Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Mittwoch, 11. Juli 2012

Lesenswertes

Die im Dunkeln sieht man nicht

Lobbyismus Berater sind so einflussreich wie nie zuvor – weil ihre Gutachten zum Viagra der Politik geworden sind 

Die im Dunkeln sieht man nicht
In diesem Geschäft gilt die Sarrazin-Formel: Eine gute Geschichte ist wirksamer als tausend richtige Argumente
Illustration: Otto für den Freitag

Dirk Notheis und Stefan Mappus haben der politisch interessierten Öffentlichkeit einen großen Dienst erwiesen. Der Investment-Banker von Morgan Stanley und der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg haben mit ihren veröffentlichten E-Mails zum 4,7-Milliarden-Rückkauf des Energieversorgers EnBW durch das Land Baden-Württemberg anschaulich vermittelt, wie das Wechselverhältnis von „Berater“ und „Politiker“ praktisch abläuft. Die Mails sagen mehr über dieses Schattenmanagement als wikipedia zum gesamten Themenkomplex.
Nur ein flüchtiger Blick in die Zeitung genügt,...
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THRIVE – und die Rolle der Banken bei der globalen Verdunkelung

Von

Dienstag. 10.7.2012. Eifel. Es gibt Tage, die stimmen sehr nachdenklich. Tage wie heute, wo man merkt, wie sehr man selbst irrationale Werte aufgenommen hat, Weltanschauungen vertritt, die vernünftige Wesen nicht vertreten können, im Denken von Fremdinhalten besetzt ist, die – schlichtweg – aus der Medienjauche stammen, die tagtäglich pausenlos über Deutschland (und alle anderen europäischen Länder) ausgeschüttet wird. Doch ich hole zu weit aus, den es geht mir heute um eine Kritik. Eine Filmkritik. Die Kritik des Filmes eines Sprösslings der mächtigen Procter & Gamble Dynastie, jenes weltgrößten Einzelhandelskonzern, der aufgrund seines alten Firmenlogos (Zauberer mit Sternchen) mittels Dash und Pampers die USA an den Teufel ausliefern wollte – siehe Zensur-Archiv.  Der Film um den es geht heißt THRIVE – was mit “Gedeihen” übersetzt wird. Ich war eingeladen, ihn zu sehen – und freundlich wie man ist, folgt man ja einer solchen Einladung gern. Der Film (bzw – die Internetseite) wurde am 11.11.2011 veröffentlicht – man kann kaum glauben, das diese Datum zufällig gewählt wurde. Worum es geht? Um nichts Geringeres als die reale gezielte Vernichtung der Welt – doch greifen wir nicht zu weit vor.
Der Film beginnt mit der Vision des Herrn Foster Gamble, die er mit der Physik der Blume des Lebens in Zusammenhang bringt, um dann … fast übergangslos … auf UFO-Antriebe zu sprechen zu kommen, weil unterschiedliche von UFO´s entführte Menschen in den Alienmaschinen Antriebssysteme gesehen haben wollen, die seiner grundlegende Theorie einer universellen “freien Energie” entsprechen. Man ist geneigt, aufzustehen und zu gehen … wäre da nicht die Ausbildung in Wissenschafts- und Erkenntnistheorie, die dem Impuls wiederspricht.
Wir können schlichtweg nicht sagen, was ausserirdische Völker können oder nicht. Wir können auch nicht von vorn herein ausschließen, das es außer uns kleinen kollektiv suizidal veranlagten Gimpeln am äußeren Rand der Galaxis kein intelligentes Leben im All gibt (es sei denn, wir gehören einer katholischen Sekte an, für die die “Krone der Schöpfung” selbstverständlich im Mittelpunkt von Gottes Universum wohnt – also hier).
Woher kommt aber der Impuls, dieses Thema zu meiden, weil es irgendwie … “geisteskrank” riecht?
Nun … es kann Folgen für den Arbeitsplatz haben – doch dazu später mehr.
Nun, Herr Gamble erzählte noch weiter aus seinem Leben, das ihn fort führte aus der Welt der Wissenschaft und der freien Energie und ihn mitten hineinführte in die Welt der Politik: alle erfolgreichen ...
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Die Gier der Banken

Wer stoppt die Gier der Banken? fragt die WELT. Welch naive Frage! Niemand, am wenigsten etwas, was aus dem Hause Springer oder Bertelsmann kommt.
Nun ja, ich gebe zu, dass das eine ziemlich emotionale Einschätzung ist, aber dass diese beiden Häuser auch nur im geringsten ein Interesse daran haben könnten, der sich ausweitenden Gier etwas entgegenzusetzen, halte ich ernsthaft für sehr zweifelhaft.
Im Artikel geht es um die Festsetzung von Zinsen, den so genannten Libor-Zins. Ich denke, den Begriff "Libor-Zins" kannten bisher nur wenige Menschen. Erst durch die Aufdeckung von Manipulation dieses Zinses durch die Barkley-Bank, von der offenbar auch die Bank von England (englische Notenbank) Kenntniss hatte, macht (vielleicht) den Menschen bewusst, dass der gesamte Finanzmarkt der Allgemeinheit ein Buch mit sieben Siegeln ist. Lesen wir normalerweise in der Presse etwas über "den Finanzmarkt", dann dort unter dem Sammelbegriff "die Märkte", weil man eigentlich nicht so recht möchte, dass der Begriff "die Märkte" mit dem Finanzmarkt in direkte Verbindung gebracht wird. Schließlich ist das neoliberale Credo gefährdet, dass der Markt ohne Einflussnahme durch Regierungen alles selber regelt, wenn man "die Märkte" nun als Finanzmarkt identifiziert. Immerhin sind es diese dubiosen "Märkte", die die ganze Eurozone wie eine Hammelherde vor sich hertreiben. Da könnte man ja fast an der Seriosität unserer Banken zweifeln, wenn man den Blick scharf stellt und in den Märkten plötzlich den globalen Finanzmarkt erkennt.
Wie auch immer, der Libor-Zins ist der täglich festgelegte Zinssatz für den Handel der Geldinstitute untereinander, ...
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