Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Sonntag, 22. Januar 2012

Der Mensch ist zur Nebensache degradiert!

Dass wir Menschen schon lange versklavt und nur noch Mittel zu Zweck in den Vorstellungen der Elite sind, das sollen euch die beiden folgenden Artikel einmal mehr verdeutlichen!

Wie der Markt die Aufklärung vernichtet hat – und der Mensch alternativloser Wohlstandsmüll wurde

Von  

Samstag, 21.1.2012. Eifel – und das ist auch gut so, denn ausserhalb unserer kleinen, verarmten Enklave tobt der Wahnsinn. Man merkt, das Armut etwas Gutes sein kann: wo der Mensch nichts hat, wird er uninteressant für den Konzern und den Staat. Gut für den Menschen, für die Natur und das Gemeinwesen. Schauen wir doch mal genauer hin – zum Beispiel die “Unwörter” der letzten zwanzig Jahre: gegen Überfremdung durch Gotteskrieger  in  national befreiten Zonen wurde mittels Dönermorden eine ethnische Säuberung begonnen, die Deutschland ausländerfrei machen sollte, falls die freiwillige Ausreise nicht funktioniert. Scheußlich, oder? Da sind wir wieder mitten im NS-Regime – dabei sollte das doch vorbei sein. Schlimmer jedoch tobt der Ungeist in der Wirtschaft:
Durch gezielte Entlassungsproduktivität in betriebsratsverseuchten Unternehmen wurde das Humankapital zu Wohlstandsmüll, gerade noch tauglich für Ich-AG oder zur Aufblähung der Rentnerschwemme, vor der uns nur das sozialverträgliche Frühableben retten kann – für notleidende Banken sind das natürlich Peanuts oder Kollateralschäden, die durch Diätenanpassungen oder Herdprämien bewältigt werden.  
So aneinandergereiht merkt man, welcher Ungeist seit zwanzig Jahren durch Deutschland tobt – seit der Wiedervereinigung mit Dunkeldeutschland hat sich dieses Land in der Tat verdunkelt. Es stellt sich nun schnell die Frage, ob es Absicht oder Zufall war – auf jeden Fall kann man sagen, das durch solche Mammutprojekte wie die Annektion der DDR so viel in Bewegung kam, das man unmerklich den Kurs ändern konnte … weg von einer demokratischen Gesellschaft hin zu einer Gesellschaft, die Demokratie und Menschenrechte nur eingeschränkt zulässt und ihnen einen nachrangigen Stellenwert zumisst.
Kanzlerin Angela Merkel – die Überraschung aus dem Osten – hat dafür einen eindeutigen Begriff gewählt, der sich im Jahre 2011 leider nicht gegen die Dönermorde durchsetzen konnte – leider deshalb, weil hier das seit Jahrzehnten laufende Großprogramm zum Umbau der BRD das erste Mal öffentlich genannt wurde, der Umbau eines demokratischen Gemeinwesens in eine marktkonforme Demokratie.
“Markt” ist ja für uns alle ein positiv besetzter Begriff. Wir haben das ja in der Schule gelernt: der Markt ist ein ganz wichtiges Instrument im Wirtschaftsleben. Da hat der eine zuviel Hühner, der andere zuviel Kartoffeln, der dritte zuviele Äpfel. Einmal die Woche machen sich alle auf den Weg zum Marktflecken, wo sie ihre Überschüsse austauschen, was ihnen ein wirklich reiches Leben beschert. Eine Vorstellung, die wirklich nur zu begrüssen ist – müsste man doch sonst die Überschüsse an Nahrungsmittel einfach wegschmeissen, wie es heutzutage jeder Supermarkt macht.
Markt ist ein sehr alter Begriff. Ich möchte ihn einfach mal mit einem anderen Begriff vergleichen – diesmal nicht einem Begriff aus der Welt der Wirtschaft, sondern mit einem Begriff aus der Welt der Kriegsführung. Analog zum Ort, wo der Handel ausgetragen wird, gibt es auch einen Ort, wo der Krieg ausgetragen wird: das Schlachtfeld.
Was ein Schlachtfeld ist, wissen wir. Zwei kriegsführende Parteien treffen sich zum verabredeten Zeitpunkt auf einem durch Kampfrichter zum Schutze der Zivilbevölkerung zuvor abgestecktem Feld, um ihre zuvor eskalierten Auseinandersetzungen durch einen Waffengang zu entscheiden.
Ich merke … jetzt werden viele irritiert sein – aber solche Schlachtfelder gab es. Im Mittelalter. Im Internet habe ich noch keine Beschreibungen dazu gefunden – aber es waren die ersten Versuche, Kriege humaner zu gestalten und zu verhindern, das plündernde Söldnerhorden im Anschluss an die Schlacht die Lebensgrundlage des ganzen Volkes (und aller am Waffengang Beteiligter) vernichteten. Indianer kannten solche “Kriegsmärkte” ebenfalls. Mir kommt es darauf aber gar nicht an – sondern erstmal auf den Vergleich früherer Schlachten mit heutigen Kriegen … wir kennen schon lange keine großen Schlachtfelder mehr. Der Bewegungskrieg hat die Vorstellung von einem Ort, an dem man in Ruhe und Frieden seine Schlacht austragen kann, in den Bereich der Mythen und Legenden verbannt. Selbst die Begriffe der Massenkriegsführung gehören der Vergangenheit an … einen “Frontverlauf” gibt es nicht mehr, “sicheres Hinterland” ebensowenig – und die Zivilbevölkerung ist überall jederzeit als Opfer Kriegsteilnehmer geworden. Der Krieg ist so total geworden, das er alle Bereiche tangiert – jede Nachricht, die uns heute erreicht, kann morgen schon als Schachzug eines neuen Krieges entlarvt werden, Physik, Chemie und Biologie haben Waffen entworfen, die Menschen in immer größeren Massen vernichten können – atomar schaffen wir es gerade 35 mal, den gesamten Planeten zu zerstören.
Cool, oder?
Niemand würde heute noch mit Bildern von Schlachtfeldern arbeiten, ...
Quelle >>> weiter lesen auf nachrichtenspiegel

Und weiter zu diesem Thema ...


Herr Hedgefond und sein Menschenrecht

Eine Meldung scheint mir in dieser Woche etwas untergegangen zu sein. Nicht nur bei „Spiegel.de“, auch in der Tagespresse war darüber zu lesen. Das Thema hat es meiner Meinung nach in sich. Wegen der Griechenland-Krise beabsichtigen die Hedgefonds, eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einzureichen. Es geht um das Menschenrecht auf Rendite.

Falls sie sich über die Menschenrechte, wie sie in der EU definiert werden, ein Bild machen wollen, bitte sehr: Hier ist sie nachzulesen, die Europäische Menschenrechtskonvention (Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten). Den Abschnitt über das Recht auf Rendite habe ich nicht gefunden, vielleicht gelingt es ihnen besser.
Tja, trotzdem - für einen Moment war ich absolut sprachlos. Dies, sie wissen es, es fällt mir mitunter nicht ganz so leicht. Die Klage, so die Anwälte, sie soll dann eingereicht werden, wenn Griechenland die Vertragsbedingungen für die Staatsanleihen ändert. Ich zitiere aus Spiegel.de:
„Denn ein auf diese Art erzwungener Schuldenschnitt sei ein Eingriff in das Eigentumsrecht der Hedgefonds - und das gilt in der EU als Menschenrecht.“
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Weiter war zu lesen, dass die Rechtsanwälte in New York die Chancen als sehr groß erachten, dass die Klage angenommen wird. Liebe Leute, ich befürchte sehr, dass die Rechtsanwälte Recht haben. Die Entwicklung der letzten Jahre beobachtend, das Verhalten der Politik verspürend, die Übernahme der Regierungsverantwortung über die Welt durch Banken und Hedgefonds registrierend – da bleibt nur noch festzuhalten, es wird so kommen.
Während wir in unserer immer noch unglaublichen und deutlich ausgeprägten Naivität davon ausgehen, dass Menschenrechte, sie sind auch in den Resten unseres Grundgesetzes festgeschrieben, dem Schutz, ...
Quelle >>> weiter lesen auf The Intelligence 
Also, Freunde, wenn die damit tatsächlich durchkommen sollten, dann ist es um diese Welt wohl endgültig geschehen und die Menschenrechte können dann auch getrost in die Tonne getreten werden!   

Für jeden Unfug, der begangen wird, sind nicht nur die verantwortlich, die ihn begehen, sondern
auch die, die ihn nicht verhindern.
Erich Kästner 

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