Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Donnerstag, 11. Oktober 2012

Lesenswert

Wenn später alles schief geht. Und das wird es.

von Frank Meyer

 

Was für historische Tage! Erst wird am Montag der ESM in die Spur geschickt, dann stellt der Euro in Griechenland seine Frieden stiftende Kraft zur Schau. Am Samstag zuvor schauten 13,5 Millionen Leute „Wetten dass…! Hallelujah! Man stelle sich vor, niemand hätte “Wetten dass…!” geschaut, dafür aber 13,5 Millionen Leute gegen den ESM protestiert… Doch Lanz, Bohlen, Gottschalk & Co. erregen weit mehr öffentliches Interesse als die wirklich wichtigen Dinge. Das ist gut! Oder?
Seltsam. Je mehr Informationen es gibt, desto weniger bleibt in den Köpfen hängen – zumindest ist das mein Eindruck und ich täusche mich gerne. Ich muss jedesmal schmunzeln, wenn “B5 aktuell” seine Stationskennung spielt, in der es heißt: Radio für die Infogesellschaft. Davon bekomme ich höchstens Seitenstechen.
Die Eurokrise scheint derzeit Pause zu machen – zumindest offiziell. Es ist ja gar keine Krise des Euro, sondern eine Krise in den Bilanzen: Schulden hier, Gutgaben dort. Demzufolge ist es eine Überschuldungskrise, Geldkrise oder nennen Sie das Ding wie Sie möchten. Es wird sowieso jeden treffen wie ein plötzlicher Platzregen oder die nächste Erkältung. Mit dem ESM wurde das tausendjährige Europäische Reich zementiert, obwohl das auch nur solange funktioniert, bis es nicht mehr funktioniert. Der alte Murphy… Niemand kann etwas gegen sein Gesetz tun.
Euroretter, Eurorettung, Wachstumspakt, Fiskalbremse, Schuldenbremse, Aufschwung.
Was für ein Blödsinn! Man nennt die Dinge längst nicht mehr beim Namen. Die Märkte könnten ja beunruhigt werden oder die Leute vor Wahlen – also immer. Es ist irritierend, dass die Leute jedesmal wieder auf die verrückten Slogans und die noch verrückteren Vorhaben im Wahlkampf hereinfallen. Nun ja, bei Klementine und dem Weißen Riesen hat es ja auch funktioniert. Und das war ehrlicher.
Ich mal mir meine Welt, wie sie mir gefällt,...
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Demokratie

Ohne Demokratie geht gar nichts mehr. Seit dem 19. Jahrhundert in dem die demokratische Ideologie kam, sah und siegte, ist es nahezu schon verbrecherisch/ketzerisch sich gegen diese Ideologie auszusprechen. Die demokratische Ideologie besiegte die Monarchien dieser Erde, sie wurde nach diesem Sieg von konkurrierenden Gruppen übernommen, das liberale Bürgertum zog mit der demokratischen Fahne in den Kampf, ebenso die klassenbewussten sozialistischen Arbeiter, hier entstand die Sozial-Demokratie. Danach ging es weiter, die verschiedensten politischen Richtungen übernahmen den Demokratiebegriff, jeder konnte mit ihm glücklich werden und brauchte am Inhalt nicht großartig etwas verändern. Es gab und gibt keinen. Jeder nimmt sich die Hülle und steckt seinen Inhalt rein.
Man kann es ganz einfach so beschreiben:
 

Demokratie, ein inhaltsleerer Begriff.

Wer kennt es nicht das Mutterland der Demokratie, die USA?

Wer kennt sie nicht, die Volksdemokratien des Ostens?

Wer kennt ihn nicht, den demokratischen Zentralismus?

Wer kennt sie nicht, die Freien Demokraten, die Christdemokraten, die Sozialdemokraten, die Nationaldemokraten?

Wer kennt sie nicht, die Wiege der Demokratie, die Polis Athen? Deren heutigen Bewohnern, samt Umland, wir derzeitig aus der Patsche helfen müssen, da sie ja die Demokratie erfunden haben, so wollen es jedenfalls die Lehrbücher.

Wer aber kennt schon den Thing, die germanische Form der oder einer Volksherrschaft?
 

Dies nur mal am Rande erwähnt. In den skandinavischen Ländern, ebenso in der Schweiz finden wir noch Reste des Things, bei uns wurden die Wurzeln nahezu alle gekappt. Der Drache Nidhöggr nagt an den Wurzeln der Weltenesche und verspritzt sein Gift.
Bleiben wir aber im Hier und Jetzt.
Jede Strömung, jedes System behauptet von sich die wahrhaftige Demokratie zu vertreten bzw. zu verwirklichen. Wie sieht dies nun der Welt der Tatsachen aus?
Herrscht wirklich irgendwo das Volk oder wird das Volk beherrscht. Sind Strukturen vorhanden, die man als Volksherrschaft oder Volksmacht bezeichnen könnte?
Ich möchte bei der Gelegenheit nochmals ausdrücklich darauf hinweisen,...

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Die Welt als US-Basis  

Der amerikanische Geheimdienst CIA hat unbekannte Gefangene in geheimen Flügen von einer Militärbasis zur nächsten transportiert. Die Untersuchungen des Europarates sorgen derzeit für Schlagzeilen. Die Vereinigten Staaten haben die Welt mit einem Netz von rund 1000 Militärstützpunkten überzogen. Diese Basen sollen nun neu ausgerichtet und positioniert werden.

 
Washington unterhält weltweit rund 1000 Militärstützpunkte. Von Ramstein nach Taszar....von Kogalniceanu nach Sarafovo... Von Bagdad mit Zwischenstop in Deutschland nach Guantanamo...

Geheime Flugpläne überlagern seit Jahren das Luftverkehrsnetz. Der amerikanische Geheimdienst CIA hat in den letzten drei Jahren geheime Gefangene in geheimen Flügen von geheimen Basen zu geheimen Strafanstalten geflogen. Der Europarat hat eine Untersuchung eingeleitet.

Der ermittelnde Abgeordnete Dick Marty hat nun offiziell bestätigt, mit welcher Arroganz die USA nationale Rechte verletzt haben. Gleichzeitig wurde ein Teil des Spinnennetzes an Militärbasen aufgedeckt, mit dem die USA die ganze Welt überzogen haben.

Die genaue Zahl wird nie zu ermitteln sein. Rund 750 Militärstützpunkte ausserhalb ihrer Grenzen haben die USA selbst zugegeben. 250 Basen oder Camps dürfte das US-Verteidgungsministerium im Irak und in Afghanistan unterhalten.

Trotz wachsender Verluste fällt den USA ein Abzug aus Irak und Afghanistan sehr schwer, denn damit müsste eine langfristige Strategie zur Sicherung des Erdöls aufgegeben werden.

Beide Länder bilden eine Art Zange, mit der sich in Nahost einiges bewegen liesse. Die USA haben offiziell einen grossen Teil ihrer Truppen aus Saudi-Arabien abgezogen. Das geschah, um das Regime in Riad gegenüber islamistischen Vorwürfen zu entlasten. Gleichzeitig haben die USA ihre Stützpunkte in Katar, Kuwait, Oman, Bahrain und in den Emiraten stark ausgebaut. Sie sind damit ihrem Hauptfeind, dem Iran, näher gekommen. Im Krisenfall bleibt auch die saudische Militärstruktur durchaus verfügbar.

Die US-Regierung hat bereits im Frühjahr 2003 eine Neuorientierung und Umstrukturierung ihrer militärischen Stützpunkte in Richtung schneller Verwendbarkeit angekündigt. Während des Kalten Krieges dienten die US-Basen in erster Linie der Stabilisierung des eigenen Machtbereichs und der Einkreisung der Sowjetunion. Nach dem 9.11.2001 sollen die Basen für Interventionskriege zu jedem beliebigen Zeitpunkt und an praktisch jedem Ort der Welt ausgerichtet werden. Grossstützpunkte mit hohen Truppenzahlen sollen reduziert werden.

Den FOL's gehört die Zukunft. Diese =Forward Operating Locations= (Vorwärts-Einsatzlokalitäten) können im Krisenfall schnell genutzt und ausgebaut werden,...
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„Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.“

Jiddu Krishnamurti


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