezichtigungssucht in der Geschichte
der Menschheit dar. Ich kenne jedenfalls kein anderes Beispiel dafür,
dass ein Volk diese nahezu wahnsinnige Sucht zeigt, die Schuld auf
sich zu nehmen an einem politischen Verbrechen, das es nicht
begangen hat, es sei denn jenes Verbrechen, sich selbst die Schuld
am Zweiten Weltkrieg aufzubürgen.“ 
(Prof. H. E. Barnes, US-Historiker)

Lutz Radtke Prof. Dr. Rainer Gladisch

Info von Lutz Radtke

Hier der Bericht eines Teilnehmers, Otto Weidinger.

Original und Kommentare auf Deutsche Ecke


Warum wir uns das alles von dem ehemaligen Pfaffen und "Bürgerrechtler"  bieten lassen kann eigentlich nur daran liegen, dass es niemanden wirklich interessiert, was er und die anderen Politikhuren hier so treiben.
 
Für das Rumheulen in aller Welt und das ständige in den Dreck treten seines eigenen Volkes lässt sich dieser Landes-, Volks- und Hochverräter, wie all die anderen auch, von diesem auch noch fürstlich entlohnen und geniesst einen priviligierten Status.
 
Es macht mich traurig und wütend zugleich, dass es in unserem Volk anscheinend nicht genügend Menschen gibt, die gewillt und in der Lage sind diesem und den anderen Kriminellen und Verbrechern endlich das Handwerk zu legen und sie allesamt ihrer gerechten Strafe zuzuführen!
 


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