Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Donnerstag, 8. März 2012

Zum Nachdenken

Geldverdienen ist nicht Lebenssinn

Je härter der Konkurrenzkampf, desto schwieriger das Überleben. Je aufwendiger der Überlebenskampf, desto mehr werden Ideale verdrängt. „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“, soll Bert Brecht von sich gegeben haben. Mittlerweile scheint der Prozess des Geldverdienens in praktisch allen gesellschaftlichen Schichten im Zentrum jeglichen Interesses zu stehen. Wer pleite ist, strebt nach dem Minimum. Wer über Vermögen verfügt, strebt nach mehr. Wer unter den gegebenen Voraussetzungen heranwächst, kann eigentlich nur dem Eindruck unterliegen, dass das Leben wirklich nichts anders zu bieten hat als Arbeit und Konsum.
Ich schätze, es ist gut die Hälfte der Bürger in den Industriestaaten, die der Behauptung, dass die Menschen zum „Opfer des Konsums“ geworden sind, bestenfalls ein mildes Lächeln schenken. Wer mit Problemen kämpft, das Notwendigste zu finanzieren, wird sich kaum selbst als konsumorientiert betrachten.
Dann gibt es noch diesen herrlichen Klischeespruch: „Wer wirklich arbeiten will, der findet auch Arbeit.“ Abgesehen davon, dass mehr Arbeitswille im Volk das Problem der Arbeitslosigkeit nicht lösen kann, weil sich dieselbe Zahl von Menschen bloß intensiver um dieselbe Zahl von Arbeitsplätzen streitet, was soll das bedeuten: „Wer wirklich arbeiten will!“?
Ein Forscher, ungeachtet in welchem Gebiet, wird sich seiner Aufgabe gewiss mit Begeisterung hingeben. Ohne Zweifel will der Schauspieler spielen, der Musiker musizieren, der Schriftsteller schreiben. Ist es jedoch für einen Buchhalter lebenserfüllend, Zahlen zu verwalten? Für einen Angestellten im Supermarkt, die Regale aufzufüllen? Für einen Fließbandarbeiter,...
Quelle >>> weiter lesen auf The Intelligence

Die Lüge der Menschheit: das harte Leben

Das Leben ist kein Zuckerschlecken; eine vom natürlichen Grundsatz her verworrene Phrase, welche Kinder bereits im Grundschulalter immer öfter zu hören bekommen, nur weil vorige Generationen über Jahrhunderte hinweg den wahren Sinn des Daseins aus falschem Stolz ablehnten. Ergo entstanden verschiedene Ellenbogenmentalitäten, eine Gesellschaft handelnd nach primitiven Überlebensinstinkten, obwohl das Leben an sich keinesfalls hart sein müsste. Dem eigens geschaffenen Götzenbild erliegend, sorgt der Mensch jedoch fortlaufend für neue, unüberwindbare Hürden, denn das triebhafte Denken heutiger Bauern setzt „Mutproben“ voraus: Menschen müssen sich immer wieder unter Beweis stellen, ihre zwanghafte Statusgier befriedigen.
Die Menschheit erzwingt dauerhafte Steigerungen des jeweiligen Ist-Zustandes, was wiederum meist neuartige Krankheitsgebilde...
Quelle >>> weiter lesen auf Buergerstimme

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gezeugt und in Sünde geboren. Die Bankiers besitzen
die Erde. Nehmt sie ihnen weg, aber laßt ihnen
die Macht, Guthaben zu erzeugen, und sie werden
mit einem Federstrich wieder genügend Guthaben
ansammeln, um sie zurück zukaufen. Nehmt ihnen
diese Macht, und all die großen Vermögen, wie meines,
werden verschwinden; und sie müßten verschwinden,
denn es würde eine glücklichere und
bessere Welt sein, in der man leben könnte. Aber
wenn Ihr die Sklaven der Bankiers bleiben und für die
Kosten Eurer eigenen Sklaverei bezahlen wollt, laßt
sie fortfahren, Guthaben zu erzeugen.“
Sir Josiah Stamp, Präsident der Bank von England
in den 1920er Jahren und zweitreichster Mann in Großbritannien

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