Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Sonntag, 7. April 2013

Die SonntagsDoku


 veröffentlicht von NewsX23

Die empfundene deutsche Geschichte wiederholt sich. Das spürt man sofort, wenn man das nachstehende Gedicht dieses Germanisten und Altphilologen liest. Er wurde vor bald 220 Jahren, am 4. März 1793 in Braunschweig geboren und wirkte als Professor an der Berliner Universität. Eine enge Freundschaft verband ihn mit den Gebrüdern Grimm. Sie gelten gemeinsam mit Georg Friedrich Benecke als Gründungsväter der Deutschen Philologie bzw. Germansitik. Am 13. März 1851 verstarb er in Berlin und liegt bis heute auf dem Dreifaltigkeitskirchhof in einem Ehrengrab. Aber hier sein Gedicht:

DEUTSCHE BRÜDER, DEUTSCHE SCHWESTERN:

Deutsche Brüder, deutsche Schwestern hört die gute Botschaft gleich:
Schimpf und Schande waren gestern, es gibt noch das Deutsche Reich!
Deshalb laßt euch nicht mehr knebeln, gebt vertraulich uns die Hand,
laßt euch nicht den Geist vernebeln, habt Vertrau’n zum Vaterland.
Antideutsche sollen spüren, wir beenden Lug und Trug,
laßt euch länger nicht verführen, kämpft für Wahrheit Zug um Zug.
Uns’rem Feind darf nicht gelingen, daß man seine Lügen glaubt,
daß wir fremde Lieder singen, wenn er unser Land beraubt!
Die Geschöpfe an der Spitze in der bunten Republik,
machen ihre schlimmen Witze, führen gegen Deutschland Krieg!
Euer Geld ist schon verschwunden, keine Arbeit mehr in Sicht,
spürt ihr wirklich nicht die Wunden? Fühlt ihr, wie der Feind euch sticht?
Wollt ihr ewig es ertragen, fremd zu sein im eignen Land?
Wollt ihr euren Kindern sagen, daß man nie die Wahrheit fand?
Unser Deutschland darf nicht sterben, es wird Zeit, daß ihr erwacht,
deshalb denkt an eure Erben, über die der Feind sonst lacht!
Deutsche Brüder, deutsche Schwestern, ist euch wirklich alles gleich?
Laßt den Feind doch weiter lästern, haltet treu zum Deutschen Reich!

* 4. März 1793 in Braunschweig; † 13. März 1851 in Berlin, war ein deutscher Sprachwissenschaftler.


Darüber, dass dieses Gedicht bereits fast 200 Jahre alt ist, kann man mal nachdenken!

Danke für die Hilfe zum Ausfindigmachen des Dichters an  Waffenstudent und  
Erich Kalinowsky vom HM-Blog!

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