Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Freitag, 3. August 2012

Mehr Gesammeltes aus dieser Woche

Der August beginnt mit sehr vielen Artikeln, die allesamt sehr lesenswert und aufschlussreich sind, deshalb nun an dieser Stelle mehr von dem, was in dieser Woche so bei anderen zu lesen war.

Es naht das Ende der Finanzdiktatur!

Von: Konrad Hausner

Was wäre Demokratie ohne Transparenz? Doch genau an dieser fehlt es im Finanzbereich. Nachdem es sich beim US-Dollar um die Leitwährung handelt, steht die amerikanische Notenbank „Federal Reserve“ im Zentrum der internationalen Geldpolitik. Es geht uns also alle an. Bis jetzt entzog sich die mächtigste Notenbank der Welt praktisch jeder Kontrolle. Doch dies hat sich schlagartig geändert. Mit überwältigender Mehrheit wurde im US-Repräsentantenhaus beschlossen, die Fed einer Buchprüfung zu unterziehen!

Seit 1913, also seit 99 Jahren, ist ein sich in Privatbesitz befindliches Institut, die Federal Reserve Bank, für die Erschaffung von Dollarnoten verantwortlich. Auch wenn die Namen der Gründer bekannt sind, in wessen Besitz sich das weltweit einflussreichste Geldinstitut heute befindet, ist ein Geheimnis, das nicht einmal der US-Abgeordnete Ron Paul lüften konnte. Auch wenn sich der Präsident des Federal Reserve Boards, seit 2005 Ben Bernanke, dem Senat gegenüber zu verantworten hat, Einblick in die Bücher war bis jetzt nicht einmal der US-Regierung möglich.
Wie es dazu kam, dass die Geldschöpfung in den Vereinigten Staaten internationalen Bankiers-Dynastien übertragen wurde, erklärt der Artikel „Wem gehört das weltweit mächtigste Privatunternehmen“. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, 1944, wurde beim legendären Treffen in Bretton Woods beschlossen, den US-Dollar zur internationalen Leitwährung zu erheben. Damals nicht ganz unberechtigt, denn immerhin wurde gleichzeitig eine Garantie abgegeben,...
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Atomares Gärtnern – Die ultimativen Frankenstein-Pflanzen

Von Kevin M. Folta

Sollten Sie bereits kein Freund von genmodifizierten Pflanzen sein, dann sehen sie erst einmal, was für abgedrehte Praktiken Wissenschaftler und große Saatgut-Konzerne unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit ausüben. Wissenschaftler lassen Pflanzensamen in giftigen Chemikalien quellen oder setzen sie stark radioaktiver Strahlung aus, um dadurch zufällige Veränderungen oder Zerstörungen an Genen zu erzeugen. Zufällige DNA-Fehler führen zu unvorhersehbaren genetischen Effekten, wodurch neue Proteine und dadurch Pflanzen mit neuen Merkmalen entstehen.
Diese neuen Züchtungslinien werden nicht auf ihre Sicherheit oder auf ihren Einfluss auf die Umwelt getestet. Und diese neuen Pflanzen will man uns jetzt auftischen, sogar Kindern. All das gibt es bereits. Tatsächlich wird die hier beschriebene Methode schon seit Jahrzehnten angewendet. Kein Widerstand, keine Kennzeichnungspflicht, keine Demonstranten, keine Angst. Die Pflanzen sind sogar für den Bioanbau in der EU zugelassen. Bei dem hier beschriebenen Verfahren handelt es sich um die Mutationszüchtung.

Neue Sorten durch künstliche Mutationen

Alle Genveränderungen starten mit Mutationen, also mit Veränderungen in der DNA, die sich letztendlich durch Veränderungen der Funktion oder Leistungsfähigkeit eines Gens bemerkbar machen können. Während der Replikation der DNA (das passiert bei jeder Zellteilung) treten spontane Mutationen in großer Zahl auf,...
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Showdown für Europa

Die EZB wird heute zu einer schicksalhaften Entscheidung bezüglich ihrer künftigen Rolle in der so genannten Euro-Rettung gelangen. Was auch immer herauskommt, es kann im Grunde nur falsch sein.
       
Das liegt daran, dass man immer noch die Symptome mit der Ursache verwechselt, nicht bereit ist, das eigentliche Problem zu erkennen, und sollte man es erkannt haben, dass man in Panikstarre verharrt und nicht wagt, es zu benennen, ja noch nicht einmal die Umschreibung "Du weißt schon wer ..." verwendet, die bei Harry Potter als Synonym für Lord Voldemort, für das Böse schlechthin, unter ängstlichen Zauberern verwendet wird.
       
Wir erleben keine Krise.
       
Wir erleben ein tödliches Spiel.
       
Und wir sind nicht Zeugen oder Zuschauer, sondern Mitwirkende, manche als Hauptdarsteller und Staatsschauspieler, andere mit kleinen Charakterrollen, die große Mehrheit als Statisten.
       
Es ist ein Stegreif-Spiel.
       
Die Regie im Hintergrund verändert nur ständig die Szenerie, bringt über die Medien immer neue Schwierigkeiten und Probleme auf die Bühne und gibt zugleich immer neue Restriktionen und Rahmenbedingungen bekannt,
unter denen das Ensemble zu agieren hat.
       
Immer deutlicher wird, dass es in diesem tödlichen Spiel nur wenige Sieger aber viele Verlierer geben wird. Und so mühen sich alle ab, der Regie
zu gefallen, um am Ende als Überlebende zu den Siegern gehören zu dürfen.
       
Konkret:...
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Amerikanische Präsidenten und ihre deutschen Kanzler

[Nachfolgendes Kapitel aus dem Buch "Sklaven ohne Ketten" ist aus dem Jahr 2009 - für den Amazon-Kindle ist ein aktuelles Update hier erhältlich.]


"What kind of peace do we seek? Not a Pax Americana, imposed on the world by American weapons of war...." John F. Kennedy

Der Schriftsteller und Historiker Webster Tarpley sagt, Kennedy sei der letzte Präsident der USA gewesen, der die Interessen des Volkes im Sinn hatte, die Präsidenten danach, inklusive Präsident Obama, wären von der Wirtschaft und Wall Street eingesetzt und gesteuert.
[1] Kennedy setzte sich gegen die Interessen der Wall Street und gegen die großen Ölfirmen für neue Sozialrechte ein,[2] er wollte die amerikanische Bundesbank wieder unter staatliche Kontrolle bringen und[3] brachte mit der Executive Order 11110 ein Gesetz ein, dass es der Regierung ohne Verschuldung bei der privaten Federal Reserve Bank erlaubt hätte, Geld in Umlauf zu bringen. Kennedy brachte ein Gesetz ein, wonach Frauen für gleiche Arbeit auch gleicher Lohn zusteht, und er unterzeichnete ein Gesetz, dass es den schwarzen Amerikanern erlaubte, gleichberechtigt amerikanische Universitäten zu besuchen, er ließ gegen den Ku-Klux-Clan vorgehen und ließ die Nationalgarde dafür sorgen, dass die Schwarzen gleichberechtigt Schulen besuchen konnten. Kennedy unterzeichnete den ersten Bann von Atomwaffentests und er wollte, dass Israels Atomwaffen zerstört werden.[4] Er wollte die CIA auflösen und alle Soldaten aus Vietnam zurückholen. Er lud die damalige Sowjetunion ein,...
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Immer dieselben Lügen

Herr Heinrich Alt, Vorstand bei der Bundesagentur für Arbeit, musste in einem Interview bei Welt-online mal wieder eine ökonomische Begründung für den ablaufenden Völkermord an den Deutschen finden.
Ich habe mir das Geschwätz dieses Typen nicht angetan, stattdessen kopiere ich einfach die Meinungen aus dem Kommentarbereich, mit denen ich am meisten übereinstimme:

Die einzige Möglichkeit, die Langzeitarbeitslosen, von denen viele Akademiker und sehr gut ausgebildete Arbeitskräfte sind, wieder in einen sozialversicherungspflichtigen Job zu bringen, liegt in der Beschränkung des Zuzugs ausländischer Arbeitskräfte.
Wer heute länger als ein Jahr arbeitslos ist, der wird doch von keinem Arbeitgeber mehr eingestellt, egal wie gut er ausgebildet ist.
Nur eine Verknappung des Arbeitskräftenagebots auf dem Arbeitsmarkt kann die Arbeitgeber davon abbringen, billigere Arbeitskräfte aus dem Ausland, statt der hier in Deutschland lebenden Arbeitslosen, einzustellen.
Da braucht man eingentlich nur einmal logisch nachzudenken.
Die Wirtschaftslobbyisten, die bei unserer Regierung oberste Priorität haben, sind jedoch nicht an der Beschäftigung von deutschen Langzeitarbeitslosen interessiert, sondern an einem unerschöpflichen Überangebot an billigen Arbeitskräften aus dem Ausland, das allein dazu dient, die Löhne und Gehälter möglichst weit nach unten drücken zu können.

Zusammengefasst: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland steigt,...
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Westalliierte tragen Mitschuld

Nach verlorenen Kriegen setzen die Siegermächte das Recht und schreiben die Geschichte in ihrem Sinne. Die Wahrheit ist das erste Opfer vor, aber auch nach einem Krieg! Wenn mehr als 60 Jahre nach einem Krieg ein „Sieger“ sich die Mühe macht, die Wahrheit ans Licht zu befördern und die Geschichtsschreibung einer Revision zu unterziehen, dann ist das schon eine Sensation, auch wenn dies für die überwiegende Mehrheit der Betroffenen zu spät kommt. In einem akribischen Quellenstudium hat der US-Historiker R. M. Doug-las vor allen den Siegermächten in Ost und West den Spiegel ihres ambivalenten und unrechtmäßigen Tuns vorgehalten.
Umso mehr ist die Lektüre des Buches „,Ordnungsgemäße Überführung‘: Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg“ ein Muss für die nachfolgenden Generationen, insbesondere für die handelnden Politiker, damit sie sich der Dimensionen ihrer Entscheidungen bewusst werden und weitere Fehler vermeiden. Das Buch ist extrem faktenreich, anspruchsvoll, ja anstrengend. Vor allem erfordert es Charakter- und Nervenstärke, um die Wallungen der Gefühle angesichts der Grausamkeiten wie der Verbrechen an den Heimatvertriebenen unter Kontrolle zu behalten. Der Stempel auf der Titelseite „Ordnungsgemäße Überführung“ ist eine Ironie, die ein Ereignis formal-bürokratisch abschließt. Die Vertreibungen waren brutal und völkerrechtswidrig, zogen die Würde des Menschen in den Dreck. Ob „wild“ oder „organisiert“, Vertreibungen als „Kollektivbestrafung“ sind immer ein Willkürakt und nie „ordnungsgemäß“.
Das Buch ist gegliedert in 13 Kapitel und umfasst 460 Seiten. Es folgen fast 80 Seiten Anmerkungen und ein Literaturverzeichnis von 24 Seiten. Das Werk ist eine Fundgrube an Fakten, vor allem für historisch Interessierte. Douglas: „Ich habe bestimmte Elemente betont, die meiner Meinung nach besondere Aufmerksamkeit verdienen: die Durchführung der Massenvertreibungen, das Archipel von Konzentrations-, Internierungs- und Sammellagern, das in ganz Mitteleuropa nach dem Krieg entstand, die Implikationen der Vertreibungen für die Entwicklung des Völkerrechts und die (viel) zu wenig beachtete Mitwirkung der Westalliierten bei der Operation,
...
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