Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Mittwoch, 31. August 2011

SOS für Ersparnisse: Es droht eine Welle von Banken-Pleiten

Christine Rütlisberger

Spätestens im Oktober 2011 könnten in Europa viele große Banken zusammenbrechen, auch in Deutschland. Und noch eine schlechte Nachricht: Rating-Agenturen wollen erst Frankreich und dann auch Deutschland herabstufen.
Offenkundig lieben nicht nur Kinder Märchen. Denn im deutschsprachigen Raum schalten Erwachsene ihre Fernsehgeräte ein und lauschen in den Nachrichtensendungen derzeit zur besten Sendezeit Berichte über drohenden Fachkräftemangel, sich abzeichnendes wirtschaftliches Wachstum und

konjunkturellen Aufschwung. Dabei sieht die Realität ganz anders aus: Das Vertrauen der Anleger in die bekanntesten großen Banken schwindet offenkundig rasanter als in der Öffentlichkeit bekannt. Verheerender noch: Die Banken vertrauen sich auch untereinander nicht mehr. Lesen Sie, welche Banken in den nächsten acht Wochen zusammenbrechen werden. Doch es kommt noch verheerender: Denn unterdessen ist die Bundesregierung von einer Rating-Agentur über eine sich noch für dieses Jahr abzeichnende Herabstufung Frankreichs von der Bonitätsstufe AAA informiert worden. Aber auch Deutschland droht noch in diesem Jahr die Herabstufung mit den gleichen Folgen. Lesen Sie, was Geldanleger jetzt unbedingt wissen müssen, um ihre Ersparnisse zu schützen.
Quelle

Montag, 29. August 2011

Gibt es einen wirksamen Schutz vor einer Währungsreform?

Michael Grandt

Sachwerte, Immobilien, Edelmetalle – bieten sie wirklich Schutz bei einer Geldentwertung?
Nach all dem, was wir aus den letzten Währungsreformen gelernt haben, kann die Devise nur lauten: »Raus aus den Geldanlagen und rein in die Sachanlagen.« Ich gebe jedoch zu bedenken: Es gibt NICHTS, was ABSOLUT sicher ist. Doch kann man versuchen, die Risiken bzw. drohende Verluste zu minimieren.
Dennoch will ich einige Nachteile von Sachanlagen in NORMALEN Zeiten nicht verschweigen:
  • Renditen sind nicht garantiert.
  • Bei Immobilien kann es zu einem Wertverlust kommen.
  • Immobilien und Grundstücke sind unter Umständen schwer zu veräußern.
  • Der Wiederverkaufswert von Edelmetallen kann unter dem Kaufpreis liegen.
  • Bei Silberkauf muss Mehrwertsteuer bezahlt werden.
  • Edelmetalle werfen keine Zinsen ab.
  • Die externe Lagerung von Edelmetallen kann Kosten verursachen und ein Zugriff könnte nicht immer möglich sein.
  • Die Regierung könnte ein Goldverbot verhängen (dennoch sind Gold und Silber DIE Schwarzmarktwährung).

Allerdings dürfte der »bessere Werterhalt« gegenüber den »Papieranlagen« ein unschlagbares Argument sein. Als relativ »sicher« vor einer Geldentwertung gelten:
Immobilien: Eigenheim oder Eigentumswohnung oder Grundstücke;
  • Sachwerte: Gold, Silber, andere Edelmetalle, Schmuck;
  • Langlebige Konsumgüter: Dazu gehören etwa Möbel, Waschmaschinen, Autos. Sie werden im Falle einer bevorstehenden Währungsreform verstärkt nachgefragt, sodass die Preise entsprechend anziehen.

Vergessen Sie aber auch nicht Ihre persönliche Aus- und Weiterbildung, die Verbesserung Ihrer persönlichen Fähigkeiten sowie die Erhaltung der Gesundheit und Ihrer Arbeitskraft.

Zusätzliche Tipps:...
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Sonntag, 28. August 2011

„Einen Goldstandard wird es im Westen niemals geben"

von Robert Landgraf und Ingo Narat
Sollten Anleger noch in Gold investieren? Und wenn ja, wie gehen sie dabei am besten vor? Darüber sprach das Handelsblatt mit drei Anlageexperten von Barclays Capital, Delbrück Bethmann Maffei und Van Eck. 
Gold: "Immer noch eine Rarität" Quelle: dpa
Handelsblatt: Was macht Gold so attraktiv, Herr Polleit?
Thorsten Polleit: Die westlichen Länder stecken in der Wirtschafts- und Finanzkrise, einer Verschuldungskrise. Investoren machen sich Sorgen über Geldwertverluste und Kreditausfälle und kaufen Gold. Sie entdecken Gold wieder als ultimatives Zahlungsmittel, als Geld. Es erfüllt die Geldeigenschaften bestens: Es ist knapp, homogen, transportabel, dauerhaft. Finanzfachleute begreifen Gold aber immer noch als Vermögensform und bieten es auch so an. Trotz der langen Hausse von zehn Jahren haben nur wenige Anleger Gold. Es ist immer noch eine Rarität, auch bei Großanlegern.
Gibt es neben den Schuldenkrisen weitere Gründe, die den Goldpreis treiben könnten, Herr Eberle?
Uwe Eberle: Eine gewisse Portion Spekulation ist momentan auch im Markt. Doch das ist es nicht allein: Es fehlt derzeit an Anlagealternativen. Viele Aktien sind angesichts der abflauenden Konjunktur mit Vorsicht zu betrachten. Aus Renditegesichtspunkten ist hier wenig Staat zu machen. Und bei Anleihen gibt es nur magere Renditen. Nach Abzug der Inflationsrate bleibt in vielen Ländern ein negativer Ertrag - also ein realer Verlust. In diesen Phasen gab es historisch gesehen immer sehr starke Zuflüsse in Gold.
Rechtfertigen diese Gründe das Preisniveau bei Gold, das trotz des jüngsten Rückschlags immer noch hoch ist?
Michael Harms ist Leiter der Investmentstrategie und des Researchs bei der Privatbank Delbrück Bethmann Maffei. Quelle: Bernd Roselieb für Handelsblatt
Michael Harms: Es sind momentan mehr Anleger als üblich im Markt. Das sind aber nicht die institutionellen Investoren sondern eher die Privatanleger, die Gold als Anlageklasse entdeckt haben. Grund sind die vielen Unwägbarkeiten, ob nun die Schuldenkrise oder geopolitische Krisen, die zu diesem völlig überhitzten Preis geführt haben. Werthaltig unterlegt ist der aktuelle Goldkurs nur mit dem P-Wort: P wie Panik. Gold kann man nicht essen, es bietet keine Erträge und man kann im Extremfall keine Lebensmittel damit kaufen. Viele Anleger unterliegen jedoch der irrigen Annahme, Gold biete ihnen Sicherheit.
Wie stark sind Profianleger derzeit in Gold investiert, Herr Eberle?
Eberle: Gerade die Profis halten nur einen kleinen Anteil in ihren Portfolios in Gold. Nach meinen Gesprächen mit Managern von Pensionskassen und Versicherungen rechne ich mit einem Anteil von unter einem Prozent. Wir sehen aber in den letzten Monaten deutlich stärkeres Interesse. Bei kleineren Privatbanken gibt es teilweise Anlageempfehlungen für einen Anteil von sieben bis zehn Prozent, die in den Portfolios umgesetzt wurden. Es gibt also noch viel Luft nach oben, bis konservative Anleger eine Quote von zehn bis zwanzig Prozent in Gold und Rohstoffen halten, was aus meiner Sicht sinnvoll wäre.
Welche Rolle spielen die Terminmärkte bei den Kurssprüngen und -abstürzen?
Harms: Dass der Chart des Goldpreises über Jahre hinweg sehr flach verlaufen ist, hatte gute Gründe: Aktien und Anleihen hatten über Jahrzehnte hinweg einen großen Renditevorsprung. Hier spielte der Wiederanlageeffekt eine große Rolle. Bei Aktien gibt es Dividenden, bei Anleihen den Kupon, der bei Wiederanlage die Rendite erhöht. Gold bringt indes keine Erträge. Jetzt haben wir allerdings eine neue Situation im Vergleich zu damals: Die Finanzindustrie war sehr findig, so dass heute ein Vielfaches im Vergleich zu den physischen Beständen in Goldderivate investiert ist.
Quelle
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Samstag, 27. August 2011

Warum nur intelligente Menschen Gold kaufen

Udo Ulfkotte

Je höher der Intelligenzquotient eines Menschen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er einen Teil der Früchte seiner Arbeit durch Gold absichert. Rechnet man alles Gold, das deutsche Privatleute heute in Form von Schmuck, Münzen oder Barren besitzen, zusammen, dann ergibt dies eine Menge von etwa 7,5 Tonnen (zum Vergleich: in Frankreich haben Privatleute 4,7 Tonnen Gold und in Italien 6,4 Tonnen). Doch der Goldbesitz ist in Deutschland in der Bevölkerung sehr ungleich verteilt. Je höher der Intelligenzquotient der Bürger, desto höher sind auch ihre Ersparnisse in Gold.
Die Deutschen besitzen mehr als doppelt so viel Gold wie die Bundesbank. Doch Goldbesitz hat in Deutschland nur einen Anteil von 2,8 Prozent am gesamten Vermögen der Bürger. 50,9 Prozent entfallen auf Immobilien, 18 Prozent auf Einlagen bei Banken, 5,1 Prozent auf Investmentfonds, 13,3 Prozent auf Versicherungen (etwa Lebensversicherungen), 2,7 Prozent auf Pensionsrückstellungen, 3,6 Prozent auf Renten, 1,8 Prozent auf Aktien und weitere 1,8 Prozent auf sonstige Beteiligungen. 67 Prozent der deutschen Privatpersonen besitzen Goldschmuck (etwa einen goldenen Ehering). Aller Goldschmuck der Deutschen zusammen (Ringe und Ketten, aber ohne Barren und Münzen) ergibt etwas mehr als 3.600 Tonnen Feingold. Statistisch gesehen hat jeder Deutsche über 18 Jahren knapp 50 Gramm reines Gold in seinem Besitz. Dabei gibt es jedoch ein deutliches Gefälle: Süddeutsche haben mit durchschnittlich 72 Gramm deutlich mehr Gold als Norddeutsche.

Im Bundesfinanzministerium werden solche Daten gesammelt. Dabei gibt es intern auch Aussagen dazu, welche Bevölkerungsgruppen in Deutschland wie viel Gold besitzen. Selbstständige haben demnach statistisch gesehen mit durchschnittlich 12,4 Feinunzen (also rund 385,7 Gramm) erheblich mehr Gold als Angestellte im öffentlichen Dienst (pro Person statistisch gesehen 5,7 Gramm). Unterhält man sich mit...
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Freitag, 26. August 2011

Geheime Tresore

Schweizer verstecken ihr Gold in Bunkern tief im Berg                               

Anleger haben in der Finanzkrise das Vertrauen in die Banken verloren. Schweizer Firmen bunkern deren Schätze versteckt in Berg-Tresoren.

Foto: picture-alliance / dpa

Goldbarren im Tresor der Schweizer Nationalbank in Bern: Der Preis für das Edelmetall ist im Zuge weltweiter Schuldenkrisen explodiert

 

Fragen zum Geschäft beantwortet die Branche meist gar nicht. Und wenn ein Vertreter doch redet, dann weicht er aus. Interviews gibt es fast nur schriftlich. Detailauskünfte werden höflich verweigert – stets unter Verweis auf die „sensitive Thematik“. Die schweizerischen Anbieter von Hochsicherheitstresoren sind genauso geheimnisvoll wie die ehemaligen Festungsanlagen in den Alpen, in denen die Firmen Edelmetalle, Wertgegenstände und Datensätze ihrer Kunden lagern. 

Sicher ist nur eines: Das Geschäft mit den Goldbunkern läuft blendend. In Zeiten wie diesen, in denen EU-Länder und selbst die USA gegen den Bankrott ankämpfen und Unruhen den Nahen Osten erschüttern...
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Der Sturm im Goldglas

Ein gefundenes Fressen für diejenigen, die dem „kleinen Mann“ Edelmetall als Vermögensabsicherung madig machen wollen. Der stärkste Tageseinbruch seit Dezember 2008 ruft nun wieder jene Experten auf den Plan, die im stetig steigenden Goldpreis eine Blase erkannt haben wollen, jedoch beide Augen zudrücken, wenn es um die Mutter aller Blasen – die ausufernde Staatsverschuldung der westlichen Länder – geht. Manipulation dürfte beim gestrigen Einbruch des Goldpreises ebenso eine tragende Rolle gespielt haben, wie beim silbernen Preisverfall im Mai 2011.
Bis zum Mittwochabend verlor Gold gut fünf Prozent und pendelte zwischen 1.750 und 1.760 US-Dollar je Feinunze (etwa 31 Gramm). Noch am Dienstag waren Höchststände jenseits der 1.900 Dollar-Marke zu verzeichnen. Der unerwartete Einbruch wurde mit dem noch weniger zu erwartenden Anstieg bei den langlebigen US-Wirtschaftsgütern im Juli begründet. Während ein Anstieg zwischen 2 bis 2,5 Prozent erwartet worden war, stiegen die Auftragseingänge im genannten Monat offiziellen Angaben zufolge gar um vier Prozent. Grund genug für so manchen Anleger sein Investment in Gold zu überdenken und wieder in Aktien einzusteigen, günstig zu haben sind diese momentan ja.
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Diejenigen Investoren, die nun ihre Goldpositionen abgestoßen haben, sind in Wahrheit gar keine Goldinvestoren. Sie investieren in bedrucktes Papier, ob nun in ein Goldzertifikat oder eine Aktie spielt für diese eine eher untergeordnete Rolle. Diese Papiertiger, die ihre „Investments“ gerne und ausgiebig auf Kredit finanzieren, sind nicht der Maßstab. Der Maßstab sind jene Menschen, die in physisches Gold und/oder Silber investiert sind. Menschen, die sich nicht von einer Bild-Schlagzeile aus der Ruhe bringen lassen und Omas Notgroschen für den eigenen Konsum verscherbeln.
Bei einem derartigen Preisanstieg, wie die Weltöffentlichkeit ihn...
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An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich beim Team von The Intelligence für diesen tollen Beitrag bedanken! Ihr könnt bei ihnen auch noch andere tolle und lesenswerte Beiträge finden!

Montag, 22. August 2011

Krösus - Urvater des Metallgeldes

Die Angst vor einer Entwertung der Währungen treibt die Anleger aktuell vermehrt zum Gold. Es scheint sich nicht viel geändert zu haben seit der lydische König Krösus edle Metalle als Geld in die Welt brachte. von Ingo Narat

Bin ich Krösus? Mit dieser rhetorischen Frage wollen wir sagen: So viel Geld habe ich nicht. Krösus gab es wirklich und er ist so etwas wie der Urvater des Metallgeldes. Der lydische König im Westen der heutigen Türkei ließ im sechsten Jahrhundert vor Christus die ersten Goldmünzen prägen. Sie hatten einen einheitlichen Wert, eine einheitliche Größe und einen Prägestempel, der den Wert garantierte.
Krösus markiert nicht nur den Start in die Goldmünzenära. Auch Silber mit seinen dem Gold ähnlichen Eigenschaften wurde in der Geschichte gerne verwendet. Die Krösus-Münzen waren genau genommen eine Mischung aus Gold und Silber. Schon diese Münzen gab es in verschiedenen Gewichten von etwa 14 Gramm an abwärts.
Die ersten Münzen erfüllten bereits die klassischen Geldfunktionen. Sie waren Mittel zum Tausch, dienten als Wertmesser und Wertaufbewahrungsmittel. Vorbei die Zeiten, in denen man Pelze gegen Waffen tauschen musste. Deshalb verbreitete sich die Münzidee schnell in der gesamten Mittelmeerwelt.

Im Mittelalter erlebte die Goldwährung einen Aufschwung. Der Dukaten aus Venedig und der Gulden aus Florenz waren wichtige Münzen. Die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus revolutionierte die Metallversorgung Europas. Francisco Pizarro und andere spanische Eroberer brachten ab dem 16. Jahrhundert massenhaft Gold und Silber nach Europa.
Bei den Metallwährungen führten allerdings meist Materialengpässe zu Krisen. Der Zahlungsverkehr musste dennoch abgewickelt werden, so dass man Lösungen suchte. Die österreichische Münzprägeanstalt kommentiert: „Dass dabei die verschiedensten Metalle und ab dem 17. Jahrhundert auch Papier zum Einsatz kam, versteht sich von selbst.“
Ab Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg...
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Einige "Experten" faseln ja nun schon wieder von einer Goldblase welche demnächst platzen wird. Gerade in disem Zusammenhang lohnt es sich auch mal die Kommentare zum obigen Artikel zu lesen!
Eines sei an dieser Stelle auch noch einmal angemerkt: Wenn wir davon ausgehen, was ja auch den Tatsachen entspricht, dass jeder Euro ein Schuldschein und somit als ein Minus zu betrachten ist, dann stellt sich die Frage wie lange es noch möglich sein wird dieses Minus in ein Plus, nämlich Gold zu tauschen!!! Ich denke, dass es diese Möglichkeit nach dem Euro wohl nicht wieder geben wird!

Freitag, 19. August 2011

Vorsorge für den Tag X

Frank Doll  02.12.2009 (!!!)
Die Schwäche der Papierwährungen gegenüber der Hartwährung Gold setzt sich fort. Der Dollar wertet ab auf 1200 Dollar pro Feinunze, der Euro fällt unter die Marke von 800 Euro pro Unze.







Das ist der Blickwinkel, auf den es eigentlich ankommt bei der Betrachtung von Gold. Es ist nicht das Gold, das gewinnt – 1000 Gramm bleiben stets ein Kilo -, sondern es sind Dollar, Euro, Yen und inzwischen jede andere Papierwährung auf der Welt, die an Wert verliert. Wer Gold weniger als Spekulationsobjekt, sondern als Versicherung gegen einen Wertverfall seiner Heimatwährung begreift - eine Versicherung, die zudem nicht pleite gehen kann - dem können vorübergehende Schwankungen des Goldpreises ziemlich egal sein.

Gold wird zum Standard – vom Markt gewählt

Solange Regierungen und Notenbanken auf der Welt es nicht schaffen, zu einem tragfähigen Währungssystem zurückzufinden, wird sich daran nichts ändern. Weil das so ist, muss sich der Markt eben einen eigenen Standard suchen. Die Wahl des Marktes ist auf Gold gefallen, die ultimative Währung, die sich eben nicht im luftleeren Raum herstellen lässt. Gut möglich also, dass der Markt den Regierungen irgendwann keine andere Wahl mehr lässt, als zu einer Währungsordnung zurückzufinden, bei der Gold wieder eine zentrale Rolle einnimmt. Notenbanken aus Indien, China, Russland bereiten sich vor auf den Tag X. Sie haben begonnen, ihre Goldreserven aufzustocken. Kleinere Länder wie Sri Lanka und Mauritius ziehen nach. Unter Zugzwang stehen nun besonders Brasilien, Chile und Südkorea. Es sind ...
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... zugegeben, ein schon etwas älterer Beitrag zum Thema und dennoch hat seine Aussage auch heute noch nichts an Bedeutung verloren ... ganz im Gegenteil!

Mittwoch, 17. August 2011

Warum es zu Gold keine Alternative gibt

Häufig liegen Goldvorkommen in unruhigen Regionen.
Auch politische Faktoren spielen natürlich eine Rolle. Die Machtverhältnisse im Kongo sind ungeklärt. In Russland können Folgekosten entstehen, wenn ein Gebiet schon mal von Sowjetgeologen untersucht worden ist. Dann kommen plötzlich ungeahnte Forderungen von Staat oder Kommune. Angeblich weiche Kriterien wie Bohrgenehmigungen oder Umweltschutzauflagen sind ebenfalls immens wichtig.
Kann die derzeitige Minenproduktion durch Neufunde in der Zukunft ersetzt werden?
Nein. Trotz gestiegener Explorationsausgaben kann die jährliche Produktion nicht durch neue Funde vollständig ersetzt werden.
Vermögensverwalter raten nicht nur auf Gold zu setzen, sondern auch andere Edelmetall wie Silber, Platin oder Palladium ins Depot zu nehmen. Was sagen Sie dazu?
Das hängt sehr vom einzelnen Metall ab. Silber ist volatiler und hängt als industriell genutztes Metall auch von der Konjunktur ab. Der Kurs von Platin und Palladium ist stark von der Autoindustrie abhängig.
Was macht Gold für Anleger einzigartig?
Seit Menschengedenken ist Gold als wertvolles Zahlungsmittel etabliert. Außerdem wird das Edelmetall als Schmuck genutzt. Gold profitiert daher auch von der weltweiten positiven Konjunkturentwicklung. Bei sinkendem Nachschub aus den Minen sind das gute Argumente für Anleger.
Auch die Notenbanken entdecken wieder Gold…
Es dürfte in Zukunft zwar keinen Gold-Standard wie früher geben. Im vergangenen Jahr waren die Zukäufe der Notenbanken aber erstmals höher als die Verkäufe. Peu a Peu kaufen die Zentralbanken von Wachstumsländern wie China, Indien oder Russland zu. Das bedeutet langfristiges Potenzial für den Goldpreis.
von Jens Hagen
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Sonntag, 14. August 2011

In Gold I Trust - Gold ist Geld - Gold ist immer AAA

Investoren blicken sorgenvoll auf die Schuldenexzesse in den USA und Europa. Sie entdecken Gold als bessere, wertbeständige Währung. Handelsblatt-Redakteur Ingo Narat hat dies schon lange geahnt. Ein Bekenntnis.
von Ingo Narat
Ein Kilo Gold-Barren. Quelle: REUTERS
Frankfurt. Kann eine Wertanlage sinnlich, womöglich gar erotisch sein? Aber sicher. Kreisrund, fast 34 Gramm schwer, man fühlt Gewicht und Wert, Paul Kruger auf der Vorderseite, die Springbock-Antilope hinten. Es ist der südafrikanische Krügerrand, "die" Goldmünze schlechthin. Ich bin ein sinnlicher Mensch, ich liebe Gold, seit Anfang des Jahrtausends. Die ersten Münzen habe ich nach dem Platzen der Internetblase gekauft. Damals gab es die Ein-Unzen-Münze für 300 bis 400 Euro. Heute kostet der Krügerrand rund 1300 Euro.
Es war eine mentale Strapaze. Freunde und Kollegen hielten mich für einen Spinner. Die konnten mit Gold nichts anfangen. Sie vertrauten auf ihr Bankkonto, auf Festgeld, eine Lebensversicherung, vielleicht noch eine Immobilie, andere bevorzugten Aktienfonds - das war's. Doch als Finanzjournalist mit Faible für Börsenzyklen war für mich spätestens am Beginn des Millenniums klar: Nach zwei Jahrzehnten des Wertpapierbooms neigt sich die Hausse dem Ende, dafür starten Rohstoffe und Gold ihr Comeback.
Die Ausgangslage war perfekt, denn praktisch niemand war investiert. Es gab also genug künftige Käufer, die den Preis treiben konnten. Die vor elf Jahren geplatzte Aktienblase war nur ein erster Warnschuss für die Aktienmärkte. Niedrige Zinsen hielten das System viele Jahre stabil. Aber ein unseliges Quartett aus Politikern, Notenbankern, Investmentbankern und Ratingagenturen bereitete die Götterdämmerung vor.
Im Sommer 2007 beschrieb ich im Handelsblatt meine Sorgen vor dem aufziehenden perfekten Sturm. Es war die Zeit, als die Immobilienblase in den USA platzte und praktisch alle Experten den Schaden kleinredeten. Viele waren sorglos. Dann breitete sich die Krise aus: zu den Banken, in die Realwirtschaft, jetzt zu den Staaten. Die nächste Krise wird...

Samstag, 13. August 2011

Gold ist wichtig, aber leider auch nicht Alles

Auch wenn ich es mir selbst zur Aufgabe gemacht habe, hier auf meinem Blog über Gold zu reden und es somit seine Bedeutung den Mitmenschen nahe zu bringen, so wird es sich nicht vermeiden lassen (und es wäre auch sträflich dies zu tun) den Blick auf das Ganze nicht zu verlieren, denn es gibt noch andere vllt. sogar wichtigere Dinge, die auf unserer Welt geschehen und die bei näherer Betrachtung alle miteinander verkettet sind und zum gleichen Programm gehören.
Daher möchte ich euch heute, hier an dieser Stelle, die Ausarbeitung eines von mir verfolgten Blogs nahelegen, denn der Beitrag liefert viel Wissenswertes, ist sehr interessant geschrieben und sollte euch zum Nachdenken anregen!

Bankrott der Kultur der westlichen Welt nun offensichtlich

Für diejenigen, die nun noch mehr erfahren möchten ... schaut euch einfach weiter auf dem Blog um oder klickt hier auf das eingestellte Bild, da gelangt ihr dann zum Hauptblog des Kollegen!

Auch das nachfolgende Video empfehle ich euch statt eines Spielfilms oder einer allgegenwärtigen Wochenendshow, einfach zum Wachwerden!



Ansonsten euch allen noch ein schönes Wochenende und verliert das Wesentliche nicht aus den Augen!

Freitag, 12. August 2011

Kapitalverbrechen

Wenn ich mich so mit Menschen in meinem Umfeld unterhalte, dann komme ich leider oft zu dem Punkt an dem ich erkennen muß, dass sie entweder die Geschehnisse und was wirklich dahinter steckt nicht interessieren oder aber sie fahren völlig konform auf den Schienen, die ihnen durch unsere so tolle Medienwelt vorgegaukelt werden. Ach, naja und jetzt im Garten sitzen und grillen und ein Bierchen zischen, dabei überlegen welcher Flachbildschirm denn besser in die Küche passt und welche Alufelgen denn besser aussehen und na ja, im Supermarkt wird`s auch immer teurer, aber die da oben machen sich ja da schon Gedanken und ... Da bekomm ich immer so ein komisches Gefühl von Angst, denn es hat mir den Anschein, dass die Mehrheit, wenn auch immer unzufriedener werdend, dann sich doch lieber weiter dem Tiefschlaf hingibt anstatt sich mit auf den Weg zu Aufklärung und der Suche nach Lösungen zu machen.Und selbst wenn dann mal eindeutigere Sachen in den "Brot und Spiele" Medien aufflackern, kann man schon begeistert sein obwohl viele es dann garnicht sehen und andere es nicht glauben. Gerade deshalb macht es Sinn, den fogenden kurzen aber treffenden Beitrag mal wieder heraus zu kramen. Auch wenn man nicht alles begeistert beklatschen muss. was Herr Lesch im Laufe der Zeit so von sich gibt, aber hier gibt er dem Ganzen dann doch das richtige Gesicht.


"Von dem Augenblick an, wo ein Volk sich Vertreter gibt, ist es nicht mehr frei. Es ist nicht mehr."
Jean Jacques Rousseau

Sonntag, 7. August 2011

Aus aktuellem Anlass

Der Cheffe von Infokrieger ist aus seinem Urlaub zurück und hat unsheute gleich einen sehr guten und zur Nachdenklichkeit anregenden Beitrag geschrieben. Dem kann ich mich voll anschliesen, dann auch ich denke, dass eine große Möglichkeit besteht, das und haarige Zeiten bevorstehen könnten und dann war das Zurückliegende nur ein Ringelpiez mit Anfassen dagegen. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass man einigermaßen vorbereitet ist auf das was da kommen könnte und das heisst eben auch, das ihr euch doch einen kleinen Vorrat an unverderblichen Lebensmitteln anlegen solltet. Sollte dann garnichts geschehen, dann war das ja nicht umsonst, denn dass kann man dann immer noch wieder mal mit verzehren. Das soll jetzt alles keine Angst- und Panikmache sein, sondern nur ein Hinweis an die verehrte Leserschaft, dass die Zeichen wirklich nicht in die positive Richtung zeigen. Ein Beispiel in Sachen Vorbereitung auf Kommendes, könnten unbedingt die Schweizer sein, denn bei denen sieht das seit jeher so aus, dass sie immer Vorräte haben und für den absoluten Ernstfall sogar einen unterirdischen Raum in den sie sich zurückziehen können. Da dort auch die Waffengesetze ganz anders geregelt sind als bei uns, können die sich auch gut selbst verteidigen und, man höre, es gibt in der Schweiz sogar einige Panzer in privatem Besitz. Doch dies nur am Rande.
Lasst uns kurz noch mal zum Euro kommen und  zu den Informationen, die von der Bundesbank selbst dazu gegeben werden und für jedermann hier nachlesbar sind:
- der Euro unterliegt dem Copyright der EZB >tja, also eh schon kein richtiges Geld mehr sondern an sich schon Falschgeld, denn früher, vor dem Euro gab es noch Banknoten, heute eben nur noch Geld
- die Bezeichnung *Euro* auf euren Scheinen findet ihr in lateinisch und in griechisch (!) > man könnte auf die Idee kommen, dass hier schon wer wusste, durch welches der zugehörigen Länder der Untergang eingeleitet werden wird/soll
- der Euro ist eine reine Papierwährung, also nicht durch Gold oder andere Edelmetalle gedeckt. Für Euro-Bargeld besteht keine Einlösungsverpflichtung in andere Werte. > na, das Erstere war ja schon absolut klar, aber das Zweite könnte jedem Besitzer von Euronen noch ganz gewaltig auf die Füße fallen!!
Lasst euch das am Besten alles einmal in Ruhe durch den Kopf gehen und dann solltet ihr Entscheidungen treffen.
Ach ja. dann wurden die letzte Woche ja auch noch geschätzte 2,5 Billionen Dollar an den Börsen "vebrannt" und das in Zeiten in denen alle händeringend nach Geld Ausschau halten. Na, was solls ... iss doch nur Geld!Noch mehr zum Thema findet ihr bei Interesse hier!

"Die Menschen, die sich der Realität verweigern und stattdessen auf die Propaganda der Elitisten vertrauen, werden all ihre Ersparnisse verlieren."         Bob Chapman, The International Forecaster, 06.08.2011

Noch mehr zum Thema findet ihr bei Interesse hier!

In diesem Sinne euch allen noch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche!

Donnerstag, 4. August 2011

GOLD! SICHERER ANKER FÜR DIE ZUKUNFT - 12 GRÜNDE


Es gibt unumstößliche Gründe, in Gold zu investieren. Zwölf Gründe, die ein bekannter US-Analyst sehr deutlich aufzeichnet, scheinen besonders interessant. Es bedarf wohl weder weiterer Worte noch Erklärungen, denn die Tatsachen sprechen für sich. Im Ergebnis: Gold ist der einzige sichere Anker.

1. Kolossale Unverantwortlichkeit der großen Zentralbanken bei der Ausweitung ihrer Bilanzen, Geldschöpfung und Kreditwachstum - wodurch der finanzielle Status und die Agilität der betreffenden Regierungen unterstützt werden.


2. Scheitern des Franchise-Systems der Zentralbanken, was sich anhand der permanenten Kreditkrise zeigt, anhand der Bankeninsolvenzen und daran, dass die US-Notenbank verzweifelt versucht, als Weltbank zu dienen.

3. Ein „Weltwährungs"-System, das durch Geldprasserei und Casinoverhalten generell ruiniert wurde. Manipulation und Roulettspielerei der Staatsbanken führen zu einem nicht mehr kontrollierbaren Auswuchs.


4. Missbrauch des US-Dollars als Leitwährung für notwendige Subventionierungen des US-Militärs, erzwungene Unterstützung der US-Staatsanleihen und Missbrauch durch die schweigende Akzeptanz der Wall-Street-Korruption.


5. Rasche Vermehrung der OTC-Derivate (Finanzinstrumtente die nicht an der Börse gehandelt werden) auf über 1 Billiarde Dollar, ohne Aussicht auf Auflösung, ohne Hoffnung auf Regulierung, weitreichende Korruption - aber verbunden mit tödlicher Abhängigkeit.


6. Einsetzende Erkenntnis, dass ein Finanzsyndikat die Kontrolle über das US-Finanzministerium übernommen hat - was auch privilegierte, offizielle Kapitalkanäle einschließt verbunden mit Fälschungen.

7. Missachtung des Finanzvertragsrechts, chronische Entgleisungen hinsichtlich der Integrität der Finanzmärkte und ständige Interventionen in diese Finanzmärkte.


8. Aussicht auf das Nahen einer Mammut-Preisinflation, solange die Bilanzen der Zentralbanken weiter maßlos im Weimar-Stil „frisiert" werden.


9. Erwartung einer Schmelze der Bankensysteme, was wahrscheinlich zu Banken-Hochzeiten führen wird, die sich für eine erzwungene Bankenkonsolidierung eignen, bei der „kaputte" Banken das System übernehmen.

10. Schrittweiser Verfall der Wirtschaft und Niedergang des Welthandels - welcher bereits zu beobachten ist. Verdeckung von „Finanzlöchern" der einzelnen Staaten.


11. Ein Trend hin zur Errichtung von Rohstofflagern; hierbei ist Gold das finanzielle Kernelement unter den Rohstoffen und Rohöl das industrielle Kernelement. Währungen spielen hierbei keine Rolle mehr.


12. Das Schreckgespenst zahlreicher Kriegsherde und bewaffneter Konflikte, militärisches Eingreifen und Einsätze, wenn sich Chaos breit macht und bestimmte Nationen die Verwirrung geschickt ausnutzen.

*gefunden in MAGAZIN FÜR EDELMETALLE - LIFESTYLE - ZUKUNFT von KB Edelmetall GmbH*




Mittwoch, 3. August 2011

Ist ein Goldverbot möglich?

Der von der US Regierung erlassene »Dodd-Frank-Act« ist ein Bundesgesetz, welches als Reaktion auf die Finanzkrise von 2007, das Finanzmarktrecht der USA umfassend ändert. Das Gesetz  wurde am 21. Juli 2010 durch die Unterzeichnung von Präsident Barack Obama verabschiedet. Der Dodd-Frank Act umfasst insgesamt 15 Titel mit 541 Gesetzesartikeln auf 849 Seiten. Gemäß der Präambel verfolgt das Gesetz die Ziele der Förderung der Stabilität des Finanzmarkts der Vereinigten Staaten von Amerika, durch eine Verbesserung der Verantwortlichkeit und der Transparenz im Finanzsystem. Das betrifft aber nicht nur die USA. Wir zeigen Ihnen Lösungsmöglichkeiten.

Aufgrund der “Schwammigkeit” des Gesetzestextes ist ein weiteres Goldverbot, wie schon von US Präsident Franklin Roosevelt am 09. März 1933 erlassen, so gesehen, durchaus möglich. Die USA ist genauso pleite wie nahezu alle europäischen Länder. Eine goldgedeckte Währung ist nicht mehr vorhanden und täglich werden neue (ungedeckte) Schulden gemacht. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit wann das gesamte europäische und US Geldsystem zusammenbricht. Daher ist Gold und Silber in privater Hand für die betroffenen Staaten nicht wünschenswert und wird über entsprechende staatliche Sanktionen und Verordnungen in naher Zukunft verboten werden.


Goldverbot in den USA 1933 und was man daraus lernen kann
Das Goldverbot in den USA ist eine interessante historische Begebenheit, deren Hintergründe und Durchführung hier einmal näher beleuchtet werden sollen. Doch zunächst und vorab die Frage: Wäre so etwas theoretisch auch heutzutage in Deutschland möglich?
Dazu der Artikel 14 Abs. 3 Grundgesetz
Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen. 
Zum „Wohle der Allgemeinheit…“ – damit wären wir dann auch genau im Jahre 1933 in den USA angekommen. Der US Präsident Franklin D. Roosevelt ließ 1933 über die Executive Order 6102 privaten Goldbesitz konfiszieren. Ein demokratisch gewählter Präsident lässt legal privaten Goldbesitz einziehen, eigentlich ein kaum fassbarer Vorgang. Vermutlich würde aber eine solche Entscheidung heute in Deutschland nicht einmal besonders großes Aufsehen oder Widerstand hervorrufen. Wenn nämlich 99% der Bevölkerung kein Anlagegold besitzen und man es lediglich dem 1%-Teil der Bevölkerung wegnimmt, der welches besitzt, dürfte sich bei einer guten Begründung dafür sogar so etwas wie ein breiter Konsens für die Maßnahme erzielen lassen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass der Goldschmuck von der Maßnahme ausgenommen wird.
So war das auch 1933 in den USA.
Plötzlich und für Privatpersonen überraschend trat am 9. März 1933 folgende Verfügung in Kraft:...

Quelle >>> weiter lesen 

Anmerkung:
Bis jetzt ist weder dort noch hier etwas in dieser Richtung passiert, aber ihr wisst ja auf welch verschrobene Ideen unsere Poltiker so kommen und daher ist eben noch nicht aller Tage Abend.

Dienstag, 2. August 2011

Ist Gold teuer?

Michael Morris 

Gold ist teurer und gefragter denn je. Sogar die Massenmedien berichten immer häufiger darüber – oft jedoch ohne jegliche Substanz. Das liegt daran, dass die meisten Menschen (Finanzberater, Banker und Politiker eingeschlossen) Gold bis heute nicht verstanden haben bzw. wird es bewusst unverständlich gehalten, weil jemand ein ernsthaftes Interesse daran hat, dass wir es nicht verstehen.

Gold ist der ultimative Gradmesser für den Zustand der Wirtschaft. Am Gold lässt sich der Erfolg oder der Misserfolg einer Währung am deutlichsten ablesen. Die Bilanz für den Euro und den US-Dollar sieht in dieser Hinsicht verheerend aus. Der Euro hat seit seiner Einführung vor knapp zehn Jahren gegenüber Gold jährlich durchschnittlich 14 Prozent verloren, wobei die Entwicklung vor allem seit 2005 immer dramatischer wurde und sich künftig weiter zuspitzen wird. Beim US-Dollar sieht diese Bilanz noch viel schlechter aus. Anders ausgedrückt: Wir bewegen uns jetzt von einer starken Inflation in Richtung Hyperinflation. Wir sind also wieder da, wo wir schon Ende der 1920er-Jahre waren – wir stehen kurz vor dem ultimativen Crash und der Goldpreis wird bald explodieren.

Gegen Ende der 1920er-Jahre war der US-Aktienmarkt so aufgeblasen, dass ein Platzen der Blase unausweichlich war. Eine solche Blase platzt natürlich nicht zufällig, der Vorgang kann durchaus gesteuert werden. Diese Blase platzte am 24. Oktober 1929 und ging als Schwarzer Donnerstag als der bis dahin folgenreichste Börsencrash in die Geschichte ein. Viele Millionen Amerikaner verloren an diesem Donnerstag – der bei uns wegen der Zeitverschiebung als der »Schwarze Freitag« bekannt wurde – ihre gesamte Existenz. Aber einige Wenige wiederum gewannen sehr viel! Das waren die, die den Zusammenbruch steuerten.

Die Folgen des Crashs von 1929 waren katastrophal. Es folgten Armut, Hunger und Unruhen, die in der großen Depression der 1930er-Jahre und letztlich im Faschismus endeten. Hitler, Mussolini und Franco sollten in Europa den Weg aus dem Elend weisen, aber sie führten für Millionen von Menschen in den Tod und in den nächsten Krieg – finanziert von denselben Banken, die auch die Aktienblase verursacht hatten.

Was hat Gold mit all dem zu tun? Sehr viel! Im Laufe der Geschichte hatten Herrscher immer wieder versucht, ihren Bürgern wertlose Papierschnipsel als Geld unterzujubeln, was immer wieder schiefging, weil dieser Vorgang stets zu Inflation, Armut und Unruhen führte. Aufgrund dieser Erfahrungen kamen die meisten Herrscher zu dem Schluss, dass dauerhafte Geldsicherheit (und damit dauerhafter Frieden) nur möglich sei, wenn das »Papiergeld« an wahre Werte gebunden war, also wenn jedem Geldschein und jeder wertlosen Münze (Scheidemünze) auch etwas von Wert gegenüberstand. Deshalb wurde ein Goldstandard festgelegt, der besagte, dass jedes Land nur so viel Scheingeld emittieren durfte, wie es Gold (in einem bestimmten Wechselverhältnis) in seinen Tresoren hatte. Bis zum Ersten Weltkrieg waren alle wichtigen Währungen dieser Welt durch Gold gedeckt. Von etwa 1800 bis 1914, dem Beginn des Ersten Weltkriegs, hatten praktisch alle Länder einen Goldstandard. Dies war wirtschaftlich gesehen die stabilste Epoche in der Geschichte. Da Gold begrenzt war, konnte nicht einfach immer mehr Geld erfunden werden, und so konnten auch keine Blasen entstehen. Man war gezwungen, vernünftig zu haushalten. Dazu meinte der österreichische Ökonom Friedrich August von Hayek: »Mit Ausnahme der Zeiten des Goldstandards haben praktisch alle Regierungen in der Geschichte ihr Exklusivrecht zur Ausgabe von Geld dazu benutzt, die Menschen zu betrügen und zu plündern.«

Der Goldpreis steigt seit 2005 unentwegt und wird noch...
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Anmerkung:
Der Artikel ist frisch und so treffend in seiner Aussagekraft, dass ich ihn sofort hierher übernehmen musste, denn Michael Morris hat hier alles auf den Punkt gebracht, dafür bin ich ihm sehr dankbar, denn obwohl ich es weis, hätte ich es nie so ausdrücken können. Damit ist alles gesagt!
Ach, und übrigens, für die Freunde der bunten Zettel, heute hat Gold sein neuestes Allzeithoch in Dollar, als auch in Euro erreicht!
Je länger ihr zögert, oder eventuell darauf wartet, dass die Politiker doch noch was richten, je weniger gr oder kg werdet ihr für die Zettel erhalten!
Ach ja, meine Freundin arbeitet in einem großen Supermarkt und konnte mir berichten, dass heute, so wie eigentlich jede Woche, wieder diverse Preise nach oben gerückt wurden. Das Gleiche geschah wieder beim anhängigen Bäcker. Und auch das wird noch lange nicht das Ende sein! Das jedoch nur nebenher.

Soweit für heute und euch allen noch eine gute Nacht!