Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Donnerstag, 16. August 2012

Arbeit macht frei! - oder eher doch nicht?

Wenn ich heute so über Arbeit nachdenke, dann kann ich nur sagen, dass ich es mehr als bedenklich finde was uns zu diesem Thema so für Bären aufgebunden werden, und das auch schon von Kindheit an. Allerdings ist es eigentlich noch bedenklicher, wie viele unserer Mitmenschen sich auf diese Schiene ziehen lassen oder eben auch von dem anerzogenen Klischeedenken nicht mehr loskommen. Ja, auch bei mir hat es lange gedauert um hinter dieses scheinheilige und hinterhältige Getue zu blicken und ich bin daher immer noch guter Hoffnung, dass dies noch mehr Menschen endlich schaffen werden.
Um euch die Herangehensweise etwas zu erleichtern, habe ich nachfolgend einige aktuelle Artikel von anderen Blogs hier für euch zusammengestellt.

Einen Überschuss an Arbeitskraft kann es nicht geben

Wenn eine Million Stellen frei sind, aber mehrere Millionen einen Arbeitsplatz suchen, handelt es sich dabei nicht um einen Überschuss an Arbeitskraft? Nur unter der Voraussetzung, dass eine wöchentliche Arbeitszeit von annähernd 40 Stunden als unabänderlich betrachtet wird. Wie anders als durch Reduktion der Arbeitsstunden ließen sich Vereinfachungen von Arbeitsprozessen, dank technischer Errungenschaften, ausgleichen? Zumindest langfristig. Mittelfristig helfen natürlich auch höherer Konsum und besserer Kundenservice. Doch diese beiden Annehmlichkeiten scheinen mittlerweile ja auch schon ausgeschlossen zu sein. Wie wäre es mit einem neuen Gemeinschaftsdenken? Stellen wir uns eine Familie vor, die nach dem Essen gemeinsam die Teller spült. Plötzlich wird eine Spülmaschine angeschafft. Handelt es sich dabei um eine wünschenswerte Verbesserung oder um eine Tragödie,...
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... wenn Sklavenlogik mit Denken verwechselt wird - nennen sie es Aufklärung des Systems 

Der Mensch ist in Sachen "Aufklärung" ein störrisches Wesen. Es liebt das Bekannte und will seine Denkmuster nicht aufgaben. Sie sind eins mit ihm. Sie ergeben seine eigene Wahrheit. Mittlerweile ist sich überall auf der Welt der Mensch einig, er braucht die Arbeit des Lohnes wegens. So wie der Arbeitnehmer den Arbeitgeber braucht. Das Gefühl ein Sklave zu sein hat er nicht wirklich. Der alte Grieche, Römer oder Ägypter sah ihn noch als das was er ist. Er sah ihn nämlich gar nicht. Er fand keinen Platz in seinen Überlegungen über die Welt. Er war ein NICHTS. 

Heute hält sich der Sklave für gesehen und daher wertvoller und für alltäglich; für Mitbestimmungsfähig durch seine Demokratie und seine Staatswesen. Er schrieb sich selbst die Liviten auf, die er freiwillig und frei befolgt. Er sucht nie die Wahrheit, sondern nur den Fehler im System, um es besser für sich ausnutzen zu können.


Der Sklave stößt damit an die Grenzen seiner Weltanschauung und Denkvermögens. Er sieht etwas was er nicht kennt und weicht zurück, weil er da einen Abgrund sieht wo keiner ist. Wer heute Wahrheit hören will, will Gruselgeschichten über abartige und böse Eliten hören. Er will hören wie die Welt; seine Denkwelt elendig zugrunde geht und hält gleichzeitig nach denen Ausschau, die ihm neue Leviten bringen, damit der Sklave sich an das System halten kann. Für ihn muss der Herr ganz trübe und weiter Ferne als allmächtige Lichtgestalt auftauchen, der alle Fäden in der Hand hält - ansonsten ist es keine Welt für ihn - den Sklaven. Alles andere ist undenkbar, utopisch und Träumerwerk.


Dieser Sucher nach der Wahrheit, der Mensch, der nach Aufklärung strebt,
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Über die Wertlosigkeit der Arbeit und die Arbeit der Zukunft: Zwangsarbeit und Rente mit 80

Donnerstag, 16.8.2012. Eifel. Der erste Tag, an dem ich mich gefragt habe, ob es Sinn macht, den Nachrichtenspiegel in bisheriger Form weiterzuführen. Nein, nicht das ich zu der “Vogel-Strauß”-Fraktion gewechselt bin, die der Meinung ist, das sich die aktuelle Krise am Besten dadurch bewältigen läßt, dass man den Kopf in den Sand steckt – wäre ich dieser Meinung, würde ich in die Politik gehen: “Vogel-Strauß”-Verhalten wird dort exzellent bezahlt. Es war ein anderes Erlebnis, das mir diese Gedanken eingab: zum ersten mal war ich auf eine Information gestoßen, die hochbrisant war – aber noch nicht veröffentlicht. Sie lag bei einer Nachrichtenagentur herum und musste bezahlt werden. Dem Philosophen stößt dies sauer auf – seit wann muss man für Wahrheit bezahlen? Und wenn man für Wahrheit bezahlen muss – was ja offensichtlich gerade der Fall ist – wieviel Wahrheit geht an uns vorüber, ohne das wir davon Kenntnis nehmen – einfach aus dem Grund, das niemand dafür bezahlen möchte? Die Allianz der Besserverdiener in den Redaktionen wird doch nicht das Geld ihrer Geldgeber investieren, um Nachrichten zu verbreiten, die dazu geeignet sind, die Gewinne dieser Geldgeber schmälern? Worum es bei dieser Nachricht ging? Nun – um die Zukunft unserer Arbeit, für die gerade jetzt neue Weichen gestellt werden.
Bevor wir jedoch auf die Zukunft zu sprechen kommen, ein kurzer Blick in die Vergangenheit. Was war das eigentlich früher mal: Arbeit? Nun – in einer Gesellschaft ohne Räuber bedeutete Arbeit Investition von Leistung in Steigerung der Lebensqualität sowie Absicherung der Zukunft. Wer (im idealtypischen Zustand) ein Stück Land rodete, bepflanzte und Viehzucht betrieb, konnte seinen Kindern einen beachtlichen Betrieb hinterlassen – allerdings nannte man Betrieb damals noch “Familie”, was in erster Linie eine geschlossene Wirtschaftsgemeinschaft war, die sich zusammen gegen die Widerstände der Welt behaupteten: Winter, Wölfe und Erbschleicher.
Arbeit war immer und überall da, jederzeit konnte man Kraft und Zeit investieren,... 
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Die leeren Versprechen des Peter Hartz

Es gab eine Zeit, da zählte Peter Hartz zu den bekanntesten Gesichtern des Landes. In jener Zeit wurde er zum Namensgeber für die radikalsten Sozialreformen im Nachkriegsdeutschland. Vor genau zehn Jahren stellte er seine Reformen gemeinsam mit dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder vor.

Beinahe täglich war er im Fernsehen zu sehen. Doch inzwischen schwindet die Erinnerung an sein Gesicht. Seit jenem Samstag im Frühling 2005, als die „Bild“-Zeitung mit der  Schlagzeile „Hartz und das Liebesmädchen“ erschien und dazu das Foto einer brasilianischen Prostituierten zeigte, mied er die Kameras. Denn von diesem Tag an stand sein Name nämlich auch für einen der größten Unternehmensskandale Europas, dem Schmiergeld- und Rotlichtsumpf bei Volkswagen. Auch heute noch lehnt er Talk-Showangebote ab. Denn wer weiß, ob die Moderatoren auch die richtigen Fragen stellen? Dabei hätte er zur Rekordarbeitslosigkeit in Europa als Folge der Schulden- und Wirtschaftskrise bestimmt einiges zu sagen.
An Ideen mangelte es ihm nämlich nie. Mit seinen Einfällen begeisterte Hartz Vorstände und Gewerkschaften gleichermaßen. Fast zweieinhalb Jahrzehnte war so etwas wie ein Magier der Arbeitswelt. Seine Vorschläge schienen der Wirklichkeit am Arbeitsmarkt eine zweite Dimension zu verleihen.
Als der internationale Wettbewerb zu Beginn der achtziger Jahre den Bergbau und die Stahlindustrie in seiner saarländischen Heimat dahinraffte,...
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