Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Dienstag, 23. Juli 2013

Tageskommentar vom 21.07.2013 - Michael Winkler

Bundespräsident GAU hat anläßlich der alljährlichen Feier wegen eines fehlgeschlagenen Attentats auf einen deutschen Kanzler gesagt, daß wir Achtung vor diesen Leuten haben sollen, die mehr ihrem Gewissen als ihren Befehlen gefolgt sind. Schön hat er das gesagt, das gefällt uns Dissidenten außerordentlich, folgen wir doch ebenfalls mehr unserem Gewissen als den Anweisungen der Regierung, den Lügen der Propaganda-Medien und jenen hehren Zielen, die immer nur in Lippenbekenntnissen hervorgehoben, aber durch die Volldemokraten nie ernsthaft auch nur in Erwägung gezogen worden sind. Und genau in jenem Staat, in dem Joachim Gauck zum GAU aller Bundespräsidenten geworden ist, werden jene Leute, die vor allem ihrem Gewissen folgen, wie in jeder anderen Diktatur vor Gericht gezerrt und abgeurteilt. Was beweist, daß Politiker nicht einmal selbst ihren eigenen Reden zuhören.

Detroit hat einstmals zumindest gefühlt mehr Autos gebaut als der Rest der Welt zusammengenommen. Wolfsburg war gegen Detroit mal eine Dorfschmiede mit Nebenerwerbsmanufaktur. Seither haben die Amerikaner alles richtig gemacht, was man an ihren zahlreichen und zumeist jüdischen Wirtschafts-Nobelpreisträgern sieht. Und wir alles falsch, was eine kürzlich gesendete ARD-Dokumödie uns eindrucksvoll vor Augen geführt hat. Nur, leider, richtet sich die Welt weder nach Wirtschafts-Nobelpreisen noch nach Ansichten der ARD-Propaganda. Detroit ist pleite, in weiten Teilen gerade noch als Kulisse für Katastrophenfilme zu gebrauchen. Wer konnte, hat die Stadt verlassen, die eines der vielen Armenhäuser Obamamerikas geworden ist. Zerstört, ganz ohne Bombenangriff, ohne daß je ein Feind die Stadt betreten hätte. Und gefühlt produziert Wolfsburg heute am Tag so viele Autos wie Detroit in einem Jahr.

"Wenn ich auf die nächsten Jahre blicke, sehe ich großen Investitionsbedarf, und zwar in ganz Deutschland, etwa in Straße und Schiene. Außerdem wollen wir in der nächsten Legislaturperiode endlich Staatsschulden zurückzahlen", sagte unsere geradezu furchteinflößend beliebte Kanzlerin der Welt am Sonntag. Was sie damit gemeint hat, läßt sich eher so beschreiben: "Geld, das Demokraten einmal abkassieren, wird für alle Zeiten weiterhin abkassiert. Deshalb bleibt der Solidaritätszuschlag, und wir finden immer einen Grund, das so eingesammelte Geld aus dem Fenster zu werfen." Noch eindeutiger formuliert: Merkel steht für die größte Steuererhöhung und die höchsten Steuereinnahmen in der Geschichte der Bundesrepublik. Trotzdem verfallen unter der Merkelherrschaft die Straßen in Deutschland und es wurde nicht ein einziger Cent Staatsschulden zurückgezahlt. Im Gegenteil, der Haushalt ist derart eng, daß die paar wenigen Milliarden für die Flutopfer als neue Schulden aufgenommen werden müssen.

Die Flutopfer haben übrigens außer den 1.500 Euro Soforthilfe noch nichts bekommen. Die zugesagten Hilfsgelder müssen erst einmal durch die Bürokratie geschleust werden, drei Lesungen im Bundestag, Abstimmung im Bundesrat, Unterschrift des Bundesgrüßaugusts, Anweisungen an die Behörden, Entwurf der Antragsformulare, Genehmigungsausschüsse und -verfahren... Alles unter Einhaltung der Urlaubs- und Wahlkampfzeiten, natürlich. Das hat ja Zeit, die Flutopfer gehen höchstens Bankrott, aber sie laufen nicht weg. Nur wichtige Dinge, wie das Ehegattensplitting für Homo-Paare oder der ESM-Unterwerfungsvertrag gehen ganz schnell. Deutsche in Not sind dieser Regierung wirklich nicht wichtig.

Gründe, Angela Merkel nicht zu wählen (da den Volldemokraten offenbar keine einfallen):
Nr. 5: Nach eigener Aussage findet Angela Merkel die Erholung bei der Arbeit. Was, genau betrachtet, natürlich heißt, daß sie jegliche Arbeit meidet, um sich zu erholen. Für die Eröffnung diverser Ausstellungen, Verleihung von Auszeichnungen und das Bestaunen von Eisbergen halten wir uns in der BRD einen Bundesgrüßaugust. Das ist in aller Regel ein älterer Herr, den man mit richtiger Arbeit nicht mehr belasten sollte. Kein Wunder, daß Merkel diese sogenannte Arbeit, die sie dem Bundesgrüßaugust wegnimmt, als Erholung bezeichnet.
 
 
 


Original auf Michael Winkler 

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