Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Dienstag, 28. Februar 2012

Absolut hörens-/lesenswert

Auch wenn er nicht mit der ganzen Wahrheit herauskommt und manches auch nicht meine uneingeschränkte Zustimmung findet, und auch bereits an mehreren Stellen hier im Weltnetz bereits Hinweise auf diese Rede zu finden sind, so möchte ich euch Herrn Dr. Gregor Gysi doch nochmals wärmstens empfehlen. Er ist für mich nach wie vor der Einzige der sich von dem sonstigen Einheitsgesülze abhebt und insgesamt doch auch schon mehr Tatsachen auf den Tisch bringt als die ganze andere verlogene Mischpoke zusammen!
Daher hier nun

Gregor Gysi - Politischer Aschermittwoch 2012

Als Leseempfehlung möchte ich euch dann noch auf einen Artikel von Konrad Hausner bei The Intelligence ans Herz legen:

Die Wahrheit zeitgerecht erkennen

Beim 27. Februar handelt es sich um einen durchaus unerfreulichen Jahrestag. In dieser Nacht brannte im Jahr 1933 der Reichstag. Zwar gilt es bis heute als offiziell ungeklärt, aus welchem Lager die tatsächlichen Brandstifter stammten, doch spricht vieles dafür, es waren die Nazis selbst. Mit diesem tragischen Vorfall wurde der Beginn einer Großkampagne gegen „kommunistische Terroristen“ eingeleitet. Schritt um Schritt wurden noch im selben Jahr alle politischen Gegner ausgeschaltet. Doch wie vielen – oder besser gesagt: wie wenigen – Deutschen war damals bewusst, um was für eine katastrophale politische Entwicklung es sich dabei handelte? Die Reichstagswahlen vom November 1933 zeigen ein mehr als nur schockierendes Ergebnis.

Es geht in diesem Artikel keineswegs darum, die Verbrechen der Nazis neu aufzurollen. Dies wird an so vielen anderen Stellen ohnehin regelmäßig getan. Doch eine ganz bestimmte Frage steht insbesondere seit September 2001 aufs neue im Vordergrund: Waren es wirklich die Kommunisten, die den Reichstag in Brand setzten? Oder waren es die Nazis selbst, um durch diesen schockierenden Terroranschlag der Öffentlichkeit gegenüber Rechtfertigungen zu finden, die politische Opposition mit brutalen Mitteln zu zerschlagen?
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Laut Wikipedia gibt es drei Theorien zur Täterschaft.
Nicht ausgeschlossen...
Quelle >>> weiter lesen auf The Intelligence


Deutsche sind Nicht-Migranten, mehr nicht !
und
Türkei ist zweite Heimat für mich, ich mache seit 20 Jahren Türkei-Politik.
Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen


PS: Ja, die Zitate unter den Letzten Artikeln stammen von "deutschen" Politikern!
Sind sie nicht hinreissend, unsere Volkszertreter?

 

 


Sonntag, 26. Februar 2012

Die Sonntagsdoku


Der Berg Der Wölfe


Kriegslügen gegen Syrien - Christoph Hörstel im Interview mit Russia Today (25.02.2012)



Dank für den Hinweis an Kulissenriss und für`s Hochladen an NuoViso !

... und hier noch was zu ordentlicher Berichterstattung!

Tagesschau: ARD-Mitarbeiterin gesteht Gewissenskonflikte

Auch hier Dank an Kulissenriss für den Hinweis und an das KulTurStudio für den Einsatz und das Hochladen!

 

Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.

Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen

 

Donnerstag, 23. Februar 2012

CLUB 2 - Bürger - Wohin mit der Wut ?

Roland Düringer setzt seine berühmte Wutbürgerrede fort – Konstantin Wecker unterstützt ihn.

Sie sollten sich diese Videos ansehen, sagt Maria Lourdes! ... gefunden bei Freeman Alles Schall und Rauch 

... und ich bedanke mich bei Beiden für diesen wirklich sehenswerten Hinweis! und kann euch nur empfehlen euch das anzusehen ...

Die komplette Sendung findet ihr bei Interesse hier!

Desweiteren habe ich heute noch den Hinweis auf eine Buchempfehlung gefunden, die ich euch an dieser Stelle auch gerne weiterreiche!

Verdeckter Vermittler - Das Ende der Sklaverei: Rebellion auf einem Gefängnisplaneten 


 Tja, was soll ich sagen? Hier ist es... das erste Buch des Vermittlers. Als eBook frei erhältlich - nur für euch. Bedarf es großer Worte? Ich denke nicht. Ihr werdet nun genug zum Lesen haben. Die Kapitel sehen folgendermaßen aus:

...

Lesenswert: 

Kanada will neue Militärbasis in Deutschland

...


„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“
Joseph (Joschka) Fischer, ehem. “Die Grünen”, ehem. Aussenminister der BRD

 

Mittwoch, 22. Februar 2012

Joachim Gauck und andere Gaukeleien: Deutschlands Seilschaften plündern das Land

Von 22. Februar 2012

Mittwoch, 22.2.2012. Eifel. Wir kriegen einen neuen Präsidenten. Das ist so entschieden worden. Nachdem ein unbekannter Bankbeamter aus bis heute nicht klar ersichtlichen Gründen das Handtuch geschmissen hat, gab es einen bekannten Bankenkritiker, der leider zu wenig Geld für den Job hatte und deshalb gehen musste: “Freunde” hatten dem armen Mann zuviel zugesteckt, andere “Freunde” hatten das dann einfach mal veröffentlicht, während der Rest der “Freunde” ihn politisch fallen gelassen hatte. Jetzt gibt es einen ausgemachten Bankenfan: Joachim Gauck. Der soll ein guter Mann sein, sagt man. So eine Art Johannes Rau aus dem Osten. Manche meinen, er sein kein guter Mann – meistens kommen die aus dem Osten: er soll, laut TAZ, die Gauckbehörde nicht gerade konstruktiv geleitet haben. Die Grünen mögen den Gauck auf einmal auch nicht mehr, siehe Welt:
Grummeln nach der Einigung: Grüne, Linke und Zuwanderer ziehen die Eignung Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten in Zweifel. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele verlangte von Gauck am Dienstag Erklärungen zu Äußerungen über Hartz IV, die Occupy-Bewegung und den ehemaligen Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin.
Der Spiegel springt sofort in die Bresche und schützt den Präsidenten: alles falsch zitiert, so heißt es dort auf einmal. Ein Blick in die Bloggerwelt zeigt: hier hat ein Qualitätsmedium ausnahmsweise mal recht – die Zitate zu Occupy, Sarrazin und Hartz IV sind übel aus dem Zusammenhang gerissen. So ein Umgang ist nicht fair. Dabei erscheinen die Zitate wieder in einem anderen Licht, wenn man einen weiteren  Zusammenhang sieht – ein Gauklertrick jagt halt den nächsten.
So ist der Herr Gauck Mitglied in zwei sehr erlauchten Gremien: zum einen der Atlantikbrücke, zum anderen der “deutschen Nationalstiftung”. Die Atlantikbrücke dürfte bekannter sein – zur Erinnerung hier etwas von den sehr empfehlenswerten Nachdenkseiten:
Alle Personen sind zu den Bilderberg-Treffen dabei als Privatpersonen eingeladen. Dagegen spricht nach meiner Kenntnis, dass deutsche Politiker auf Kosten des Steuerzahlers an den Treffen teilnehmen. Dagegen sprechen auch politische Schwenks, die unmittelbar nach Bilderbergtreffen politisch verwirklicht wurden. 
Als Beispiel, auch wegen gewisser Ähnlichkeiten:
 1982 waren Kohl und Lambsdorff auf dem Bilderbergtreffen und nachfolgend wurde mit dem so genannten Lambsdorff-Papier als Auslöser die sozial-liberale Koalition beendet und von einer schwarz-gelben Koalition mit Kohl als Kanzler abgelöst.2005 waren Schröder und Merkel auf dem Bilderberg-Treffen (Schröder war offiziell nicht eingeladen und stand auch nicht auf der Teilnehmerliste). Unmittelbar nach dem Treffen verkündet Schröder, dass er über ein Misstrauensvotum gegen sich den Bundestag auflösen und Neuwahlen einleiten will. In der Folge wurde Merkel Bundeskanzlerin.
 Die Bilderberg-Treffen sind nur eine von vielen Aktivitäten, die von Leuten ausgeführt werden, die hierfür nicht gewählt wurden. Dazu gehören die zahlreichen als Think Tanks oder Denkfabriken bezeichneten Organisationen, die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang zu den Bilderbergern stehen, wie z. B. das Aspen Institut, die Atlantikbrücke und die Trilaterale Kommission, der Council on Foreign Relations, der Club of Rome und etliche weitere Institutionen und Stiftungen, die mit immensem politischen Einfluss ausgestattet sind. Ein direkter Zusammenhang besteht zu der ebenfalls von Rockefeller gegründeten Trilateralen Kommission, die auch wieder als harmloses Instrument politischen Austausches in der Öffentlichkeit ausgewiesen wird, während lt. Verschwörungstheorien ihr Einfluss größer als der westlicher Regierungen ist, einer Ansicht, der ich mich anschließe.
Bei den Teilnehmern der Trilateralen Kommission finden wir auch den Herrn Köhler wieder, zusammen mit Ackermann, Biedenkopf, Schröder, Leisler-Kiep, Helmut Schmidt, Bill Clinton und George H.W.Bush.
Das ist jetzt mal wichtig, um die Zusammenhänge zu sehen. Der in der Parteispendenaffäre sehr auffällig gewordene Walter Leisler-Kiep ist  Ehrenvorsitzender der Atlantikbrücke, die er 16 Jahre lang geleitet hatte, Schmidt und Biedenkopf haben die deutsche Nationalstiftung gegründet. Schön, wie in Deutschland alles so zusammenhängt, oder?
Kommt noch besser: schauen wir uns die Atlantikbrücke einmal genauer an – zum Beispiel im Rahmen der Bertelsmannkritik:
“Dass von den Aktivitäten der Atlantik-Brücke wenig in der Öffentlichkeit bekannt wird, ist Absicht. Es ist kein Verein, der nach außen wirken will. Vielmehr wird in aller Stille agiert, was dem Verein zuweilen das Image eines Geheimbundes verleiht – und den Ruf eines elitären Clubs. Um eine Mitgliedschaft in der Atlantik-Brücke bewirbt man sich nicht, man wird dazu aufgefordert. So mag die Zahl von 360 Mitgliedern gering erscheinen, ihr Einfluss aber gilt als bedeutend. Die Atlantik-Brücke wird unterstützt von allen großen deutschen Unternehmen. Die Namensliste des Vorstands und Kuratoriums liest sich wie ein Who s who der Politik und Wirtschaft. Und auf der anderen Seite des Atlantiks engagieren sich nicht weniger einflussreiche Gesprächspartner.
Man wird zur Mitgliedschaft aufgefordert – sieh mal einer an. Jeden will man da nicht drin haben – aber den Herrn Gauck. Worum es der Atlantik-Brücke geht? Um Lobbyarbeit für die reichsten Familien der USA:
“Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben”, sagt der Vorstands-Chef der Atlantik-Brücke, Arend Oetker. Um Probleme effizient zu lösen, ist es eben hilfreicher, wenn sich die Entscheidungsträger persönlich kennen. Ein Missverständnis kann schnell mit einem Telefonanruf ausgeräumt werden – größere transatlantische Probleme, wie die US-Zölle auf Stahl, sorgen zwar auch innerhalb der Atlantik-Brücke für Stirnrunzeln. Die Freundschaft aber können sie nicht trüben.”
Diese Freundschaften bestehen eben auch dann, wenn es einen aktiven Wirtschaftskrieg der US-Finanzelite gegen Europa gibt. Lobbypedia bringt dies auf den Punkt:
Eingetragener Verein. Die deutsch-amerikanische Organisation ist ein logenähnlicher Interessenverband, dem führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien angehören, die über das gemeinsame Netzwerk gesellschaftspolitischen Einfluss nehmen und Kontakte pflegen. 
Über das gesamte Netzwerk wird gesellschaftspolitischer Einfluss genommen … und der Umbau der sozialen Bundesrepublik Deutschland zu einer US-Filiale durchgeführt?
Das amtierende Chef der Atlantikbrücke, Friedrich Merz (bekannt geworden durch seine Superhonorare für den Verkauf der WestLB oder seine viele Nebentätigkeiten, über die er lieber nicht reden wollte), arbeitet deshalb auch passenderweise für eine US-Kanzlei, die ihren Schwerpunkt dieses Jahr nach Düsseldorf verlegt hat. Was sie tun? Sie helfen Unternehmen, die Gesellschaft klein zu machen, siehe Beck.de:
Wir beraten Unternehmen vor allem im Gesellschaftsrecht, Bank- und Finanzrecht, Immobilienrecht, Steuerrecht, Kartellrecht sowie im Arbeits-, Prozess- und Wettbewerbsrecht.
Wo die erfolgreich sind, verliert die Gemeinschaft, der deutsche Staat und der Bürger.
Es gibt auch eine schön-brisante Verschwörungstheorie zur Atlantikbrücke, siehe Telepolis:
Auf ihrer Netzseite verweisen die Autoren dann auf Parallelen zwischen der von der CIA gesteuerten italienischen Geheimloge P 2 und der “Atlantik-Brücke”: In ihr sei die gesamte wirtschaftliche, politische und publizistische Führungsschicht der Bundesrepublik versammelt. Und sie diene der USA als politisches Steuerungsinstrument in Deutschland, weil sie direkt an den amerikanischen Außenpolitik- und Geheimdienstapparat angebunden sei, und zwar über die beiden Einflussgruppen Council on Foreign Relations (CFR) und American Council on Germany. – Und allein das ist ja schon eine kleine Verschwörungstheorie wert …
Aber es kommt noch dicker: Denn auch die Kohl-Spendenaffäre wurde angeblich von der “Atlantik-Brücke” angezettelt und letztlich mit dem vorzeitigen Abgang der CDU-Führung gelöst. Fast alle Schlüsselfiguren des Parteispendenskandals sind nämlich tatsächlich in dem Verein organisiert, neben Walther Leisler Kiep auch der Waffenhändler Karlheinz Schreiber und Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein.
Ungeheuerlich, oder? Gut, das die “Qualitätsmedien” die Verschwörer durch Verhängung eines Verschwörungstabus schützen – wir könnten ja nicht mehr ruhig schlafen – so wie jener Autor, der aus der Theorie einen Spielfilm gemacht hatte:
Obwohl auch Gansel zuvor ein wenig an der Verschwörungstheorie mitgestrickt hat. Dem Kölner Express erzählte er: “Ich wurde während der Recherche massiv bedroht. Ich habe Sätze gehört wie Wenn Sie das verfilmen, können Sie Ihr Leben lang nie wieder ohne Angst ein Auto starten’”
Ist jetzt der Moment gekommen, wo man fragen darf, warum die Atlantikbrücke sich gerade den Gauck ausgeguckt  hatte?
Im Balkanforum erfahren wir einiges über die inoffiziellen Geschäftsaktivitäten der Atlantik-Brücke:
Neben den vorgenannten Zielen dient die Atlantikbrücke einflußreichen Kreisen aus Politik, den Medien und der Wirtschaft zum diskreten Aushandeln von nur noch als kriminell zu bezeichnenden Geschäftsaktivitäten – sowohl alle Beteiligten in der Affäre um den Waffenhändler Schreiber wie auch die Drahtzieher der skandalumwitterten Privatisierung der Leuna-Werke und der ostdeutschen Werften (Vulkan-Affäre) waren Mitglieder des verschwiegenen „old boy network“. Genannt seien nur die Namen Karl-Heinz Schreiber, Holger Pfahls und Dieter Holzer, bzw. Birgit Breuel als Treuhandchefin, Atlantikerin und Nachfolgerin der durch Mord aus dem Weg geräumten Carsten Rohwedder, nur weil dieser „nicht schnell genug“ privatisierte, um die ostdeutschen Werte in den Rachen der westalliierten Investmentgesellschaften zu schaufeln.
Und das mitten in Deutschland? Oh – es kommt aber noch besser … wenn wir den Blick auf die deutsche Nationalstiftung wenden. Auch hier ist der Gauck Mitglied – Netzwerke und Seilschaften brauchen halt Personal, das sich für die Durchführung ihrer Ziele eignet. Während die Atlantik-Brücke hinter verschlossenen Türen arbeitet, legt die deutsche Nationalstiftung ihre Interessen offen dar:
Wir brauchen in Deutschland politische Schritte mit einer längeren Perspektive. Folgende wichtige Komponenten sind für die Gesundung Deutschlands nötig:
ƒ Umbau der Sozialversicherung;
ƒ Renovierung der öffentlichen Finanzwirtschaft;
ƒ längeres Anhalten der Realeinkommen;
ƒ Verzicht auf weitere DM-Aufwertungen;
ƒ eine umfassende Deregulierung auf allen Gebieten.
“Umfassende Deregulierung auf allen Gebieten” … das werden die Banken gern hören. “Anhalten der Realeinkommen” … dabei ist man schon sehr erfolgreich. Die DM ist schon weg – da wird nichts mehr aufgewertet, die Sozialversicherung nimmt nur noch Beiträge ein, zahlt aber kaum noch was aus (was zu “Gewinnen” der Bundesanstalt für Arbeit führt, Gewinne, für die man verdiente Parteikämpfer mit Pöstchen versorgen kann).
Auch sonst haben die auffällige Schwerpunkte: neben den Jugendprojekten findet man unter “weiteren Projekten” nur ein einziges:  Zusammenarbeit mit der Führungsakademie der Bundeswehr. Das ist natürlich völlig unbedenklich. Immerhin leben wir im Zeitalter der “zivil-militärischen Zusammenarbeit“, die unser Leben ganz neu prägen wird:
 Der Begriff ist ein klassischer Euphemismus, steht er doch für Militarisierung – für die Präsenz des Militärs in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. 
Fügt man nun die Puzzlestückchen zusammen, so kann einem schnell mulmig werden: alle Anzeichen für einen potentiellen Staatsstreich sind vorhanden – zumindest sind Absicherungen zu erkennen, das bestehende Umverteilungssystem unter allen denkbaren Umständen schützen zu können.
Wozu man nun noch einen Gauck braucht?
Nun – die Frankfurter Rundschau zitiert ihn hier … hoffentlich vollständig:
Für ihn sei der Wert der Freiheit von allergrößter Bedeutung. Das sehe man im linken Spektrum zuweilen ganz anders, weil dort Werte wie Solidarität und staatliche Fürsorglichkeit vertreten würden.
Gauck sagte, Freiheit sei anstrengend und schwierig. Er kritisierte, für viele bestehe Glück darin, dass es ihnen morgen materiell besser gehe als heute. Diese Reduzierung des Lebensglücks auf Wohlfahrt und Wohlstand halte er für kindisch.
Stimmt. Lebensglück lässt sich nicht auf Wohlfahrt und Wohlstand reduzieren – aber Armut, Hunger, Kälte und Ausgrenzung aus der menschlichen Gemeinschaft sind für viele nicht-asketisch geprägte Menschen auch nicht gerade glücksfördernd. Lasst uns aber mal weggehen von dem kindischen Gerede der Sozialromantiker – hin zu den wirklichen Machern der Gesellschaft. Auch hier hat Gauck eine Meinung:
Zur schwierigen Haushaltssituation der Republik und der Staatsverschuldung sagte Gauck, es sei nicht zu erwarten, dass Politiker die Motoren dieser “dringend notwendigen öffentlichen Debatte sein werden”. Die Politik müsse lernen, deutlich über den nächsten Wahltermin hinaus zu denken. Es sei Aufgabe der Bürger und Intellektuellen, Schwung in diese Diskussion zu bringen. Die Politik stehe öffentlichen Konflikten ungeheuer furchtsam gegenüber.
Ob er deshalb einfach mal so in die Atlantikbrücke eingeladen worden ist? Die bringen ja auch Schwung ins Land – Leiharbeit, massive Kürzungen im Sozialbereich, Auslandseinsätze der Bundeswehr als Hilfstruppen der USA, massive Staatsverschuldung zur Rettung der Profite der US-Konzerne oder zur luxuriösen Suventionierung maroder Wirtschaftszweige … wie langweilig wäre unser deutsches Leben, wenn wir diesen Schwung nicht hätten!
Man sieht – man braucht die “bösen” Zitate über Gauck nicht, um ihn unheimlich zu finden. Erstmal gibt es genug andere – und außerdem bewegt er sich in seltsamen Kreisen … in Kreisen, in denen man die Vorstellung einer Welt ohne Diktatur der Märkte  ”kindisch”, “albern” und “romantisch” findet.
Mein Hauptkritikpunkt an Gauck wäre jedoch der gleiche wie der an Merkel: Menschen, die ihr Leben lang in einer Diktatur gelebt haben, fehlt jegliche Erfahrung und jegliches Maß dafür, wenn eine Demokratie durch die Feinde der offenen Gesellschaft überrollt wird, wenn Netzwerke und Interessengruppen die Freiheit missbrauchen, um sich durch Absprachen und Kartelle das Volksvermögen anzueignen. Bis die beiden Ossis merken, das der goldene Westen bald nur noch aus Messing ist, ist es zu spät.
Dabei würde es reichen, den “Spiegel” zu lesen und zu verstehen, um zu merken, woher der Wind weht:
Stoppt die 130-Milliarden-Überweisung!
Griechenland ist pleite. Das Land braucht nicht 50 oder 70, sondern 100 Prozent Schuldenerlass, soll es wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen. Doch das Hilfspaket, das die Euro-Finanzminister heute Nachmittag absegnen sollen, hilft nicht in erster Linie den Griechen, sondern ihren Gläubigern. 
Das ist mal eine Riesenbeute, oder? Alles andere als kindisch, albern und romantisch. Der größte Bankraub der Geschichte auf Kosten der europäischen Union. Da wird auch wieder viel “Bakschisch” fließen, viel hinter verschlossenen Türen verhandelt werden – die Strukturen sind ja da und äußerst erprobt. Und zur Sicherung der Beute schafft die Bundeswehr jetzt noch mehr Drohnen an, um die flächendeckende Beobachtung des Landes zu ermöglichen.
Nach Leuna und Vulkanwerft (wie eigentlich der ganzen Verschleuderung der DDR) ein weiterer Coup jener Menschen, die in aller Munde sind – über die man aber nicht reden darf.
Und für die wird Gauck augenscheinlich der ideale Präsident zu sein. Der wird alles unterschreiben, was den Interessen von Atlantikbrücke und deutscher Nationalstiftung nützt – oder?
Vielleicht … irre ich mich da aber auch. Ich will es hoffen.

PS: und nicht vergessen – am  
4.Juli 2012 ist nationaler Kaufnix-Tag.
Wer Atlantikbrücke und deutscher Nationalstiftung mal etwas Handfestes  zum Nachdenken geben möchte, sollte den Tag nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Quelle >>> Der Nachrichtenspiegel 


Leseempfehlung! 
 



“Wenn Deutschland wirtschaftlich zu stark wird, muß es zerschlagen werden. Deutschland muß wieder besiegt werden und diesmal endgültig.”
Winston Churchill 1934 zu Heinrich Brüning


Informationen statt Konzerngesülze 21.02.2012

von Christoph Hörstel






von Peter Frühwald



vom Honigmann





Mehr Erläuterungen zum ESM findet ihr bei staseve!


An den Kreuzungen des Lebens stehen keine Wegweiser!

Dienstag, 21. Februar 2012

Andreas Popp im Interwiev mit TimeToDo.ch

Dieses Interwiev in der Schweiz gab es am 27.01. 2012 und es ist immer wieder interessant was der Herr Popp so zu sagen hat. Vorallem haben sie mit ihrer Wissensmanufaktur einen Plan! Ich persönlich bin ein Fan von Andreas Popp, denn er zeigt mit seiner Truppe eben auch eine Lösung auf, und die ist nicht die schlechteste auch wenn es immer wieder genügend Leute gibt die dagegen mosern, aber selbst nichts besseres zu bieten haben. Aber hört doch am besten selbst noch einmal zu und spitzt mal ganz besonders auch ab der 32. Minute die Ohren, denn genau so sieht das nämlich aus!

... und wieder einer aus den Reihen der üblichen Verdächtigen

Warum man wen loswerden wollte lassen wir an dieser Stelle mal völlig unbetrachtet, denn viel wichtiger ist es, dass wir uns verinnerlichen, dass alles was uns hier zertreten soll aus den immer wieder gleichen Kreisen der Verdächtigen kommt. Deshalb erscheint es mir wichtig genau hier und jetzt auf die Verbindungen des ehemaligen Volkskammerabgeordneten und jetzigen "Wunsch-Bundespräsidenten der Herzen", Herrn Joachim Gauck, zu verweisen. Zieht euch das rein, und schon wisst ihr welches neue Kaspertheater zur Massenverblödung euch aktuell vorgesetzt wird.
Es wird Zeit diese Kriminellen, wenn nötig auch unsanft, von ihren Posten zu entfernen!
Schaut es euch genau an!! Ihr werdet dann wohl keine weiteren Fragen zu diesem Thema mehr haben!


Atlantik-Brücke

Vorstand 

Stand: September 2010

Kuratorium 

Stand: Januar 2008

Weitere bekannte Mitglieder 

Quelle >>> Wikipedia (erstaunlich)

(gefunden im Kommentar von xinos auf  Terra-Germania)
Egal, was diese Marionetten uns nach aussen vorspielen, hintenherum hängen sie doch alle zusammen und ziehen an einem Strang. Es geht hier schon um die Bürgerinnen und Bürger, aber nicht um deren Wohl, sondern einzig und allein um deren Unterdrückung und Versklavung! Und das mit System!
Ihr müsst endlich aufwachen!

Mehr Interessantes zum Thema gibts hier:
vom Netz genommen


Karl Weiss


Der Nachrichtenspiegel

der Freitag

Terra - Germania


Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!

(aber die Parteiendiktatur haben wir ja eh schon)

Sonntag, 19. Februar 2012

Sonntagsfilm

Ein Kurzfilm über etwas Reales. 
Etwas, das von unseren Steuergeldern finanziert wird. 
Etwas, was uns nicht gefallen wird. 
Etwas, das kommen wird.



Panopticon
from Tim Weskamp on Vimeo.

Samstag, 18. Februar 2012

Journalismus? So tot wie Griechenland, Bin Laden, Gaddafi und die Demokratie: die “höheren Menschen” säubern das Land

Von

Samstag, 18.2.2012. Eifel.  Sieht man sich diesen Beitrag mit Christoph R. Hörstel an, so kann verstehen, warum Menschen Verschwörungsängste entwickeln und panisch auf jede Andeutung reagieren, die Mächtigen dieser Welt würden sich jemals unterhalten, jemals Strategien entwickeln und Pläne schmieden um sich noch mehr Reichtum anzueignen.  Man hört dort ungeheuerliches aus dem Mund eines Mannes, der einen beachtlichen Lebenslauf hinter sich gebracht hat – die Piratenpartei als Projekt des Verfassunsschutzes … ein ungeheuerlicher Vorwurf. Noch viel brisanter jedoch der Vorwurf, das der Journalismus tot ist. Natürlich darf auch nine-eleven nicht fehlen, das Flaggschiff aller Verschwörungstheorien. Aber mal ehrlich … kann man wirklich mit Sicherheit ausschließen, das eine Regierung, die unter Vorspielung falscher Tatsachen fremde Länder angreift, erobert und politisch unbequeme Mitmenschen im Ausland ermorden läßt, auch mal ein paar tausend Menschen im eigenen Land umbringt … wenn es denn den großen Zielen der Wirtschaft nützt? Kann man wirklich mit Sicherheit ausschließen, das der Verfassungsschutz, der jahrelang mordende Nazi-Todesschwadrone in einer von seinen eigenen Leuten völlig unterwanderten rechten Szene wirken lassen hat nicht auch mal eine Partei gründet, um präventiv und aktiv gegen mögliche zukünftige Verfassungsfeinde vorzugehen? Wäre es völlig undenkbar, das die Medien im Jahre 2012 nach jahrzehntelanger Wühlarbeit von Lobbyisten, Parteien und Konzernen (inklusiver beständiger Konzentration zwecks Auflösung der Konkurrenzsituationen) gar nicht mehr unabhängig berichten können, ohne persönlich  (in Form von Arbeitslosigkeit) Probleme mit Zeitungseignern, Werbekunden und Parteivertretern zu bekommen? Können wir es uns als friedliche Demokratie überhaupt leisten, das Risiko einzugehen, in dieser Hinsicht völlig blauäugig aufzutreten? Schauen wir uns hierzu einfach einmal ein paar Nachrichten an, zum Beispiel aus der TAZ:
Gleichzeitig tobt ja ein Krieg gegen Syrien, der medial weitgehend verschwiegen wird und der deutschen Bevölkerung nicht bewußt ist: Ausländische Geheimkommandos und Söldnerscharen sickern über alle Grenzen nach Syrien ein, Ausrüstung und Kommunikation besorgen NATO-Staaten, auch Deutschland. Aus Syrien höre ich, daß drei BND-Agenten von syrischen Dienststellen gefaßt wurden – möglicherweise will die deutsche Seite hier Tauschmöglichkeiten aufbauen.
Wieder einmal Christoph R. Hörstel. Irgendetwas schrecklich Irrationales an dieser Aussage? In Afghanistan war das Alltag – man heuerte die “Warlords” des Nordens an, bewaffnete sie und schickte sie in den Krieg gegen die Taliban, die man vorher angeworben, mit Waffen ausgerüstet und gegen die Sowjets geschickt hatte, die wiederum hauptsächlich dafür verantwortlich waren, das die Industrie am Kalten Krieg vorzüglich verdient hatte – auch wir Deutschen haben unseren Anteil daran. Den muss man in den Medien jedoch lange suchen, nehmen wir als Beispiel Griechenland. Griechenland ist ja so ein Dauerbrenner wie bei uns Hartz IV – und dank der griechischen Tragödie können wir ja bald dankbar sein, das wir Hartz IV haben. Schauen wir mal ins Handelsblatt, wie die griechischen Schulen überhaupt zustandekamen:
Die Griechen gäben seit Jahrzehnten mehr aus, als sie verdienten, lautet ein berechtigter Vorwurf. Doch daran haben die Deutschen besonders gut verdient. Miele-Waschmaschinen, Grundig-Radios, ein Opel Olympia: Das waren schon in den 60er-Jahren begehrte Statussymbole in Griechenland – auch wenn sie für die meisten Menschen unbezahlbar blieben. Mit dem Beitritt zur EWG 1981 schlug die große Stunde der deutschen Exporteure, die Zollschranken fielen. Die Einführung des Euros gab den Ausfuhren nach Griechenland noch einmal einen kräftigen Schub. Sie haben sich zwischen 2002 und 2008 mehr als verdoppelt.
Dieser Euro war für uns ein kleines Wirtschaftswunder … nebenbei zerschlug man die einheimischen Industrien bzw. man sorgte dafür, das die erst gar keine eigenen aufbauten. Wo wird das eigentlich bei der öffentlichen Verurteilung Griechenlands berücksichtigt?
Es kommt aber noch besser:
Auch die Vertreter der deutschen Rüstungsindustrie gaben sich in Athen die Klinke in die Hand. Die Griechen waren lange ihre besten Kunden: Panzer und Geländewagen, Unimogs und U-Boote, Fregatten und Granaten. Selbst als die griechische Finanzmisere längst offensichtlich war, kam Kanzlerin Merkel nach Athen und drängte den damaligen Premier Kostas Karamanlis zum Kauf milliardenschwerer Eurofighter. Und wenn die Griechen mit einem Kauf zögerten, halfen deutsche Firmen wie Siemens oder Ferrostaal mit Schmiergeldern nach. Die wurden auf die Rechnungen draufgeschlagen.
Was bezahlen wir also heute wirklich? Die Gier und die Skrupellosigkeit deutscher Konzerne, die zudem auch noch Schützenhilfe von seiten der Nato und der Bundeskanzlerin hatten. Wir zahlen für einen Moralkrebs, der unsere ganze Gesellschaft durchsetzt hat … inzwischen hat diese Gier sogar einen Bundespräsidenten aus dem Amt gejagt, der den vielen “Zuckerchen” der Gierindustrie nicht stringent genug ausgewichen ist. Ja, bei diesem Präsidentengeschacher kommt die deutsche Bundeskanzlerin genauso ins Spiel wie bei der Zwangsverschuldung Griechenlands, das den “Zuckerchen” ebenfalls nicht widerstehen konnte. Schauen wir nochmal ins Handelsblatt, in dem sich der Sohn Rudi Dutschkes zum Rücktritt des Bundespräsidenten äußert:
Angela Merkel hat dieses Amt wie kein Kanzler vor ihr missbraucht. Die Art und Weise wie sie schon 2004 zusammen mit Guido Westerwelle beim geselligen Abendessen einen Finanzbeamten ins oberste Staatsamt gehievt hat, war eine Dreistigkeit.
Horst Köhler war bis zu dem Zeitpunkt, als er als Kandidat präsentiert wurde, in der Bevölkerung völlig unbekannt. Was hat es noch mit Demokratie zu tun, wenn eine Kanzlerin und ihr Stellvertreter in ihrer Allmacht und mit Parteizwang eine solche Entscheidung treffen können? 
Ja, was hat das noch mit Demokratie zu tun? Und wenn so etwas geschieht – was sagt das über unsere Demokratie aus? Und warum sollen wir dann Verschwörungstheorien in Bausch und Bogen verdammen, wenn wir doch Tag für Tag mit der Tatsache konfrontiert werden, das hinter den Kulissen der  Supernachrichtenshow ganz knallhart Politik gemacht wird, ohne uns zu fragen?
Nun vielleicht sollte uns das alles auch egal sein, denn:  die Deutschen werden immer reicher. 8,5 Billionen Euro – so schätzt der Spiegel, auf zehn Billionen kommt das Handelsblatt. “Die Deutschen”? Nein, nur ein paar “höhere Menschen”, Menschen, die es in einer Demokratie gar nicht mehr geben dürfte, die es aber trotzdem auf einmal da sind – zum Beispiel beim Wiener Opernball, siehe Welt:
Zur Fächerpolonaise zogen sie ein, in der ersten Reihe jene höheren Töchter und Söhne, deren Eltern eine der bis zu 18.500 Euro teuren Logen gebucht haben, zur Polka française „Auf Wiener Art“ begannen sie zu tanzen.
Wenn es stimmt, das ein ARD-Korrespondent wie Christoph R. Hörzel gezwungen ist, seine vier Kinder mit Hartz IV über Wasser zu halten (ich habe jedenfalls eine Nebenbemerkung in dem oben genannten Interview so gedeutet), dann würde das in Zahlen bedeuten, das für einen Logenplatz vier Kinder EINTAUSENDSECHSHUNDERTFÜNFUNDACHTZIG TAGE auf ihr Essen verzichten müssten (oder eben ein Kind achtzehn Jahre): Verhältnisse wie zum Zeitpunkt der französischen Revolution. Wahrlich, wir sind kein reiches Land, wir  sind ein willenloses und hilfloses nacktes Stück Fleisch auf der Schlachtbank skrupelloser Menschenfeinde. Zu drastisch formuliert?
Keine Sorge – ich stehe gern zu meinem Wort und liefere noch etwas nach, damit man sieht, das es nicht nur fernen Syrern, Libyern, Afghanen, Irakern und Griechen schlecht geht. Hierzu reicht ein Blick in die Welt:
Gier der Zocker gefährdet deutsche Stromnetze
Die Bundesnetzagentur warnt vor gefährlichen Handelsgeschäften an der Strombörse. Bei extremer Kälte kann der Preispoker zum Blackout führen.
Man sollte sich das wirklich einmal deutlich vor Augen führen, was das heißt: viele Heizungen werden bei extremer Kälte ausfallen. ALLE Heizungen. Kein Licht, kein Telefon, bald auch kein Wasser, wenn die Pumpen ausfallen: die spielen mit unser aller Leben – genauso wie die Ärzteschaft, ebenfalls Welt:
In Deutschland sind im Jahr 2010 nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung 1712 Patienten durch Ärztepfusch oder mangelhafte Medizinprodukte ums Leben gekommen. Zum Vorjahr entspreche dies einem Anstieg der Todesfälle um fast 35 Prozent, berichtet die Zeitung unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Demnach stieg die Zahl der durch Ärztefehler verursachten Todesfälle besonders stark: von 551 auf 944.
Nehmen wir die Zahlen der Patientenorganisationen, so verzehnfacht sich die Zahl der Todesfälle … dafür haben wir aber auch das teuerste und ineffektivste Gesundheitssystem der Welt. Nirgendwo sonst gibt es so wenig Leistung für so viel Geld, was zeigt, das unsere Gesundheit zwar teuer ist, aber keinerlei Wert mehr hat.
Damit aber noch nicht genug – der übervolle Reichtum der viel-zu-wenigen geht auch auf anderem Gebiet auf Kosten der wachsenden Armenschicht, die zunehmend aus den Städten herausgedrängt wird, siehe Welt:
Preise für Wohneigentum in Metropolen explodieren.
Das heißt: die Reichen und ihre Lakaien werden bald unter sich sein: die “höheren Menschen” säubern das Land. Der Rest kann nach Griechenland ziehen und dort ohne Hartz IV auf der Straße leben. Medizin, Wohnraum, Stromversorgung: sogar im angeblich reichen Deutschland ist die Grundversorgung in Gefahr. Wer wissen will, wo die Verursacher stecken, braucht nur das Handelsblatt zu lesen:
Die Ratingagentur Moody’s feuert einen Warnschuss auf die Banken ab. Diesmal trifft es nicht die Institute in den europäischen Schuldenstaaten, sondern alles was in der Branche Rang und Namen hat, weltweit. UBS, Credit Suisse und Morgan Stanley könnten bis zu drei Bonitätsstufen verlieren. Bei der Deutschen Bank, Goldman Sachs, JP Morgan und Citigroup droht Moody’s eine Herabstufung um zwei Noten an. Insgesamt stellt die Ratingagentur weltweit 17 Großbanken unter verschärfte Beobachtung.
Das heißt für uns alle: nach der augenblicklich laufenden Verteilungsmechanik wird für uns alles noch teurer und noch schlechter.
Die Begründung der Aktion fällt vage aus: Die Auswirkungen der Schuldenkrise sowie die sich allgemein verändernden Finanzmärkte seien der Grund, erklärte Moody’s in der Nacht zum Donnerstag 
Das reicht als Begründung inzwischen aus – und wird von allen gedeckt. Man könnte auch sagen: der Wind hat ihnen ein Lied geflüstert. Das Lied hören alle – außer den Opfern.
Warum zahlen eigentlich nicht die Kreditausfallversicherungen für Griechenland? Ich denke, diese Frage wird schon längst nicht mehr gestellt, weil alle die, die sie stellen könnten, schon längst in das  System der “höheren Menschen” integriert wurden, wo man es sich dank luxuriösester Ausstattung sehr gut gehen lassen kann.
Anders sieht es bei den Griechen aus:
Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung vor allem in Deutschland schultert die griechische Bevölkerung diese „Pakete“ bisher allein – die „Rettungsschirme“ sind durch Kredite und Bürgschaften unterlegt, deren Zinsen und Gebühren bisher alle pünktlich bedient wurden (im Moment ist der Saldo so, dass Griechenland einige hundert Millionen Euro an Deutschland bezahlt hat). Gleichzeitig funktioniert dieses Sparpaket nicht: die griechische Staatsverschuldung ist dadurch im Gegenteil so weit gestiegen, dass ein Stand von 120 Prozent im Verhältnis zum griechischen BIP im Jahr 2020 als wünschenswertes aber unrealistisches Ziel gilt – also ziemlich exakt der Schuldenstand, den Griechenland vor dieser Krise hatte. Das Sparpaket wird durchgesetzt von einer Regierung, die so nie vom griechischen Volk gewählt worden ist und das angeleitet wird von Mächten wie der Troika, die erst recht niemand in Griechenland oder im Rest von Europa gewählt hat. Der neueste Vorschlag dieser Mächte ist eben jenes durch „Sonderkonto“ das Haushaltsrecht. Ein griechischer Bürger hat also im Moment de facto keinerlei Einflussmöglichkeit mehr auf die Politik, die in seinem Land gemacht wird. Egal wie man es dreht und wendet, auch unabhängig von jeder Begründung – über die wir gleich noch reden werden – ist das die Abschaffung der Demokratie.
Dieser Auszug stammt aus einem Blog mit der treffenden Bezeichnung “Print würgt“. Der Autor ist Grieche – er weiß, wovon er spricht.  So tief muss man in der deutschen Medienlandschaft graben, um zu erfahren, was wirklich hinter der Griechenland-Misere steckt: eine brutale Bereicherungsaktion der “höheren Menschen”, die sich nicht scheuen, auch Ministerpräsidenten zu kaufen.
Nicht nur in Griechenland ist die Demokratie in Gefahr – das zeigt uns die Affäre Wulff in all ihren Dimensionen deutlich.
Aber:  warum erfahren wir das nicht?
Weil der Journalismus tot ist. Er ist “embedded” in die Welt der “höheren Menschen”. Und darum glauben wir, das rundum uns herum alles in Ordnung ist, obwohl die US-Regierung internationales Menschenrecht ganz offen mit Füssen tritt, unsere Arbeit immer wertloser wird, unsere Lebenssituation immer prekärer und wir sogar im reichen Deutschland die Chance haben, im nächsten Winter frierend im Dunklen zu sitzen – alles im Dienste der Bereicherung der “höheren Menschen”.
Das man angesichts dieser Entwicklung dazu neigt, Theorien über Verschwörungen zu bilden, die Schuld haben an dieser Entwicklung, verwundert mich nicht. Anders kann man sich nicht plausibel erklären, wie sich denn all diese irrationalen, undemokratischen Elemente in die Alltagswirklichkeit einschleichen konnten.
Andererseits … kann ich auch verstehen, warum man diese Theorien fürchtet.

PS: nicht vergessen – am 4.Juli 2012 ist der erste nationale Kaufnixtag … jener Tag, an dem man den “höheren Menschen” persönlich zeigen kann, das man auch gut ohne sie auskommt.
Quellen >>> Der Nachrichtenspiegel und die passenden Bilder wurden gefunden auf  Seelenkrieger-X-Blog

Es gibt Spielregeln - und es gibt Leute, die sich an Spielregeln halten.
Diese Leute nennt man Verlierer.


 

Donnerstag, 16. Februar 2012

„Die Heeresführung Brüssel-IWF-Kommandozentrale" geben bekannt


Danke an DresdnerSozialwacht für das Hochladen!

Leseempfehlungen

Der Untergang des Abendlandes und die glaubhafte Gegenmacht gegen den Bankfeudalismus

 Von

Dienstag, 10.1.2012. Eifel. Bei uns geht alles seinen gewohnten Gang. Der größte Coup der Geld- und Halsabschneider bei uns vor Ort war die Umwandlung des Naturschutzgebietes in einen Nationalpark. Das hat uns viele kahle Hänge beschert, weil jetzt Holz großflächig geschlagen werden darf – die Fichten – nicht einheimische Bäume – werden im Massen geschlagen und verkauft. China braucht Holz. In dreihundert Jahren aber werden wir hier schöne Buchenwälder haben – wenn nichts schiefgeht. In solch einer apokalyptischen Umgebung fällt es aber umso leichter, sich mit dem Ernst der Lage zu beschäftigen, die Gerald Celente – hier bei Denkbonus – wie folgt beschreibt:
Der Überlebenskampf der Menschen wird sich von wirtschaftlichen Maßnahmen auf die Anwendung von Waffengewalt ausweiten. Kriegerische Auseinandersetzungen sind nicht nur in den USA, sondern auch in Europa zu erwarten. Alte, längst vergessene Rechnungen werden wieder hervorgeholt werden und die Eurostaaten werden sich gegenseitig mit Schuldvorwürfen überhäufen. Die hässliche Fratze des Krieges wird nicht nur über dem europäischen Kontinent ihr Haupt erheben. Die Folge werden gewaltige Flüchtlingsströme sein, auch nach Europa hinein, welche die Situation zusätzlich verschärfen werden. Den endgültigen Kollaps der USA und Europas sieht Celente gegen Ende 2012 herannahen. Unter diesen Umständen hält er auch einen dritten Weltkrieg für möglich.
Wieder einmal Weltuntergang 2012. Wie in der Prophezeiung. Als Mensch, der versehentlich in esoterischem Umfeld groß geworden ist, hat man seine Mühe mit diesen Prophezeiungen …. aktuell geht ja die Welt wegen dem Mayakalender unter. Kaum jemand mag ermessen, was solche Botschaften für Jugendliche bedeuten, die eigentlich glaubten, ...
Quelle >>> weiter lesen auf  Der Nachrichtenspiegel

Jeder vierte Europäer von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht 

isw – Fred Schmid

Glaubt man den Regierenden, dann befinden sich EU und Eurozone nach dem tiefen Kriseneinbruch im Jahre 2009 seit 2010 im Konjunkturaufschwung. Doch aufwärts geht es auf der einen Seite, mit Konzernprofiten und dem Geldreichtum der Millionäre, auf der anderen Seite aber mit Arbeitslosigkeit und Armut.
Wie Eurostat berichtet (8.2.12), waren in der EU-27 im Jahr 2010 115 Millionen Menschen bzw. 23,4% der Bevölkerung, also fast ein Viertel, von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Jeder sechste EU-Bürger – 16,4% – war direkt armutsgefährdet, 8,1% litten unter erheblicher materieller Entbehrung und 9,9% lebten in Haushalten mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit. Personen, die von mindestens einer dieser drei Lebensbedingungen betroffen waren machten die genannten 23,4% aus. Über dem Durchschnitt lagen die südlichen Peripherieländer von EU und Eurozone: Griechenland 27,7%, Spanien 25,5%, Italien 24,5%, Portugal 25,3%. Mit der Verschärfung der Schuldenkrise und dem damit verbundenen Anstieg der Arbeitslosigkeit in den genannten Ländern dürfte die die Armut 2011 weiter zugenommen haben. So stieg die Arbeitslosigkeit, die Hauptursache für Armut, EU-weit von Dezember 2010 bis Dezember 2011 von 9,5% auf 9,9%; in Griechenland aber von 14,4% auf 19,2% (Oktober 2011), in Spanien von 20,4% auf 22,9%, in Italien von 8,1% auf 8,9% und in Portugal von 12,4% auf 13,6% (alle Zahlen Eurostat). Einen weiteren Schub in Richtung Armut dürfte die Rezession bewirken, in die EU und Eurozone seit Ende vergangenen Jahres gerutscht sind.
Am stärksten betroffen von Armut und sozialer Ausgrenzung sind ehemalige RGW-Staaten, die sich von der Einfährung der Marktwirtschaften "blühende Landschaften" erhofft hatten. In Bulgarien und Rumänien ist bald jeder zweite Einwohner armutsgefährdet 42% bzw.41%, in Lettland 38%, Litauen 33%, Ungarn 30% und Polen 27,8%. Große Ausnahmen: Tschechien 14,4% und Slowakei 20,6%. Tschechien hat die niedrigste Quote überhaupt, noch vor Schweden mit 15,0%. Dabei ist zu beachten, dass die Armuts-Schwellenwerte (Äquivalenzeinkommen) in den osteuropäischen Staaten und südlichen Peripherieländern ohnehin schon wesentlich niedriger sind als in Zentral- und Nordeuropa. In Deutschland ist jeder fänfte Einwohner – 19,7% – von Armut und sozialer Ausgrenzung gefährdet. Niedriger war die Quote in Frankreich (19,3%), Finnland (16,9%), Österreich (16,6%) und Niederlande (15,1%).
"Kinder sind stärker von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht als der Rest der Bevölkerung", teilt Eurostat mit. In der EU-27 waren im Jahr 2010 27% der Kinder unter 18 Jahren von einer der drei genannten Formen prekärer Lebenssituation betroffen. In Deutschland waren es 21,7%; besonders hoch wiederum die Peripherieländer: Griechenland 28,7%, Spanien 29,8%, Italien 28,9%, Portugal 28,7%. Spitzenreiter: Rumäänien 48,7% und Bulgarien 44,6%.
Steffen Stierle, Mitglied im Koordinierungskreis von Attac, zum Eurostat-Bericht: "Die jüngste Entwicklung der Armut in Europa ist eine Folge der desaströsen Krisenpolitik, die die Lasten der Krise nach unten umverteilt und sozialpolitisch völlig blind ist. Da dieser Ansatz seit dem Ausbruch der Krise konsequent durchgesetzt wurde, ist zu befürchten, dass die Daten für 2011 und 2012 noch viel schlimmer ausfallen werden." In der Tat: Die Auflagen und Anpassungsprogramme der Troika (EZB, EU-Kommission und IWF) für die Krisenländer wirken wie ein Brandbeschleuniger bei der flächenbrandmäßigen Ausbreitung der Armut. Jüngstes Beispiel: Das neu verordnete Sparprogramm, dem die griechische Regierung ausdrücklich zustimmen muss, wenn sie ein neues "Rettungspaket" erhalten soll: Streichung tausender Stellen im Öffentlichen Dienst, weitere Rentenkürzungen, Lohnkürzungen in der Privatwirtschaft und 20%ige Kürzung der Mindestlöhne, die in Griechenland ohnehin nur 4,28 Euro je Stunde betragen. Und das bei einer Arbeitslosenquote von 20 Prozent (2011) und einer Armuts- und Ausgrenzungsrate von 27,7% (2010).
Die Armuts- und Arbeitslosenraten zeigen, wie den Menschen in Europa systematisch die Zukunft verbaut wird – ein Armutszeugnis für die Regierenden der reichsten Region der Welt. Wie aus dem Global Wealth Report 2011 von Credit Suisse hervorgeht, liegen 34% des globalen Gesamtvermögens von 231 Billionen Dollar in Europa (Nordamerika 28%). Und der World Wealth Report 2011 von Capgemini/Merrill Lynch offenbart: In Europa gibt es 10,2 Millionen Millionäre und Multimillionäre, die 2010 über ein Geldvermögen von insgesamt 10,2 Billionen Dollar verfügten. Während Arbeitslose und Arme durch die Krise ärmer geworden sind, haben diese Superreichen an der Krise offenbar verdient und sind reicher geworden. Das globale Millionärsvermögen lag 2010 um knapp fünf Prozent (4,9%) höher als im Vorkrisenjahr 2007, dem bisherigen Rekordjahr (siehe dazu "Die Herren des Geldes – Reichtum und Macht des 1%“, isw-spezial 26; ab Mitte März erhältlich). Würde man diese Millionärsvermögen nur mit zehn Prozent besteuern, hätte man eine Billion Dollar ndash; über 750 Milliarden Euro – für ein Programm, das man zur Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit einsetzen könnte. Ein Programm für den sozial-ökologischen Umbau der Volkswirtschaften und den Ausbau öffentlicher Daseinsvorsorge.
Quelle >>> ISW sozial - ökologische Wirtschaftsforschung e. V.


Guten Morgen Deutschland! Der Papst ist tot, die Polizei kriminell, die Mieten werden unbezahlbar aber Ihnen geht´s gut, ja?

Von  

Mittwoch, 15.2.2012. Eifel. Gestern habe ich nebenbei den Klimawandel gestoppt. War ganz einfach. Ich weiß – ich darf mich eigentlich nicht dazu äußern, ich bin nur der Souverän dieses Landes und kein Wissenschaftler. Aber ich hatte etwas freie Zeit, nichts zu tun, da dachte ich: leiste doch einfach mal deinen Beitrag … bzw. den von Helmut Schmidt. Wenn wir den “Klimawandel” ernst nehmen, brauchen wir nicht umgehend einen Ausbau deutscher Autobahnen (wie es die Pseudo-Umweltschutzpartei die Grünen fordern), sondern einfach weniger Verkehr: also wird Sonntags autofrei. Jeder Sonntag. Dann möchte ich ein Fahrverbot für Autos mit einem Verbrauch von über 5 Litern. Gleichzeitig wird der Flugverkehr drastisch reduziert – jede zweite Woche sind die Flughäfen dicht. Wäre doch besser, als jede zweite Woche eine Konferenz darüber abzuhalten, was andere tun sollten oder sich ständig Gedanken darüber zu machen, wie man aus dem Klimahype Geld machen kann. Ausserdem wäre es ein deutliches Zeichen dafür, das Wissenschaft und Politik die Gefahr, vor der sie uns warnen, auch selber ernst nehmen. Für die Glaubwürdigkeit wäre das schon ein Gewinn. Mir kamen gleich noch viel mehr Ideen, aber ich merkte schnell: so ernst nehmen Wissenschaft und Politik den Klimawandel doch nicht. Kein Wunder – sie leben in einer ganz anderen Welt als wir – in einer Welt, in der Papst jederzeit von seinen eigenen Leuten ermordet werden kann, siehe Spiegel:
In den nächsten zwölf Monaten werde Papst Benedikt XVI. sterben, heißt es in einem vertraulichen Dokument aus dem Vatikan. Das Papier sei echt, sagt ein Sprecher des Kirchenstaats, der Inhalt aber “jenseits der Realität”.
Solche Botschaften können denkende Menschen schon in den Wahnsinn treiben: das Dokument ist echt - ...
Quelle >>> weiter lesen auf  Der Nachrichtenspiegel

 

Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugungen Risiken einzugehen,
dann taugen entweder seine Überzeugungen oder er selbst nichts.
(Ezra Pand, amerikan. Schriftsteller, 1885 - 1972)

Dienstag, 14. Februar 2012

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Als lesenswerte Artikel liessen sich unter vielen anderen an diesem Wochenende die folgenden finden:


Ketzerische Gedanken zur Demokratie

 Es gibt viele Gesellschaftsformen auf unserer schönen Erde. Es gibt zum Beispiel Diktaturen, es gibt Monarchien, es gibt Stammesgesellschaften und dergleichen mehr. Jedoch gibt es heutzutage keine Gesellschaftsform, die derart vehement die moralische Lufthoheit für sich reklamiert, wie die Demokratie. 

Was nimmt sie nicht alles für sich in Anspruch: Sie behauptet, Volkes Stimme zu repräsentieren. Sie gibt vor, Menschenrechte und -würde zu schützen, zu achten und sicherzustellen. Sie stellt sich als Retter der Menschheit, des Gemeinwohls und des wirtschaftlichen Wohlstandes dar. Kurzum: Der unbedarfte Leser könnte meinen, die Demokratie sei der Gipfel der moralischen Entwicklung und somit über alle anderen Gesellschaftsformen erhaben. Manche Demokraten glauben gar, in Gottes eigenem Land zu leben. Ein schöner Gedanke, bei dem es sich ruhig schlummern lässt - in dem Gefühl, vom Himmel auserkoren zu sein. Amen.

Quelle >>> weiter lesen auf  The Intelligence

Es wundert sich keiner mehr: Jetzt nun Rente mit 72

Ich bedanke mich recht herzlich für die wissenschaftliche Leistung des Max-Plank-Institutes. Es stellte fest, dass der Deutsche im Jahr 2050 erst mit 72 Jahren in Rente gehen darf. Nun dürfen wir, dank dieser hoch qualifizierten und wissenschaftlich belegten Studie, eine Zukunftsdiskussion führen, während heute schon sehr viele ihre Rente mit 65 bis dann mit 67 nicht erleben werden. 

Diese hohen Wissenschaftler und Studierten nahmen die Summe aller Deutschen und errechnete daraus die Lebenserwartung. Ihnen viel dabei nicht auf, dass gerade diejenigen, die das Durchschnittssterbealter in der Statistik anheben, gar nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung Mitglied sind, sondern ihr "hart"verdientes Geld in privaten Rentenkassen anlegen. Dazu zählen alle Besserverdiener -...

Quelle >>> weiter lesen auf Politprofiler 

Soziale Kälte

Dreihundert Todesopfer hat der strenge Winter bislang gefordert, und wieder mal sei festgestellt: Das stimmt nicht. Wenn in Europa ein Winter Todesopfer fordert, dann liegt das nicht am Winter, dann liegt das an Europa. 

„Nach Jahren des Rückgangs hat die Zahl der Wohnungslosen zuletzt wieder stark zugenommen“, lese ich in der „Süddeutschen Zeitung“. „Erklärt wird das mit dem Anziehen der Mieten bei gleichzeitig steigender Armut der unteren Armutsgruppen“, also mit dem, was gemeinhin „Auswüchse des Kapitalismus“ genannt wird, ... 

Quelle >>> weiter lesen auf The European

 

Der Anfang vom Ende Europas

Was sich in Griechenland abzeichnet, verweist nicht auf den Zerfall der Europäischen Union, sondern auf das Ende unserer Vorstellung von Zivilisation. Ein politisches System, das wir als Demokratie bezeichnen, zeigt sein wahres Gesicht. Der Finanzsektor demonstriert seine Macht. Den finanziell...

Quelle >>> weiter lesen auf The Intelligence

 

Seine Sicht zur Lage im nahen Osten schildert Christoph Hörstel in einem Interwiev mit NuoViso.TV

  

Man sollte nie seine beste Hose anziehen, wenn man hingeht, um für Freiheit und Wahrheit zu kämpfen. 

Henrik Ibsen