Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Donnerstag, 16. Februar 2012

Leseempfehlungen

Der Untergang des Abendlandes und die glaubhafte Gegenmacht gegen den Bankfeudalismus

 Von

Dienstag, 10.1.2012. Eifel. Bei uns geht alles seinen gewohnten Gang. Der größte Coup der Geld- und Halsabschneider bei uns vor Ort war die Umwandlung des Naturschutzgebietes in einen Nationalpark. Das hat uns viele kahle Hänge beschert, weil jetzt Holz großflächig geschlagen werden darf – die Fichten – nicht einheimische Bäume – werden im Massen geschlagen und verkauft. China braucht Holz. In dreihundert Jahren aber werden wir hier schöne Buchenwälder haben – wenn nichts schiefgeht. In solch einer apokalyptischen Umgebung fällt es aber umso leichter, sich mit dem Ernst der Lage zu beschäftigen, die Gerald Celente – hier bei Denkbonus – wie folgt beschreibt:
Der Überlebenskampf der Menschen wird sich von wirtschaftlichen Maßnahmen auf die Anwendung von Waffengewalt ausweiten. Kriegerische Auseinandersetzungen sind nicht nur in den USA, sondern auch in Europa zu erwarten. Alte, längst vergessene Rechnungen werden wieder hervorgeholt werden und die Eurostaaten werden sich gegenseitig mit Schuldvorwürfen überhäufen. Die hässliche Fratze des Krieges wird nicht nur über dem europäischen Kontinent ihr Haupt erheben. Die Folge werden gewaltige Flüchtlingsströme sein, auch nach Europa hinein, welche die Situation zusätzlich verschärfen werden. Den endgültigen Kollaps der USA und Europas sieht Celente gegen Ende 2012 herannahen. Unter diesen Umständen hält er auch einen dritten Weltkrieg für möglich.
Wieder einmal Weltuntergang 2012. Wie in der Prophezeiung. Als Mensch, der versehentlich in esoterischem Umfeld groß geworden ist, hat man seine Mühe mit diesen Prophezeiungen …. aktuell geht ja die Welt wegen dem Mayakalender unter. Kaum jemand mag ermessen, was solche Botschaften für Jugendliche bedeuten, die eigentlich glaubten, ...
Quelle >>> weiter lesen auf  Der Nachrichtenspiegel

Jeder vierte Europäer von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht 

isw – Fred Schmid

Glaubt man den Regierenden, dann befinden sich EU und Eurozone nach dem tiefen Kriseneinbruch im Jahre 2009 seit 2010 im Konjunkturaufschwung. Doch aufwärts geht es auf der einen Seite, mit Konzernprofiten und dem Geldreichtum der Millionäre, auf der anderen Seite aber mit Arbeitslosigkeit und Armut.
Wie Eurostat berichtet (8.2.12), waren in der EU-27 im Jahr 2010 115 Millionen Menschen bzw. 23,4% der Bevölkerung, also fast ein Viertel, von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Jeder sechste EU-Bürger – 16,4% – war direkt armutsgefährdet, 8,1% litten unter erheblicher materieller Entbehrung und 9,9% lebten in Haushalten mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit. Personen, die von mindestens einer dieser drei Lebensbedingungen betroffen waren machten die genannten 23,4% aus. Über dem Durchschnitt lagen die südlichen Peripherieländer von EU und Eurozone: Griechenland 27,7%, Spanien 25,5%, Italien 24,5%, Portugal 25,3%. Mit der Verschärfung der Schuldenkrise und dem damit verbundenen Anstieg der Arbeitslosigkeit in den genannten Ländern dürfte die die Armut 2011 weiter zugenommen haben. So stieg die Arbeitslosigkeit, die Hauptursache für Armut, EU-weit von Dezember 2010 bis Dezember 2011 von 9,5% auf 9,9%; in Griechenland aber von 14,4% auf 19,2% (Oktober 2011), in Spanien von 20,4% auf 22,9%, in Italien von 8,1% auf 8,9% und in Portugal von 12,4% auf 13,6% (alle Zahlen Eurostat). Einen weiteren Schub in Richtung Armut dürfte die Rezession bewirken, in die EU und Eurozone seit Ende vergangenen Jahres gerutscht sind.
Am stärksten betroffen von Armut und sozialer Ausgrenzung sind ehemalige RGW-Staaten, die sich von der Einfährung der Marktwirtschaften "blühende Landschaften" erhofft hatten. In Bulgarien und Rumänien ist bald jeder zweite Einwohner armutsgefährdet 42% bzw.41%, in Lettland 38%, Litauen 33%, Ungarn 30% und Polen 27,8%. Große Ausnahmen: Tschechien 14,4% und Slowakei 20,6%. Tschechien hat die niedrigste Quote überhaupt, noch vor Schweden mit 15,0%. Dabei ist zu beachten, dass die Armuts-Schwellenwerte (Äquivalenzeinkommen) in den osteuropäischen Staaten und südlichen Peripherieländern ohnehin schon wesentlich niedriger sind als in Zentral- und Nordeuropa. In Deutschland ist jeder fänfte Einwohner – 19,7% – von Armut und sozialer Ausgrenzung gefährdet. Niedriger war die Quote in Frankreich (19,3%), Finnland (16,9%), Österreich (16,6%) und Niederlande (15,1%).
"Kinder sind stärker von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht als der Rest der Bevölkerung", teilt Eurostat mit. In der EU-27 waren im Jahr 2010 27% der Kinder unter 18 Jahren von einer der drei genannten Formen prekärer Lebenssituation betroffen. In Deutschland waren es 21,7%; besonders hoch wiederum die Peripherieländer: Griechenland 28,7%, Spanien 29,8%, Italien 28,9%, Portugal 28,7%. Spitzenreiter: Rumäänien 48,7% und Bulgarien 44,6%.
Steffen Stierle, Mitglied im Koordinierungskreis von Attac, zum Eurostat-Bericht: "Die jüngste Entwicklung der Armut in Europa ist eine Folge der desaströsen Krisenpolitik, die die Lasten der Krise nach unten umverteilt und sozialpolitisch völlig blind ist. Da dieser Ansatz seit dem Ausbruch der Krise konsequent durchgesetzt wurde, ist zu befürchten, dass die Daten für 2011 und 2012 noch viel schlimmer ausfallen werden." In der Tat: Die Auflagen und Anpassungsprogramme der Troika (EZB, EU-Kommission und IWF) für die Krisenländer wirken wie ein Brandbeschleuniger bei der flächenbrandmäßigen Ausbreitung der Armut. Jüngstes Beispiel: Das neu verordnete Sparprogramm, dem die griechische Regierung ausdrücklich zustimmen muss, wenn sie ein neues "Rettungspaket" erhalten soll: Streichung tausender Stellen im Öffentlichen Dienst, weitere Rentenkürzungen, Lohnkürzungen in der Privatwirtschaft und 20%ige Kürzung der Mindestlöhne, die in Griechenland ohnehin nur 4,28 Euro je Stunde betragen. Und das bei einer Arbeitslosenquote von 20 Prozent (2011) und einer Armuts- und Ausgrenzungsrate von 27,7% (2010).
Die Armuts- und Arbeitslosenraten zeigen, wie den Menschen in Europa systematisch die Zukunft verbaut wird – ein Armutszeugnis für die Regierenden der reichsten Region der Welt. Wie aus dem Global Wealth Report 2011 von Credit Suisse hervorgeht, liegen 34% des globalen Gesamtvermögens von 231 Billionen Dollar in Europa (Nordamerika 28%). Und der World Wealth Report 2011 von Capgemini/Merrill Lynch offenbart: In Europa gibt es 10,2 Millionen Millionäre und Multimillionäre, die 2010 über ein Geldvermögen von insgesamt 10,2 Billionen Dollar verfügten. Während Arbeitslose und Arme durch die Krise ärmer geworden sind, haben diese Superreichen an der Krise offenbar verdient und sind reicher geworden. Das globale Millionärsvermögen lag 2010 um knapp fünf Prozent (4,9%) höher als im Vorkrisenjahr 2007, dem bisherigen Rekordjahr (siehe dazu "Die Herren des Geldes – Reichtum und Macht des 1%“, isw-spezial 26; ab Mitte März erhältlich). Würde man diese Millionärsvermögen nur mit zehn Prozent besteuern, hätte man eine Billion Dollar ndash; über 750 Milliarden Euro – für ein Programm, das man zur Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit einsetzen könnte. Ein Programm für den sozial-ökologischen Umbau der Volkswirtschaften und den Ausbau öffentlicher Daseinsvorsorge.
Quelle >>> ISW sozial - ökologische Wirtschaftsforschung e. V.


Guten Morgen Deutschland! Der Papst ist tot, die Polizei kriminell, die Mieten werden unbezahlbar aber Ihnen geht´s gut, ja?

Von  

Mittwoch, 15.2.2012. Eifel. Gestern habe ich nebenbei den Klimawandel gestoppt. War ganz einfach. Ich weiß – ich darf mich eigentlich nicht dazu äußern, ich bin nur der Souverän dieses Landes und kein Wissenschaftler. Aber ich hatte etwas freie Zeit, nichts zu tun, da dachte ich: leiste doch einfach mal deinen Beitrag … bzw. den von Helmut Schmidt. Wenn wir den “Klimawandel” ernst nehmen, brauchen wir nicht umgehend einen Ausbau deutscher Autobahnen (wie es die Pseudo-Umweltschutzpartei die Grünen fordern), sondern einfach weniger Verkehr: also wird Sonntags autofrei. Jeder Sonntag. Dann möchte ich ein Fahrverbot für Autos mit einem Verbrauch von über 5 Litern. Gleichzeitig wird der Flugverkehr drastisch reduziert – jede zweite Woche sind die Flughäfen dicht. Wäre doch besser, als jede zweite Woche eine Konferenz darüber abzuhalten, was andere tun sollten oder sich ständig Gedanken darüber zu machen, wie man aus dem Klimahype Geld machen kann. Ausserdem wäre es ein deutliches Zeichen dafür, das Wissenschaft und Politik die Gefahr, vor der sie uns warnen, auch selber ernst nehmen. Für die Glaubwürdigkeit wäre das schon ein Gewinn. Mir kamen gleich noch viel mehr Ideen, aber ich merkte schnell: so ernst nehmen Wissenschaft und Politik den Klimawandel doch nicht. Kein Wunder – sie leben in einer ganz anderen Welt als wir – in einer Welt, in der Papst jederzeit von seinen eigenen Leuten ermordet werden kann, siehe Spiegel:
In den nächsten zwölf Monaten werde Papst Benedikt XVI. sterben, heißt es in einem vertraulichen Dokument aus dem Vatikan. Das Papier sei echt, sagt ein Sprecher des Kirchenstaats, der Inhalt aber “jenseits der Realität”.
Solche Botschaften können denkende Menschen schon in den Wahnsinn treiben: das Dokument ist echt - ...
Quelle >>> weiter lesen auf  Der Nachrichtenspiegel

 

Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugungen Risiken einzugehen,
dann taugen entweder seine Überzeugungen oder er selbst nichts.
(Ezra Pand, amerikan. Schriftsteller, 1885 - 1972)

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