Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Freitag, 24. August 2012

Ehrenpuff/Bank/Westen

Deutschland – ein durch Sklaverei finanzierter betrügerischer Ehrenpuff

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Donnerstag, 23.8.2012. Eifel. Wie man hört, haben wir immer noch Krise irgendwo da draußen. Portugal hat sein ganzes Gold verkauft (siehe Mittelstandsnachrichten), Griechenland soll für ein Brot komplett verkauft werden (siehe Griechenlandblog) und sogar die reichen Holländer bekommen Probleme damit, die Zinsen für ihre Hauskredite zu bezahlen (siehe Mittelstandsnachrichten). Während in Europa die größte Vernichtung der Lebensqualität seit dem Zweiten Weltkrieg durch die Lande zieht, feiern wir in Deutschland den Aufschwung, der ungebremst seit vier Jahren durch die Lande zieht. Und weil wir soviel Aufschwung haben, geht es uns auch immer besser. Das hat auch seinen Grund: die Regierung hat per Gesetz dafür gesorgt, das ganz viele Menschen in diesem Land umsonst für andere arbeiten dürfen. Ein ständig wachsendes Millionenheer von Menschen hat nur noch prekäre Beschäftigungsmöglichkeiten (die junge Welt weist aktuell gerade darauf hin) während andernorts die Millionäre blühen. Das wäre das Erfolgskonzept für jeden Arbeitslosen: einfach mal zwanzig Sklaven finden, die für 70 % Lohn (oder weniger) für einen arbeiten und den Gewinn (immerhin ein Gehalt von 400%) für sich selbst einstreichen: so wird man Leistungsträger. Ein Wunder, das das Modell nicht schon bei allen Jobcentern aushängt.
Sklaverei ist nicht nur ein Deutschland bezogenes Gewinnmodell. Slaveryfootprint zeigt auf, wie viele Sklaven ein Durchschnittsdeutscher so beschäftigt: da kommen ganz schnell fünfzig Jungs und Mädels zusammen, die fleissig ohne Lohn schuften müssen, damit wir unseren Aufschwung (und unser Privatparadieseigenheim mit Garten) finanzieren können. Wir sind eine Sklaventreibergesellschaft, nicht anders als die USA im 18./19. Jahrhundert oder Rom in seinen schlimmsten Tagen. Eine Gesellschaft, die so durch und durch von den Grundsätzen der Sklaverei geprägt ist, hat natürlich auf jede Krise nur eine Antwort: “Noch mehr Sklaven!”.
Man könnte natürlich auch darüber nachdenken, die Lebenszusammenhänge zu ändern … man merkt aber schnell, das das nicht geht. Wenn der Kapitän einer Sklavengaleere Wasserski fahren will, dann müssen alle hart zupacken – und ein Leben ohne Wasserski ist für viele einfach undenkbar.
Wie das mit dem Wasserski praktisch aussieht? Nun, das erfahren wir aus der Welt: Christian Wulff, der große Freund aller Wasserskifahrer, bekommt jetzt eine “Ehrensold”-Steigerung von 18000 Euro (siehe Welt).  Das der Mann für seine Leistungen im Amt überhaupt etwas bekommt, ist schon ein Faustschlag in das Gesicht jedes anständig arbeitenden Menschen, aber jetzt bekommt er zu den EINHUNDERTNEUNUNDNEUNZIGTAUSEND Euro die er für Nichtstun kassiert (neben Büro, Fahrer und Sekretärin, wohlgemerkt) nochmal 18000 oben drauf: das ist mehr, als ein Leiharbeiter im Jahr verdient.
Der Wulff bekommt das zusätzlich obendrauf. Was das noch mit dem Begriff “Ehre” zu tun haben soll, erschließt sich einem nicht auf Anhieb, aber da ist dieser Fall nicht der einzige, der gerade für Aufsehen sorgt.
Wir müssen ein wenig über den deutschen Tellerrand hinausschauen, um zu sehen,...
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Anmerkung: Ich erachte es nicht als korrekt, dass hier von Deutschland gesprochen wird, denn die BRD ist nicht Deutschland, auch wenn das so propagiert wird!


Die Deutsche Bank ist weder deutsch noch eine Bank

Anshu Jain als neuer Chef des globalen Finanzkraken -

Von WERNER RÜGEMER, 23. August 2012 -
Anshu Jain, seit 1995 leitender Angestellter der Londoner Niederlassung der Deutschen Bank, ist ihr neuer Chef. Seit einem Jahrzehnt ist er mit 150 Millionen Euro jährlich der bei Weitem höchstbezahlte Angestellte einer deutschen Aktiengesellschaft. Gleichzeitig arbeiten sich deutsche Medien „kritisch“ am 15-Millionen-Einkommen von Jains bisherigem Chef Josef Ackermann ab. Diese Dauerbeschäftigung mit dem Peanuts-Gehalt des Schweizer Panzeroffiziers d.R. zeigt, wie die deutschen Leitmedien das Bild der Deutschen Bank manipulieren – und es weiter tun werden.

Der Aufstieg des Anshu Jain

Jains Familie gehört in Indien zur Religionsgruppe der Jainas. Wegen ihrer strengen ethischen Regeln – dazu gehört unter anderem die Nichtverletzung von Lebewesen – dürfen die Anhänger nicht jeden Beruf ausüben. Oft arbeiten sie deshalb im Handel, im Bankgewerbe oder als Staatsbeamte. Jains Vater stieg im indischen Rechnungshof auf, Jains Cousin Ajit gehört zur Leitung von Warren Buffets Insvestmentholding Berkshire Hathaway.

Anshu Jain wurde in einer der teuren Privatschulen New Delhis unterrichtet, standesgemäß studierte er in Massachusetts/USA. Danach ging er an die Wall Street. In der Investmentbank Merrill Lynch baute er seit Ende der 1980er Jahre als Erster in der US-Bankenszene eine Abteilung für Betreuung und Beratung von Hedgefonds auf – diese unregulierten Finanzakteure waren und sind die Stars der globalen Finanzindustrie.

Sie arbeiten mit minimalem Eigenkapital, bekommen für ihre enormen Transaktionen die Kredite von den Investmentbanken. Sie wurden und werden nicht staatlich kontrolliert. Offiziell werden sie „Schattenbanksystem“ (shadow banking) genannt. Die wichtigsten unter ihnen sind heute nicht nur die Herren der Finanzindustrie, sondern auch der Wirtschaft. Sie sind die entscheidenden Eigentümer der großen Banken und Konzerne – zum Beispiel vom Großteil der dreißig deutschen DAX-Konzerne – wie auch etwa der führenden Ratingagenturen Standard & Poor‘s und Moody‘s.

Von der Wall Street ging Jain zur Deutschen Bank in London. Hier dirigierte er eine Armee von Händlern („Anshu‘s Army“). Sie kauft und verkauft in rasender Geschwindigkeit Unternehmens- und Staatsanleihen, Aktien, Devisen,...

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Vom Westen “lernen”, heißt die Schuldenwirtschaft lernen

Die Türkei hat angeblich ihre Pläne auf Eis gelegt, Mitglied der EU zu werden. Soweit so gut aber es hatte auch niemand die Absicht eine Mauer zu bauen. Was öffentlich gesagt wird und hinter verschlossenen Türen gesagt, gedacht, geplant, sind zwei paar Stiefel.
Wie WeltOnline meldete steht die Türkei vor einem Desaster. Noch boomt die Türkei, wir wissen was das bedeutet, da machen einige wenige viele Milliarden, der Rest darf dafür arbeiten und soll auch noch dankbar dafür sein. Die Türken verdienen seit dem Jahr 2002 doppelt soviel, wie vor dem Machtantritt Erdogans. Das ist doch gut, oder? Ich weiß es nicht, wie sieht es mit der Preisentwicklung aus, haben die Leute wirklich mehr in den Taschen oder ist es bloß Inflation? Das ist mir aber auch egal, die Türken werden es zu gegebener Zeit schon merken.
Dazu kommt aber noch etwas anderes; durchaus typisch westliches, vor allem US-amerikanisches; die Schulden der türkischen Haushalte sind seit 2002 um das 18-fache gestiegen und damit logischerweise auch die Zinszahlungen, da relativiert sich die Verdoppelung des Einkommens doch gleich etwas.
Vor dem Jahr 2002 gehörte die Verschuldung nicht zur typisch türkischen Haushaltskultur. Dann kam der “Islamist” Erdogan und nun verteilen die Banken massenhaft Kreditkarten boten Kredite für alle möglichen Konsumzwecke an. Wie es nun mal so ist, Glasperlen werden gerne angenommen und dafür gibt man alles was man hat, verkauft sein Leben an die Verteiler der Glasperlen. Damit meine ich nicht nur die Türken, auch in unserem Land gibt es genügend Empfänger von Glasperlen. Nehmt nur die Autos von den Straßen, die nicht fremdfinanziert sind, dann wird es ziemlich leer darauf werden.
Das was uns als Wohlstand verkauft und vorgespielt wird, ist im Wesentlichen nichts anderes als unsolides Wirtschaften, sich bis Oberkante Unterlippe verschulden.
Noch etwas zu den Glasperlennehmern, nicht die sind verantwortlich für ihr tun, sie werden von schlauen, cleveren, rücksichtslosen Betrügern ausgenutzt,...

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