Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Sonntag, 30. Oktober 2011

Wo bleiben die Exportüberschüsse? Wo bleiben die Lohnerhöhungen? Wo bleiben die Arbeitszeitverkürzungen? Wo bleibt der Wohlstand?

Die hier folgenden 3 kleinen Videos werden euch genau über diese Fragen in kurzer und pregnanter Weise Aufklärung verschaffen! Mein Dank gilt dem Ersteller Demokratiefan !




Ausser, dass man über die Demokratie und die vorgeschlagenen Lösungswege anderer Meinung sein kann, ist dem ansonsten wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?
35. Präsident der USA
* 29.5.1917 in Brookline, Massachusetts † 22.11.1963 in Dallas, Texas

Freitag, 28. Oktober 2011

EU-Pläne: “Schuldenerlass” für Griechenland, bezahlt durch die Steuerzahler, EFSF-Ausweitung auf weit über eine Billion Euro

Von Daniel Neun

Die “Beschlüsse” des EU-Gipfels sind gehebelter Betrug, keine Beschlüsse. Über die Maßnahmen des EFSF-Fonds wird im Bundestag entschieden. Zum Durchwinken der EU-Pläne im Bundestag soll das neunköpfige “Vertrauensgremium” dienen, welches nach einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages gegen die Verfassung verstößt. Eine Zusammenfassung.

Den heute so gefeierten “Schuldenschnitt”, der Griechenland um 100 Milliarden an Zinsforderungen der Banken und Kapitalgesellschaften entlastet, bezahlen die Steuerzahler im Euro-Währungsgebiet. Ein plumper Betrug durch den EU-Regierungsrat (“EU-Gipfel”).
Der vermeintliche “Schuldenerlass” von 100 Milliarden soll so funktionieren: Kapitalisten können ihre alten Schuldenpapiere Griechenlands, auf die sie natürlich schon längst kräftig Zinsen kassiert haben, in neue Schuldenpapiere umtauschen auf die sie kräftig Zinsen kassieren. Aus dem EFSF-Steuergeldfonds wollen die Regierungen obendrein als kleinen Obulus 30 Milliarden “zur Absicherung” des Deals springen lassen. Die “Financial Times Deutschland” (1) konnte sich dazu folgende Bemerkung nicht verkneifen:
“Nun muss nur noch die Umschuldungsaktion im Januar klappen, ohne dass zu vielen Anlegern einfällt, dass ja alles freiwillig ist und sie warten, ob ihre Anleihen irgendwann doch voll zurückgezahlt werden.”
Wie irre es ist, dies als ein Ende der fortschreitenden Vernichtung des Staates Griechenland und seiner Volkswirtschaft zu preisen, mag man daran ermessen, daß der griechische Schuldenstand derzeit – jetzt und hier, im Jahre 2011 – bei 165 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegt. Durch diese Maßnahmen, so wird es einem heute auf dem Medienmarkt feilgeboten, werde der Schuldenstand sinken – auf 120 Prozent. Im Jahre 2020.
Das ist ein verheerender Angriff von Massenverblödungswaffen, nichts weiter.
Kommen wir zum nächsten Teil dieses, nach alter Manier von Wolfgang Schäuble, gehebelten Betrugsmanövers. Die angeblichen 100 Milliarden Euro, welche sich da die armen notleidenden Kapitalisten an Verlusten von Zinsforderungen aus ihrer Tränendrüse quetschen, wird ihnen durch (so eine Überraschung…) 100 Milliarden Euro an zusätzlichen staatlichen “Hilfen” für Griechenland versüßt, von denen wir mittlerweile ja begriffen haben, daß jeder einzelne Cent von “Griechenland-Hilfe” oder “Griechenland-Paket” allein zur Zahlung von Schuldzinsen an Kapitalisten verwendet wird.
Also: fragwürdiger freiwilliger Verzicht der Kapitalisten auf 100 Milliarden Euro Zinsforderungen (mit 30 Milliarden “Absicherung” aus dem EFSF), im Gegenzug wiederum neuer staatlicher Tribut an die Griechenland-Gläubiger in Höhe von 100 Milliarden Euro.
Dieser neue Tribut an die Griechenland-Gläubiger beinhaltet übrigens auch direkte “Hilfe” für die armen Banken in Griechenland, die wie überall der größte Feind des Staates sind und diesen im Duett mit korrupten Scheindemokraten (immer wieder gern gehört: “Sozialisten”) nach Belieben ausplündern.
Nächster Punkt.
440 Milliarden Euro Steuergelder im EFSF-Fonds sollen nun durch genau die krummen Geschäfte an den Geldmärkten, die zum Aufblähen von real nicht gedeckter Geldmenge auf dem Planeten und zur sogenannten “Krise” des im Plündern der Welt immer erfolgreicheren Kapitalismus geführt haben, auf eine Billion “gehebelt” werden.
Rechnet man nun also diese “gehebelten” Luftgelder von zusätzlich 560 Milliarden Euro – die nichts sind außer durch die Staatsbürger im Euro-Währungsgebiet gedecktes Spielgeld der Banken und Kapitalisten auf derem eigenen Spielfeld und Terrain, den “freien”, den “unabhängigen Märkten” – zu den bereits 340 Milliarden Euro Steuergeldern im EFSF dazu die als “Sicherheit” bezeichnet werden und in der Rechnung meist nicht auftauchen (der EFSF-Fonds umfasst insgesamt 780 Milliarden Euro) so kommt man summa summarum auf 1.34 Billionen Euro.
Von dem Geld in dieser Rechnung wären immer noch ausschließlich die 780 Milliarden Euro real, weil sie staatlich gedeckt sind. Die “gehebelten” 560 Milliarden Euro wären nichts außer zusätzliches Risiko, die real existierende, staatlich gedeckte Summe letztlich zu verlieren.
Nächster Punkt.
Die “Rekapitalisierung” der Banken. Die “Europäische Bankenaufsicht” EBA – die man wie alle EU-Organe immer wieder fragen muss, was sie in den letzten Jahren eigentlich gemacht hat – nennt eine Summe von 106 Milliarden Euro, welche die Banken mit Geschäftssitz in Mitgliedsstaaten der “Europäischen Union” nun zusätzlich als “Kapitalpuffer” bräuchten. (2)
106 Milliarden Euro. Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld? Sie ahnen schon, was jetzt kommt.
Zuerst sollen die Kapitalisten sich das irgendwo bei anderen Kapitalisten beschaffen. (Man stelle sich mal einen Mafioso vor, wie er beim Paten der konkurrierenden Familie an der Tür klingelt und sagt, “Duhuuu, hast Du mal…?”)
Wenn also die Banken es – leider, leider – nicht geschafft haben, die zur Hebung der Kernkapitalquote notwenidgen 106 Milliarden Euro auf “dem freien Markt” zu beschaffen, sollen sich die Banken das notwendige Kleingeld bei ihren jeweiligen Staaten besorgen. Habe ich ihre Staaten gesagt? Ja. Offensichtlich.
Wenn diese Staaten nun gerade selbst kein Geld haben, entweder weil ihr Militär gerade Zehntausende Menschen irgendwo in Afrika oder Asien umgebracht hat, oder weil sie sowieso schon am Tropf des deutschen Steuerzahlers hängen (das Schicksal, auf das es scheinbar alle Kapitalisten und Regierungen dieses Planeten abgesehen haben), dann soll der EFSF für die Banken bezahlen. Mit seinem Steuergeldfonds von 780 Milliarden Euro.
Und Sie können sich darauf verlassen: so wenig, wie eine Horde Aasgeier weicht solange noch ein Fetzen am Knochen ist, solange werden die Banken, Kapitalgesellschaften und Kapitalisten keine Ruhe geben, bis sie jeden einzelnen Cent in diesem Fonds gefressen haben, oder eben vorher selbst allesamt in die Flucht geschlagen wurden.
Hintergrund dieses ganzen Ringens der Finanzwelt gegen die deutsche Demokratie: am 3. und 4.November wartet in Cannes das weltgrößte Treffen von Regierungs-Betrügern (der EU-Gipfel ist bekanntlich nur das zweitgrößte). Auf dem Gipfel des Verbunds der Regierungen und Zentralbanken der weltweit reichsten 20 Staaten, dem G20-Gipfel, wird man versuchen den bereits gehebelten Betrug an den Völkern der Welt und ihren Staaten noch einmal auszuweiten. (24.Oktober, Was der Haushaltsausschuss in Wirklichkeit absegnen soll)
Wieder einmal werden die Kapital-Konsortien und ihre gekauften Handlanger in der Oligarchie der jeweiligen “Parteien” nach der alten Methodik der Neokonservativen vorgehen: “Scheitert ein Betrug, versuche einen größeren. Scheitert dieser Betrug, versuche einen noch größeren. Fahre derart fort, bis der Gegner aufgibt und sich plündern lässt.”
Offensichtlich scheint diese Methode des ständig eskalierten Betruges bei manchen bereits Erfolg zu zeigen. Statt einem noch hinterlistigeren Betrug entsprechend mehr Empörung, stärkeren Widerstand und eigene Vorschläge entgegenzusetzen, seufzen die Heerscharen von Fatalisten in unserer Republik bereits, “Ahhhhhh, haben sie uns wieder mal reingelegt. Das musste ja so kommen.”
Es gibt natürlich auch Leute, die in ihrem Leben schon mal TV Konsumenten waren und dann so etwas glauben:
“Der jüngste Euro-Krimi endete um 4 Uhr in der Früh. Die Banken mussten schließlich nachgeben, weil Angela Merkel und Nicolas Sarkozy knallhart verhandelten: Sie hatten ein Angebot gemacht, das die Geldinstitute nicht ablehnen konnten.” (1)
Im weiss jetzt nicht, wie es Ihnen geht. Ich empfinde die obenstehenden Zeilen jedenfalls als Geistverletzung.
Jetzt zu den guten Nachrichten. Das sind alles keine Beschlüsse. Der EU-Regierungsrat kann gar nichts beschließen. Für jede einzelne Maßnahme, die auch nur einen Cent deutschen Steuergeldes im EFSF-Fonds kosten oder gefährden, muss er bei unserem Parlament angekrochen kommen und sich das genehmigen lassen. (25.Oktober, Bundestag entscheidet noch einmal nach EU-Gipfel über EFSF-Leitlinien)
Nun werden sie sicherlich sagen: “Öh, Moment mal. Also der Bundestag hat doch gestern alles genehmigt”. Nein. Das hat er nicht. Gestern hat der Bundestag einen unverbindlichen Entschließungsantrag verabschiedet, um eine totale Blamage der Regierung Merkel-Schäuble auf internationalem Parkett aufzufangen und zu vernebeln. Alles was da jetzt in Brüssel “beschlossen” wurde, wurde nicht beschlossen, sondern verabredet. Es entscheidet abermals der Bundestag.
Finanzminister Wolfgang Schäuble und Kanzlerin Angela Merkel versuchten nach dem vorletzten EU-Gipfel am Freitag dem Parlament plausibel zu machen, daß zwar sie aus Brüssel zurückgekehrt waren, aber nicht ihre Vereinbarungen die sie dort getroffen hatten. Nachdem Minister Schäuble und seine Angestellten, genau wie bereits vor dem EU-Gipfel letzte Woche Freitag, nun Anfang dieser Woche die geplanten EFSF-”Leitlinien” wieder nicht heraus rückten, sondern das machten, was bisher immer geklappt hatte – noch mehr betrügen – funktionierte es diesmal dann doch nicht. Der Bundestag weigerte sich Schäubles Ministerium und Merkels Regierung eine allgemeine Ermächtigung auszustellen.
Das hatte das Parlament am 21.Mai 2010 getan, als der Bundestag eine allgemeine Ermächtigung über 123 Milliarden Euro für eine “Zweckgesellschaft” erteilte, anschließend in Luxemburg die EFSF gegründet wurde und die Regierung sich weigerte dem Bundestag die Entscheidung über den Rahmenvertrag der Bundesrepublik Deutschland mit dieser Aktiengesellschaft zum Entscheid vorzulegen.
Dieses ungeheuerliche Versagen wiederholten die Abgeordneten nun nicht noch einmal. Die Regierung ließ ihre mit Sicherheit bereits vorgefertigten Gesetzentwürfe in aller Stille verschwinden und einigte sich mit SPD und Bündnis 90/Die Grünen auf einen unverbindlichen Entschließungsantrag, damit Merkel und Schäuble ihr Gesicht wahren konnten.
Nun wird also, nach dem vielen mildtätigem Tamtam (“Schuldenschnitt! Neue Ära! Sehet her, sehet her! Wie milde wir mit den Sündern sind! Betet zu Eurem Herrn und Euro, auf daß auch Ihr erlöset werdet!”) in den nächsten Tagen irgendwo zu lesen sein, daß sich das neue neunköpfige “Vertrauensgremium” im Haushaltsausschuss des Bundestages mit den nun plötzlich vollständigen EFSF-Leitlinien beschäftigen werde. “Vertrauensgremium”? Das haben Sie noch nie gehört? Das ist das neue Miniparlament, was der Bundestag aus allen Fraktionen still und leise extra für die luxemburgische Aktiengesellschaft EFSF gebildet hat und von dem sogar ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag sagt, daß es verfassungswidrig ist. (3) (20.September, Das neue Parlament des Kapitals)
Ein “Sondergremium”, nein, besser – ein “Fachgremium” des Bundestages müsse sich mal eben, huschiwuschi, mit irgendwas beschäftigen, wird es demnächst heißen. Irgendwo am Medienmarkt, in einem Schrottangebot unter Tand, wird man lesen können, es ginge da nur um ein Billiönchen. Das ginge aber schnell vorbei und tue auch gar nicht weh. Werbung.
Und genau dann lesen wir uns zu diesem Thema wieder.
Ergänzung 15.30 Uhr
MdB Swen Schulz, der das wissenschaftliche Gutachten des Bundestages zum neunköpfigen “Vertrauensgremium” in Auftrag gab, hat heute gemeinsam mit MdB Peter Danckert beim Bundesverfassungsgericht Organklage gegen dieses Sondergremium des Bundestages eingereicht (4). Die beiden SPD-Abgeordneten gehen entsprechend dem Bundestagsgutachten davon aus, daß die Haushaltshoheit des Parlamentes insgesamt durch das Sondergremium verfassungswidrig eingeschränkt wird. Auch die geplante selektive Informierung der Bundestagsabgeordneten sehen die Abgeordneten als Verstoß gegen das Grundgesetz.
Die Abgeordneten Schulz und Danckert reichten in Karlsruhe neben der Organklage auch einen Antrag auf einstweilige Anordnung ein. Nun die zweite Sensation: das Bundesverfassungsgericht bestätigte den Eingang der Klage und kündigte an, zur einstweiligen Anordnung am 27.Oktober eine Entscheidung zu fällen.
Wohlgemerkt: Am 27.Oktober 2011.
(…)
Artikel zum Thema:
22.10.2011 Geisel Griechenland: Banken und EU-Räte versuchen neue 444 Milliarden-Erpressung
Durch “EU-Diplomaten” wurde heute Nachmittag “am Rande” der heutigen Tagung des Ecofin-Rates in Brüssel, dem Finanz- und Wirtschaftsministerrat der “Europäischen Union”, bekannt gegeben: die internationalen “Banken in Europa” bräuchten 100 Milliarden Euro…
Einmal dürfen Sie raten, wie viel laut “deutschen Regierungskreisen” jetzt Griechenland von den Banken und Finanzgläubigern an Schulden erlassen werden soll: 100 Milliarden Euro.
Quelle >>> radio-utopie

Ich denke, dass es nicht ungewollt ist, dass die Angelegenheit immer verwirrender wird, denn genau so soll es sein damit der "Normalo" die ganze Sache garnicht mehr durchschauen kann! Und daher gilt mein besonderer Dank an dieser Stelle  Daniel Neun für diesen wieder einmal überaus aufschlussreichen Beitrag!

Daß er dies all aus Überzeugung spricht, die Meinung laß' ich mir nicht rauben: Wer eine Lüge Tag für Tag verficht, der muß sie schließlich selber glauben.
Ludwig Fulda
(15.07.1862 - 30.03.1939)

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Christoph Hörstel hält eine superlative Brandrede! Karlsruhe 10.09.2011

Leider habe ich diese Aktionsrede erst heute gefunden, aber dennoch möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Sie hat nichts an Aktualität verloren, ganz im Gegenteil!
Näheres zu Christoph R. Hörstel findet ihr hier!
Ansonsten genießt seine Rede und wertet sie als das, was sie ist, ein Aufruf zum Kampf und zum Widerstand!


Widerstand ist kein Recht; er ist eine Pflicht, jedem Menschen mitgegeben.
Heinrich Böll
(21.12.1917 - 16.07.1985)

Endspiel in der Eurozone: Vier Tatsachen, die beweisen, dass der Euro-Rettungsschirm völlig irrelevant ist


Und es ist auch völlig unerheblich, was Sarkozy und Merkel zu sagen haben oder mit was für einem Kredithebel man den EFSF ausstattet. Europa ist am Ende. Was in 2008 geschah, war buchstäblich die Aufwärmphase. Die maßgeblichen Ereignisse werden sich in den kommenden 14 Monaten abspielen

Graham Summer, Phoenix Capital Research, 20.10.2011

Ich denke, es ist nun an der Zeit, die Debatte rund um das europäische Bankensystem zu beenden. Ja ich weiß, die Massenmedien berichten über die kommenden Rettungsrunden oder die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF immer noch so, als hätten diese Rettungsmaßnahmen irgendeine Relevanz – die Realität ist aber, dass der Euro-Rettungsschirm keinerlei Bedeutung hat.
Europas Probleme gehen weit über die Schuldenprobleme Griechenlands hinaus. Das gesamte europäische Bankensystem ist dazu verdammt, in einem systemischen Kollaps unterzugehen. Betrachten wir die folgenden vier Tatsachen:

1. Europas gesamtes Bankensystem arbeitet mit einem Kredithebel von 25:1

Die Fremdkapitalfinanzierung europäischer Banken ist damit fast doppelt so hoch wie die US-amerikanischer Banken. Bei einem derart hohen Kredithebel müssen die Vermögenswerte lediglich um 4% fallen, um das gesamte Eigenkapital der Bank auszulöschen. Der Hebel, mit dem die europäischen Banken arbeiten, befindet sich also buchstäblich auf Lehman-Kollaps-Niveau (30:1 bei Zusammenbruch).

Und wir sollten nicht vergessen, dass sich dieses Niveau der Fremdkapitalfinanzierung aus den Bewertungsmethoden der Banken ergibt, die die Bewertung der von ihn gehaltenen Anlagen ja als korrekt erachten. Da diese Vermögenswerte aber viel weniger wert sind, als die Institute behaupten, ist der Kredithebel, mit dem sie arbeiten, in Wirklichkeit bedeutend höher.
BOOOOM!

2. Europäische Finanzkonzerne sitzen auf Schulden, die 148% des BSP der EU entsprechen

Ja, das Schuldenniveau der europäischen Finanzfirmen übersteigt das gesamte Bruttosozialprodukt Europas. Und wir sprechen hier nur von den Finanzfirmen – gewöhnliche Konzernschulden, Schulden privater Haushalte, Staatsschulden usw. sind hier noch garnicht mit berücksichtigt worden.

In diesem Zusammenhang sollte man auch bedenken, dass die Europäische Union mit einem BSP von über USD 16 Billionen der größte Wirtschaftsraum der Welt ist. Wir sprechen hier also von über USD 23 Billionen an Schulden in den Bilanzen europäischer Finanzfirmen.
Und selbstverständlich beziehen sich diese Daten nur auf Schulden, die sich auch in den Bilanzen der Banken wiederfinden. Schulden, die nicht in der Bilanz auftauchen, wie Finanzderivate und ähnliches, werden dabei ebenfalls nicht berücksichtigt. Die Schulden der Finanzkonzerne sind also in Wirklichkeit noch bedeutend höher.
BOOOOM!

3. Europäische Banken müssen bis Ende 2012 zwischen 15% und 50% ihrer Schulden überrollen

Ja richtig, die europäischen Banken müssen bis Ende 2012 riesige Mengen an Schulden überrollen, und wir sprechen hier nur über endfällige Schulden. Neue Kredite oder frisches Eigenkapital für die Banken wurden hierbei noch garnicht mitberücksichtigt.

Selbst die „grundsoliden“ deutschen Banken brauchen über USD 140 Milliarden an frischem Eigenkapital. Es geht hier also um Unmengen an von den europäischen Banken in den nächsten 14 Monaten neu auszugebenden Schulden – und das alles inmitten eines Umfelds, das sich durch Aufstände, Bank-Runs und gescheiterte Anleihe-Auktionen (Deutschland hatte erst gestern eine gescheiterte Anleihe-Auktion) beschreiben lässt.
BOOOOM!

4. Nichtfinanzierte laufende Verbindlichkeiten der EU-Staaten sind nicht zu bewältigen

Um die aktuell anfallenden nichtfinanzierten Verbindlichkeiten wie Renten, Gesundheitskosten usw. finanzieren zu können – ohne dabei in die Zahlungsunfähigkeit abzurutschen oder diese Leistungen zu kürzen – müsste ein durchschnittliches EU-Land über 400% seines jetzigen BSP auf zinstragenden Bankkonten gelagert haben.

Auf diese Tatsache stieß Jagadeesh Gokhale, ein leitender Mitarbeiter des Cato-Institute, ehemaliger Berater des US-Finanzministeriums und leitender Wirtschaftsberater der Federal Reserve Bank of Cleveland. Dieser Typ hat diese Aspekte – bereits im Januar 2009! – als Insider eingehend untersucht, was diese Tatsache besonders beunruhigend macht.

Europa ist am Ende

Der EFSF, die Rettungspakete, Chinas Euro-Rettung … all dieses Zeug ist 100%iger Käse, wenn man sich das große Ganze anschaut. Europas gesamtes Bankensystem ist (mit wenigen Ausnahmen) pleite. Ja selbst zahlreiche europäische Länder sind pleite. Und die „grundsoliden“ Länder wie Deutschland (das Europa ja angeblich retten soll) verfügen ebenfalls über reale Schulden/BSP-Verhältnisse von über 200%, während sie ihre Banken bis heute noch nicht rekapitalisiert haben.
Und es ist auch völlig unerheblich, was Sarkozy und Merkel zu sagen haben. Es ist völlig irrelevant, mit was für einen Kredithebel man den EFSF ausstattet. Europa ist am Ende. Ende der Geschichte. Und die Investoren, die sich zu dem Gedanken hinreißen lassen, dass dieses Chaos am Ende gut ausgehen wird, dürften aller Vorausschau nach alles verlieren.
Die Auswirkungen dieser Katastrophe werden das Krisenjahr 2008 wie einen Witz anmuten lassen. Die Europäische Union ist der größte Wirtschaftsraum der Welt. Wenn das europäische Bankensystem kollabiert (und das wird es), sehen wir uns einer vollumfänglichen globalen Finanz-Kernschmelze gegenüber (vor der ja sogar der Internationale Währungsfonds bereits gewarnt hat).
So sieht die aktuelle Situation in Wirklichkeit aus. Ich weiß, öffentlich zugeben will das keiner, es ist aber so.
 
Was im Jahre 2008 geschah, war buchstäblich die Aufwärmphase. Die maßgeblichen Ereignisse werden sich in den kommenden 14 Monaten abspielen – viele von Konzerne, Finanzinstitute und Staaten werden in die Pleite abrutschen.


Die Menschen sind so einfältig und hängen so sehr vom Eindrucke des Augenblickes ab, daß einer, der sie täuschen will, stets jemanden findet, der sich täuschen läßt.
Niccolò Machiavelli
(03.05.1469 - 22.06.1527)

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wollt ihr den totalen (T)Euro? Lasst uns endlich den Stecker der EUSSR ziehen!

Udo Ulfkotte

Aus der EU ist eine EUSSR geworden. Der Wille der europäischen Völker zählt nicht mehr. Für jene Politiker, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen, wird die Entwicklung wahrscheinlich ähnlich enden wie für die Schergen in der Endzeit der früheren Sowjetunion. Sie können froh sein, wenn sie noch einmal mit dem Leben davonkommen.

Der frühere sowjetische Dissident und Regimekritiker Wladimir Bukowski nennt die Europäische Union in Anlehnung an die frühere UdSSR schon lange EUSSR. Seit vielen Jahren schon behauptet er, dass die EU ein diktatorisches Regime sei, welches der früheren UdSSR bei der Unterdrückung der Völker nacheifere. Die Formulierung erscheint einem von den europäischen Medien indoktrinierten Europäer heute auf den ersten Blick natürlich absurd. Aber auf den zweiten Blick
muss ein halbwegs intelligenter Europäer eingestehen: in der Tat unterdrückt die EU den Willen ihrer Völker. Es begann 1992. Da stimmten die Dänen mehrheitlich gegen den Maastricht-Vertrag, der weite Teile ihrer nationalen Souveränität an Brüssel transferierte. Danach mussten die Dänen so lange abstimmen, bis das gewünschte Ergebnis endlich zustande kam.
Dieses einer Demokratie unwürdige Spiel wurde seither zum Markenzeichen der EU: was nicht passt, wird in der EUSSR so lange zur Abstimmung gebracht, bis es passt. Die Iren stimmten 2001 gegen den Nizza-Vertrag. Kein Problem für die Brüsseler EUSSR-Schergen. Die Iren mussten so lang wählen, bis die Zustimmung vorlag. 2005 stimmten die Franzosen und auch die Niederländer gegen die Europäische Verfassung. Der Leser ahnt, was passierte. Richtig: Die Abstimmungen wurden wiederholt. 2008 lehnten die Iren den Lissabon-Vertrag ab. Danach das gleiche Spiel. Und vor wenigen Tagen lehnte die Slowakei die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms ab. Natürlich musste sofort nochmals abgestimmt werden – bis das in Brüssel gewünschte Ergebnis endlich »demokratisch« zustande kam.
Nun hat diese Entwicklung ganz sicher nichts mit einer bestimmten parteipolitischen Entwicklung zu tun. Denn die sozialistische Regierung in Spanien unterstützte die oben geschilderte Brüsseler Richtung ebenso wie die konservative französische Regierung. Letztlich gibt es keine etablierte politische europäische Partei, die sich dem anti-demokratischen Brüsseler EUSSR-Diktat entzogen hätte. Und genau das dürfte den etablierten politischen Parteien in den einzelnen EUSSR-Mitgliedsstaaten mittelfristig zum Verhängnis werden. Denn den vielen neuen Gruppierungen, die in der politischen Parteienlandschaft gegen die EUSSR Stimmung machen, gehört die Zukunft. In Spanien werden die Sozialisten, die in den vergangenen Jahren bedingungslos dem Brüsseler Diktat folgten, im nächsten Monat ebenso die Wahlen verlieren wie der konservative Franzose Sarkozy im Jahr 2012. Man muss kein Prophet sein, um das alles vorauszusagen. Die Zukunft gehört den EUSSR-Gegnern. Die machthungrigen Politiker der in Europa regierenden politischen Parteien haben das längst erkannt. Sie wissen: Fällt die Euro-Zone (und damit das ganze Euro-Ponzi-Schema) auseinander, dann sind auch weite Teile der Sparguthaben der Bürger weg. Und dann dürften die Flammen der Gewalt, die wir derzeit immer wieder mal aus Athen oder Rom zu sehen bekommen, nur ein erster Vorgeschmack auf das sein, was unseren Politikern in ihren Heimatländern droht. In Athen jedenfalls kann es seit Wochen schon kein Politiker mehr wagen, in ein Restaurant zu gehen. Politiker müssen dort von Glück sagen, wenn sie nur wie Straßenhunde schnell wieder verjagt werden. Griechische Zeitungen sprechen jetzt von der Hölle, die in den nächsten Wochen auf die Politiker des Landes warte. Die Schuldenkrise wird jetzt lebensgefährlich. Und was macht die deutsche Bundesregierung, während es überall brennt? Sie kündigt schon wieder erst einmal Steuersenkungen an. Die Bundesregierung könnte auch gleich die tumben Massen in Stadien einpeitschen und ihnen entgegenbrüllen: »Wollt ihr Sicherheit oder den totalen Euro?«
Aufhorchen lässt allerdings der Stimmungswandel in den großen regimetreuen Medien: Wenn die für ihre Nähe zur Bundeskanzlerin Merkel bekannte auflagenstärkste deutsche Zeitung die Bürger jetzt schon einmal auf eine mittelfristig bevorstehende Währungsreform vorbereitet, dann macht sie das ganz sicher nicht ohne Kenntnis des Kanzleramts. Vor wenigen Monaten noch hätten viele Menschen darüber gelacht. Heute schreibt BILD, die Rentner mit ihren Ersparnissen würden bei der nicht mehr abwendbaren Währungsreform wohl zu den größten Verlierern gehören. Bis vor wenigen Tagen drohte erst einmal nur der Staatsbankrott in Griechenland. Doch die Unfähigkeit unserer Politiker hat den Brandherd nun so angefacht, dass auch die seriösesten deutschen Wirtschaftszeitungen wie die Wirtschaftswoche nun vom drohenden kollektiven Staatsbankrott (der EUSSR) sprechen.
Derzeit kommt eine schockierende Nachricht nach der anderen: Der geplante EU-Gipfel zur Rettung des Euro am kommenden Wochenende ist geplatzt, noch bevor er überhaupt begonnen hatte. Der Kurs des Euro fiel jedenfalls, nachdem klar war, dass es das groß angekündigte endgültige Rettungspaket schlicht nicht geben werde. Das von der britischen Tageszeitung veröffentlichte Abschlussdokument (sie hatte es vorab zugespielt bekommen) macht deutlich, wie hilflos die Politiker sind. Das Dokument ist eine reine Luftnummer voller Absichtserklärungen und letztlich ohne Inhalt. Weil unsere Politiker wie nervöse Hühner in einem Stall hin und her laufen, reagieren die Märkte wieder einmal, wie es vorhersehbar war: der DAX fällt mit jeder schlechten Nachricht - und steigt  mit jedem neuen Hoffnungsschimmer. Derweilen lügen und betrügen Politiker wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) munter weiter und informieren nicht einmal die Abgeordneten des Deutschen Bundestages über die neuen von ihnen geplanten Lasten, mit denen der Euro angeblich noch einmal »gerettet« werden soll.
Die Agentur Reuters hat eine interaktive Grafik veröffentlicht, die auch Menschen ohne volkswirtschaftliche Grundkenntnisse anschaulich mit wenigen Mausklicks die Lage skizziert. Klickt man dort auf die französischen Staatsschulden (man muss dazu in der Karte auf das Land Frankreich klicken), dann wird klar, dass die »Euro-Krise« keineswegs nur die Euro-Zone betrifft. Französische Banken schulden demnach der Pfund-Zone (also britischen Banken) und der Dollar-Zone (also amerikanischen Banken) zusammen mit der Yen-Zone (also japanischen Banken) mehr Geld als der Euro-Zone. Vergessen wir die Summen und halten wir fest: Fallen französische Banken, dann haben andere Währungszonen ein gewaltiges Problem. Schaut man sich auf der interaktiven Karte die anderen Euro-Staaten an, dann wird die Lage noch klarer: Nicht nur die Euro-Zone fiebert. Und was unternehmen unsere Politiker? Sie wollen das Fieberthermometer verbieten. Sie haben richtig gelesen. Denn nichts anderes ist die Ankündigung, die Veröffentlichung der Ratingagenturen von Länderratings in der Euro-Zone einfach zu verbieten .
Der französische Staatspräsident Sarkozy sagte jetzt: »Jene, die den Euro zerstören, werden die Verantwortung dafür tragen müssen, wenn auf unserem Kontinent die Konflikte wieder zurückkehren.« Wie selbstverständlich sprechen wir jetzt in Talkshows wie Maischberger nach dem absehbaren Währungscrash über einen möglichen neuen Krieg der Völker in Europa. Das ist wahrlich merkwürdig. Als der Autor dieses Berichts vor zwei Jahren in seinem Bestseller Vorsicht Bürgerkrieg vor genau dieser Lage warnte, da schüttelten viele den Kopf. Heute sind wir 24 Monate weiter. Und die Frage lautet: Wie werden wir nach der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise einen Neuanfang beginnen können? Auch darauf gibt es jetzt eine Antwort. Wo belügen uns Politik und Medien? Die Antwort ist zu wahr, um schön zu sein.

Quelle >>>  kopp-verlag

Es stellt sich uns hier ein kaum glaubliches Szenario dar, was jedoch auch von anderen als Möglichkeit dessen was auf uns zukommen könnte in gleicher Art gesehen wird. 
Eine künstlich geschaffene Krise, die uns und alle anderen Völker weiter in Enteignung und Versklavung führen soll und das ständige Lügen der "Volksvertreter", welche diese Bezeichnung schon seit langer Zeit nicht mehr verdient haben (wenn sie sie den überhaupt jemals verdient hatten) da sie sich in Selbstsucht der Macht und somit der Interessenvertretung der Wirtschafts- und Finanzeliten verschrieben haben, wer will da schon sagen können wo das alles enden wird!?
Ich habe mich oft gefragt, wie Karl Marx das alles vorhersehen konnte, aber ich weis heute, dass er keine hellseherischen Fähigkeiten besaß -  er schrieb nur das auf, was um ihn herum geschah! Das Übel dabei ist, dass die Menscheit daraus nich die richtigen Lehren zog, denn sonst könnten sich diese Dinge nicht in aller Regelmäßigkeit wiederholen.


Die Zeit ist gekommen, um die aussaugende, tötende Arbeit aus dem werktätigen Leben zu entfernen. Wir werden solange kein Kulturvolk sein, bis nicht die Tretmühle aus dem Tagewerk entfernt worden ist.
(30.07.1863 - 07.04.1947)

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Versichernder Hebel-EFSF = Sicherer Staatsbankrott

von Peter Boehringer

Seit einigen Tagen heißt die neue Europäische Wunderwaffe zur Verzögerung des weiterhin im Endergebnis absolut sicheren EUR-Kollapses „Stärkung der EFSF-Feuerkraft" per Versicherungslösung, bei der die offiziell 780 Mrd EUR an EFSF-Eigenmitteln (also Steuerzahlergeld v.a. aus Michelland) über eine „Versicherung“ in ihrer Wirkung vervielfacht werden. Einzelheiten seien den Lesern hier erspart – denn vieles im Kleingedruckten der EUR-"Rettungen" ist streng vertraulich und wird ggf. nur von fünf :no: handverlesenene deutschen MdBs in geheimen Sitzungen des weithin unbekannten und doch seit wenigen Tagen realen neunköpfigen Unterausschusses des 41-köpfigen Haushaltsausschusses des 628-köpfigen Deutschen Bundestages abgenickt. Zu diesen absurd wenigen MdBs mit demokratisch nicht kontrollierter Entscheidungskompetenz über Billionen EUR an deutschem Steuergeld -und übrigens sehr illustren Lebensläufen von der Kindergärtnerin zur Sozialpädagogin bis hin zum Skilehrer- gesellen sich im Unterausschuss natürlich wie immer noch die "inoffizellen Mitarbeiter" jeder Couleur, die damit jederzeit über gewinnbringendes Insiderwissen aus erster Hand verfügen. Vor allem aber werden einige der o.g. Details auch erst die kreativen Nachtstunden des am kommenden Wochenende tagenden EU-Gipfels hervorbringen, in denen regelmäßig die noch am wenigsten besoffenen und übernächtigten Politkasper von den Beraterscharen ihrer kommandierenden Weltregierung die einerseits demokratiefeindlichen und verfassungswidrigen ...
Quelle >>> weiter lesen

Es ist ein langer, jedoch sehr aufschlussreicher Beitrag, der hier von Herrn Boehringer recherchiert wurde! Noch mehr erfahrt ihr, wenn ihr euch auch noch die Kommentare zum Beitrag durchlest! Äusserst interessant und aufschlussreich!

Die Herrschenden müssen bewacht werden, nicht die Beherrschten.
Friedrich Dürrenmatt
(05.01.1921 - 14.12.1990)

Dienstag, 18. Oktober 2011

Der Tag X kommt unaufhaltsam näher... und wir haben es in der Hand!

Militär gegen das eigene Volk? Oder Chance einer neuen Ordnung?
von Andreas Popp




Deutschland
Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, daß er sie tut.
(1844 - 1900)

Montag, 17. Oktober 2011

Krise gefährdet die Altersvorsorge der Deutschen

Ratingagenturen warnen vor einer Bonitätsschmelze bei den Versicherern. Im schlimmsten Fall können die Anbieter nicht auf Staatshilfen hoffen.
Wie schlimm muss es um die deutschen Lebensversicherer stehen, wenn jetzt schon die Ratingagenturen Alarm schlagen. Schließlich stehen Standard & Poor’s (S&P), Moody’s & Co. im Ruf, erst relativ spät auf Gefahren hinzuweisen. Am Donnerstag warnte S&P vor einer Bonitätsschmelze bei deutschen Lebensversicherern. Die Anbieter seien einer sich verschärfenden Schuldenkrise und dem anhaltenden Niedrigzinsniveau nicht gewachsen.

Sofern sich an den fundamentalen Faktoren nichts ändere, sehe sich die Agentur gezwungen, ihre Bonitätsnoten zu senken. Damit ist S&P bereits die zweite Agentur in wenigen Tagen, die die Risiken der Branche an die Öffentlichkeit zerrt. Auch der kleinere Konkurrent Fitch hatte kürzlich angedroht, seinen Ratingausblick für Lebensversicherer auf „Negativ“ zu senken.
Für Kunden sind das weitere Hiobsbotschaften. Nachdem die Rendite in den vergangen Jahren mehr und mehr abgeschmolzen ist, müssen sie sich nun auch noch Gedanken über die finanzielle Stabilität ihres Anbieters machen. Gerade bei Lebensversicherern ist diese besonders wichtig,... 



Ja, ja, und dann ist da noch der Herr Dr. Wolfgang Schäuble! Tz, vor Jahren hatte er noch Geld von Waffenhändlern im Schreibtisch über das er jegliche Auskunft verweigerte, was seinem Aufstieg zum Innenminister jedoch nicht hinderlich war. So konnte er uns dann mit mehr Überwachung beglücken und nun haben wir ihn als Finanzminister und natürlich immer mit dem vollen Vertrauen unserer Pastorentochter ausgestattet. Es ist schon toll, in wie vielen Bereichen die Doktoren doch ihre totale Kompetenz beweisen können/dürfen/wollen.

Finanzminister Wolfgang Schäuble: 
eine Gefahr für Deutschland?
Von Univ.-Prof. Dr. E. Dauenhauer


Es gibt keine grausamere Tyrannei als die, welche unter dem Deckmantel der Gesetze und mit dem Scheine der Gerechtigkeit ausgeübt wird; denn das heißt sozusagen Unglückliche auf der Planke ertränken, auf die sie sich gerettet haben.
Charles Baron de Montesquieu
(18.01.1689 - 10.02.1755)

Sonntag, 16. Oktober 2011

Dauerzustand



Ach ja, und dann war da ja noch Berlin! Es war gar nicht zu glauben, wie viele sich zusammen gefunden hatten! Es war eine ganz tolle Atmosphäre und selbst das Wetter war uns allen wohlgesonnen!

Occupy Berlin: Demonstration gegen den Kapitalismus 15.10.2011 

 

 

 


Justus lernet die Gesetze. Ob er gleich nun alle kann, meint er doch, daß keines sei, das ihn selbsten gehet an.
Friedrich Freiherr von Logau
(Januar 1605 - 24.07.1655)

Samstag, 15. Oktober 2011

Welche Blase? Gold ist auf dem Weg in Richtung USD 10.000 pro Unze Lesen Sie mehr über Welche Blase? Gold ist auf dem Weg in Richtung USD 10.000 pro Unze


Nick Barisheff, BMG Bullion, Oktober 2011

Die jüngste Gold-Korrektur hat die Finanzkommentatoren wieder einmal dazu veranlasst, vor einer Blase zu warnen, genauso wie sie dies bereits seit dem Zeitpunkt tun, als das gelbe Metall erstmals über USD 400 pro Unze geklettert ist. Eine Blase endet gewöhnlich einen Tag nach dem Erreichen spekulativer Höchststände, aber nicht nach Korrekturen, wie wir sie in jüngster Zeit beobachten konnten oder wie wir sie im August sahen, als dem Rückgang in Höhe von USD 200 pro Unze die Fortsetzung des bereits seit über einem Jahrzehnt anhaltenden Goldpreisanstiegs folgte.
Dass Gold weiterhin die Sorgenwand empor klettert, während es von so Vielen als Blase bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit ein extrem positiver Indikator, da Finanzblasen erst nach einer überschwänglichen und euphorischen Phase zu platzen pflegen. Von dem Zeitpunkt, wo sich die Menschen tagein, tagaus in langen Schlangen anstellen, um Gold zu kaufen, wie dies in Toronto im Jahre 1980 der Fall gewesen ist, sind wir noch weit entfernt.
„Gold ist kein Finanzwert, den man mit Dot.com-Aktien oder Apartments in Miami vergleichen könnte, und es ist auch kein Rohstoff wie Schweinbäuche oder Rohöl. Es ist die ultimative Währung für den wahrhaft gerissenen Vermögensbesitzer in Zeiten substantieller und uneingeschränkter Kreditschaffung.“ – Fondsmanager Paul Brodsky
Die Vorwürfe der Schwarzmaler einfach beiseite zu wischen, ist jedoch niemals ausreichend, wenn man über Gold spricht. Gold wird auch in Zukunft der aggressivsten Propaganda ausgesetzt sein, die überhaupt irgendeiner Vermögensklasse zuteil wird, da das Metall für alle weltweiten Fiatwährungen eine direkte Gefahr darstellt. Und da dieses Mal keine der Papierwährungen goldgedeckt ist, handelt es sich hierbei in der Tat um eine echte Herausforderung.
Die Warnung vor einer Blasenbildung am Goldmarkt sowie die zahlreichen anderen Gründe, warum man kein Gold besitzen sollte, werden auch in Zukunft unvermindert vorgebracht werden, während Gold bis auf USD 10.000 pro Unze oder noch weiter steigt.
Sich mit unabhängigen Untersuchungen über die dem Anstieg des Goldpreises zu Grunde liegenden Ursachen auseinanderzusetzen, ist meines Erachtens die beste Methode, um die entsprechende Zuversicht zu erlangen, Gold zu kaufen und es solange zu halten, dass man sein Vermögen über die uns bevorstehenden turbulenten Jahre hinüberrettet.
Das ist auch die Grundprämisse meines bald erscheinenden Buchs „USD 10.000 Gold – Warum wir früher dort sein dürften, als Sie denken“. In diesem Artikel werden wir uns mit den wichtigsten Gründen auseinandersetzen, warum Gold sich in keiner Blase befindet und die nächsten Jahre weiter im Wert steigen wird.
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man sich mit Gold auseinandersetzen kann. Die erste Methode ist der westliche Ansatz, wo Gold durch eine vom Fiatgeld geschliffene Linse betrachtet wird. Bei diesem Ansatz wird Gold als ein Vermögenswert erachtet, der wie jede andere Vermögensklasse oder jeder andere Rohstoff auch zum Zwecke von Währungsgewinnen gehandelt werden kann.
Die zweite Art, sich mit Gold auseinanderzusetzen, ist die Methode, die gegenwärtig auch bei den weltgrößten Goldkäufern Anwendung findet. Die Chinesen, Inder und die Menschen im Nahen Osten sehen Gold als ein Mittel des Vermögensschutzes an, das im Grunde wie Geld funktioniert. Diese zweite Gruppe wird schlussendlich auch dafür verantwortlich sein, dass sich der Goldpreis in einen fünfstelligen Preisbereich schraubt.
Viele dieser Menschen haben im Hinblick auf die Verheerungen,...

Die große Goldpreis-Explosion ist nur eine Frage der Zeit

Die nächste kräftige Aufwärtsbewegung des Goldpreises wird kommen. Seit dem gefühlten Beginn der Krise, Ende 2008, wurden immer wieder neue, aber nur kurzfristige Rettungsmaßnahmen unternommen. Die richtige Geldschwemme steht uns erst noch bevor.
Nun steuern wir auf einen erneuten Wirtschaftsabschwung zu. Der “Aufschwung XXL” der Jahre 2010/2001 wurde im Wesentlichen durch Staatskonsum finanziert. Nicht nur hierzulande, sondern auch in wichtigen Exportländern wie China. Künftig werden erneut geringere Steuereinnahmen zu erwarten sein, doch Staatskosten können die Regierungen nur schwerlich reduzieren.
Versprochen, gebrochen
Die Europa-Politik der Länderregierungen und die “Stabilitätspolitik” der Europäischen Zentralbank büßten in den vergangenen Monaten zunehmend an Glaubwürdigkeit ein. Gebrochene Versprechen und gerissene Sicherheitsnetze trugen wesentlich dazu bei. Zunächst missachtete man europaweit die Maastricht-Kriterien, dann ignorierte man die No-Bail-Out-Klausel (niemand darf in der Gemeinschaft für die Schulden anderer haften) und schließlich brach auch die EZB mit dem Aufkauf europäischer Staatsanleihen ein wichtiges Tabu.

Bisher hat man den Euro mit viel Geld und neuen Schulden bekämpft. Mit geringem Erfolg. Die Anleiherenditen der schwachen Euro-Länder schießen weiter in die Höhe. Diese Länder können sich praktisch nicht mehr alleine über den Markt finanzieren, die geforderten Zinsen sind viel zu hoch. Zudem stehen wir vor einer erneuten Bankenkrise.
Die große Geldlawine steht noch aus
Was wird passieren? Es muss, aus Sicht der Politik,  der große Befreiungsschlag kommen. Das heißt: Geld drucken, auf Teufel komm raus! Nachdem mit der Slowakei...

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Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert.
(1854 - 1900)