Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Montag, 26. Dezember 2011

Meinungsfreiheit via Internet

Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Friedrich Vogt
Auf dem Symposium der KB-Edelmetall in Suhl im Dezember 2011 hielt Pof. Dr. Michael F. Vogt einen vielbeachteten Vortrag. Die Redaktion der KB-News war ist der Meinung, dass jeder Zugang zu diesen exellenten Inhalten bekommen sollte. Deshalb wollen wir dieses Referat in ungekürzter Form in den KB-News jedem zugänglich machen. (Daher übernehme auch ich dieses Referat hierher, um es euch allen zugänglich zu machen und bedanke mich bei KB-News für die Bereitstellung und bei Prof. Dr. M. Vogt für diesen tollen Vortrag!)

" Die herrschende Geschichtsschreibung ist die Geschichtsschreibung der Herrschenden"  Karl Marx
Dieser rund 150 Jahre alte Satz von Karl Marx hat über alle Jahrhunderte seine Gültigkeit bis heute nicht verloren. Sieger schrieben schon immer die Geschichte der Besiegten.

Schon immer vorgegeben: Die "Sprachregelung"

War es in den vergangenen Jahrhunderten insbesondere die katholische Kirche, die den Stab z. B. über "Babaren" und "Wandalen" brach, deren vermeintliches Verhalten sich bis heute quasi sprichwörtlich in und und jüngsten Zeitgeschichte, bei denen mit der parteilichen Geschichtsschreibung Politik gemacht wird.

Die marx`sche Erkenntnis erlebt man heute in ganz besonderer Deutlichkeit und Härte - nicht nur in der Geschichtsschreibung: Offizielle, quasi amtlich vorgegebene Sprachregelungen und die Deutungshoheit spielen in zahlreichen, aktuellen Themenfeldern eine überragende Rolle. So wird daraus die "herrschende Geschichtsschreibung" - der Mainstream in den Medien, wobei die Liste der Themen, in denen offizielle Versionen nicht hinterfragt werden dürfen endlos ist:

- Hintergründe des 11. September
- "Krieg gegen den Terror" und Diskreditierung des Islam
- Krieg gegen und Besetzung von Afghanistan
- drohender Krieg gegen den Iran
aber auch
- Euroeinführung
- EU-Verfassung/Vertrag von Lissabon
- Militarisierung der EU
- Osterweiterung der EU
- geplanter Beitritt der Türkei
- Wirtschafts- und Finanzkrise
- Dollarimperialismus und Rolle der FED
- New World Order (NWO/Weltregierung)
- Globalisierung
- Abschaffen der Nationalstaaten
- Zerstörung der Nationen
- "Migration" und Überfremdung
oder
- Gefahren der Gentechnik und die Lobby von Monsanto&Co.
- der gierige Griff nach der Weltwasserwirtschaft
- Atomkraft und ihre Unterstützer von Grün bis Schwarz
- alternative (oder gar freie) Energien
- Gesundheitspolitik und Pharmalobby
und natürlich
- Steuerung der RAF
- deutsche Zeitgeschichte
usw.

Offiziell gelogen: Der 11. September

Der genannte Punkt, 9/11, markiert für die moderne Informationsgesellschaft den Wendepunkt schlechthin. In der Tat ist die Welt nach dem 11. September 2001 nicht mehr die, die sie vorher war - allerdings nicht aus den aus Washington vorgetragenen Gründen. Und seit diesem Tag spielt das Internet die entscheidende Rolle in Sachen Information und Aufklärung.
Sofort nach den Ereignissen des 11. September 2001 war den Menschen klar, dass sie resp. der Hintergründe, der Täter, ja sämtlicher Fakten des Ablaufes dieses Tages belogen wurden und die offizielle Version der Bush-Administration mit den tatsächlichen Ereignissen nur sehr wenig zu tun hatte. Zuerst in den USA entstand in der Folge und wegen 9/11 eine Wahrheits-, Trutherbewegung, die die Ungereimtheiten und Lügen der Herrschenden zusammentrug und via Internet weltweit verbreitete. Einfache Menschen, die Beobachtungen z. B. von den Sprengungen gemacht bzw. diese gehört hatten, stellten ihre Erkenntnisse ins Netz. Oft ohne Geld, ohne Einfluss, ohne Macht legte sich die Trutherbewegung mit der Wweltmacht Nr. 1 und überführte sie einer Lüge nach der anderen - ohne das das Internet ein völlig undenkbarer Vorgang.

Hier begann mit www.reopen911.org, www.infowars.com und in Deutschland mit www.gerhard-wiesnewski.de aus der Suche nach Wahrheit und angesichts der dreisten Lügen der Regierung die Stunde des Internetzeitalters, die Stunde der alternativen Information. Und mit ihr einher ging das Versagen der kompletten offiziellen Medien, das Versagen des Mainstreams.

Gegen den Willen des Volkes?

Und dieser Weg, Wissen, Meinungen, Analysen, aber auch Unmut zu artikulieren, machte Schule auch in anderen Ländern. Denn bei vielen, elementaren Fragen, die das Volk betreffen, agieren Politik und Medien auch hierzulande nicht wahrheitsgemäß bzw. treffen Entscheidungen, die in der Regel diametral zum Willen des Volkes liegen: Weder die Euroeinführung noch die diversen bundedeutschen Kriegsbeteiligungen, noch Multikulti und Überfremdung, noch Gentechnik oder Impfhyterie wären bei einem Bezug auf basisdemokratischen Willen des deutschen Volkes mehrheitsfähig gewesen.

Im Gegenteil: Fragte man die Deutschen ob wir in Afghanistan weiter zur Sicherung der mit weit über 90% liegenden weltgrössten Heroinproduktion (neben den Ölpipelines der eigentliche Kriegs- und Besatzungsgrund der USA) mit der Bundeswehr beitragen sollen, bekommt das umgekehrt proportionale Votum des Bundestages bei der Verlängerung des Afghanistanmandast - das Volk ist zu weit über 90 Prozent gegen den Bundeswehreinsatz; die "Volksvertreter" zu weit über 90 Prozent dafür.
"Wir leben in einem unfreien Land, in dem eine regelrechte Meinungsdiktatur via Political Correctness ausgeübt wird."         Prof. M. Vogt
Political Correctness über alles

Wir müssen eine gespenstische Diskrepanz zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung konstatieren. Und bei all diesen Punkten findet die eigentliche Debatte, die freie Rede, im Internet statt: Wir leben in einem unfreien Land, in dem eine regelrechte Meinungsdiktatur via Political Correctness ausgeübt wird, undzwar mit einer sich zunehmend verschärfenden Tendenz. Als ich 1983 die bislang einzige Dokumentation über alliierte Kriegsverbrechen an Deutschen während des zweiten Weltkrieges machte, war das im Auftrag des WDR (!) für das Abendprogramm um 20.15 der ARD (!) möglich. Heute wäre das komplett undenkbar, und in der Tat zählt dieser ARD - Zweiteiler mit zur Begründung politisch besonders korrekter Kreise, meine Tätigkeit als Hochschullehrer als untragbar einzustufen.

Wahre Meinung heisst - Job weg!

Diese Form des Gesinnungsterrors über die Mainstreammedien ist nichts Neues, und manchmal bekennen - meist im Ruhestand - ehemalige Gesinnungstäter ihr tun: John Swinton, Chefredakteur der New Yorke Times, war so ein Schreibtischtäter, den anlässlich der Feier zu seiner Verabschiedung im Jahre 1880 die Reue darüber überkam, jahrelang "eine Hure" der Politik gewesen zu sein, als er ausführte: "Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter ihnen der es wagt seine ehrliche Meinung zu schreiben und wenn er es tut, weiß er im Voraus, dass sie nicht in der Zeitung erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von ihnen, der so dumm wäre seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen. Meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung würde mich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden kosten. Es ist das Geschäft der Journalisten die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füsse des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß es, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustossen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte."

Die Tyrannei des Geistes

Wie Swinton sagte, weiß jeder das, und doch konnte es 1880 niemand sagen und schreiben, der von den "reichen Männern hinter der Szene" abhängig war. Und hier unterschieden und unterscheiden sich Diktaturen (faschistische und kommunistische) und "westliche Demokratien" nur in einem: Der Unterschied im Umgang mit Kritikern und Querdenkern sowie den Ketzern unserer Zeit, die nicht mehr auf die Scheiterhaufen oder in den KZ`s oder Gulags landen, ist nur der zwischen Mord und Rufmord.

Dies beschrieb geradezu gespenstisch aktuell schon Alexandre Toscqeville nach einer USA - Reise im Jahre 1835: "In den demokratischen Republiken geht die Tyrannei anders zu Werk, sie geht unmittelbar auf den Geist los. Der Machthaber sagt hier nicht:'Du denkst wie ich, oder Du stirbst'. Er sagt:'Du hast die Freiheit, nicht zu denken wie ich, aber von dem Tag an bist Du ein Fremder unter uns. Du wirst Deine Bürgerrechte behalten, aber es wird Dir nichts mehr nützen. Du wirst unter Menschen wohnen, aber Deine Rechte auf menschlichen Umgang verlieren. Wenn Du Dich einem unter Deinsgleichen nähern willst, so wird er Dich fliehen wie einen Aussätzigen; sogar wer an Deine Unschuld glaubt wird Dich verlassen, sonst meidet man auch ihn. Gehe hin in Frieden, ich lasse Dir das Leben, aber es ist schlimmer als der Tod.' "

Und die Deutschen?

Aber, so wird man einwerfen, wir Deutschen haben aus zwei Diktaturen die Lektionen gelernt, halten Zivilcourage und Meinungsfreiheit hoch. Tun wir das wirklich? Erleben wir Deutschen nicht tagtäglich, daß es kein probateres Instrument zum Diffarmieren eines politisch Unliebsamen gibt, als - 70 Jahre nach dem Ende des Krieges - die deutsche Zeitgeschichte. Es gibt keine sicherere Tretmine als die Zeit von 1933 bis 1945. Die Liste der Opfer ist ellenlang und wird immer länger: Lübcke, Oberländer, Filbinger, Nolte, Jenninger, Walser, Hohmann, Günzel,Williamson... Das Totschlagargument der Faschismus- und Auschwitzkeule zieht und wirkt immer. Und eine Drohung mit §130 Strafgezetzbuch der BRD tut sogar im Forschungsbereich ein Übriges, um "Linientreue" zu garantieren, Unliebsame und Querdenker auszusondern und die PC-Staatsräson des Landes sicherzustellen. Zugleich sind alle zur "Wachsamkeit" gegenüber Falschdenkern oder "Revisionisten" aufgefordert, feiert die deutsche Blockwartmentalität fröhliche Urständ, während wir eigentlich den Anfängen neuer Denk-, Rede-, Meinungs- und sogar Forschungsverboten wehren wollten. Dies ist leider Wunschdenken und entspricht keinesfalls der Realität.

Welche irrsinnigen Blüten diese NS-Instrumentalisierung treibt und auf welchen Feldern Adolf Hitler neuerdings eingesetzt wird, mag ein Beispiel aus der Schweiz zeigen: Im dortigen Fernsehen wusste sich der Pharmalobbyist und Impfpapst der Schweiz bei einer Debatte mit der führenden schweizer Impfgegnerin über Wahn und Hysterie um die Schweinegrippe nicht mehr anders zu helfen, als Impfgegner mit Holocaustleugnern auf eine Stufe zu stellen. Kommentar überflüssig.

Und Deutschland hat seine Lektion wahrlich nicht gelernt.
Ein Land, das nach Einschätzung führender Staatsrechtler zu einer Parteiendiktatur verkommen ist, in dem einem Zentralkommitee gleich kleinen Lenkungsgremien in den Parteien die Linien der Politik vorgeben und diese Linien wieder in internationalen Geheimgremien definiert werden, und eine EU, die zuhnemend rein diktatorische und militärische Züge annimmt und aus jegliche demokratische Legitimation verzichtet bzw. diese zur Farce degradiert, in einem solchen Umfeld bleiben Bürgerwillen und Gedanken und natürlich auch die Meinungsfreiheit auf der Strecke. Aus dem Gesagten entstand wie in den USA bei 9/11 ein grundsätzlicher Bedarf, ja ein Hunger nach echter Information. Das ging bislang nur über das Medium Buch, das in einer neuen Bedeutung von Aufklärungs- und Enthüllungspublikationen Konjunktur feiert. Die gemachten Erfahrungen mit einer mainstreamveröffentlichten Meinung als einer mit rudimentären, manipulierten oder falschen Information und gezielter Manipulation im Sinne der Herrschenden führten zu einer Suche nach Auswegen. Die Menschen erleben - insbesondere in der BRD - das Medien- und Politikkartell mit seiner Meinungsmanipulation in den wesentlichen Schicksalsfragen als quasi gleichgeschaltet.

Hunger nach der Wahrheit

Nachrichten- oder Politiksendungen auf sämtlichen TV-Sendern unterscheiden sich in der Bewertung politischer Ereignisse nicht um ein Jota und erwecken den Eindruck eines totalitären Landes. Der Bedarf an Korrektivinformation zum Mainstream ergibt sich aus dem Fehlen eben jeglicher Nicht-Mainstream-Darstellungen. Und dafür gibt es nur eine wirkliche Möglichkeit: Die Paulskirche von heute findet im Intenet statt - zwar deutlich chaotischer und komplett unorganisiert, aber dort findet Gedanken- und Freiheit des Geistes statt, ohne dass es ein wirkungsvolles Instrument der Zensur gäbe und - und das ist die Hoffnung - je geben wird. Und genau daraus resultiert die Angst der Herrschenden, weil sie das Internet nicht kontrollieren können und Alternativinformationen in einer offenen Konkurenz zu den herrschenden Halb- und Unwahrheiten treten und diese entlarven. Ein kleines Beispiel: Als es nach schwersten Versäumnissen der politisch und organisatorisch Verantwortlichen der Loveparade zu 21 Toten kam, wollte es natürlich niemand gewesen sein. Dass eine politisch überaus korrekte und unbedingt gewollte Veranstaltung, die alles andere als ein friedliches Happening liebevoller Menschen, sondern die grösste Drogenparty Europas ist, die an Ort und Stelle eise Schneise von Verwüstung und Zerstörung hinterlässt und von Alkohol-, Drogen- und Gewaltexzessen begleitet ist, so unverantwortlich geplant wurde, dass es zum besagten Unglück kam, wollte niemand hören. Die kritischen Worte zur Loveparade von Eva Herman im Internet führten nicht zu einer Kritik an den "Verantwortlichen", sondern zu einer erneuten medialen Jagd auf Eva Herman. Und als dann - und jetzt wird es richtig spannend - im Internet die Dokumente eingestellt wurden, die die krasse Verantwortungslosigkeit der Politik, welche die Warnungen der Polizei nicht nur ignorierte, sondern die Kritiker kaltstellte und mundtot machte und teure Gefälligkeitsgutachten in Auftrag gegeben hatte, belegten, hatte Duisburg nichts besseres zu tun, als dem Betreiber dieser Intenetseite die Veröffentlichung dieser Dokumente gerichtlich zu untersagen. Zunächst erfolgreich, denn Gerichte hierzlande machen bei solchen Zensurspielen gerne mit. Und schließlich doch komplett erfolglos, denn einen Tag später konnte man dieselben Dokumente, die inzwischen auch von der international bekannten Enthüllungswebsite WikiLeaks und damit unerreichbar für Duisburger Zensoren ins Netz gestellt wurden, dort finden. Die "Gasse" der Wahrheit.

Das ist das Besondere und Einmalige am Internet: Der freie Bürger kann im Zweifelsfall ohne wirkliche Geldmittel Informationen für die ganze Welt bereitstellen, und niemand kann ihn daran wirklich hindern. Dieses basisdemokratische, frie, unzensierte, revolutionäreund, ja auch anarchische Element des Netzes ist etwas, was es so noch nie gab und was den Herrschenden Furcht einflößt und dem Einzelnen zumindest Einfluß und Pressefreiheit garantiert. Und der User kann sich diese Informationen kostenlos holen. Und vor allem unzensiert!

Wikipedia und andere

Das Internet verschafft der Wahrheit eine Gasse. Und da stören auch die vielen Seiten nicht wirklich, die natürlich auf der Linie des PC-Systems liegen und über Wkipedia, Esowatch, Blick nach rechts etc. weiter auf Diffarmierungs- und Diskreditierungskurs liegen. Diese oft mit viel Geld ausgestatteten Sites, die auch schon aml nachrichtendienstliche Hintergründe und/oder Verbindungen haben oder im Auftrag des - wie die durchaus zutreffend analysierend StamoKap-Theoretiker einst sagten - "militärindustriellen Komplexes" agieren, müssen eben mit allen anderen konkurieren. Und wer glaubt in strittigen Fragen heute noch Wikipedia oder gar Esowatch? Das Leben der Wanderameise, ja, darüber kann ich mir notfalls eine Erstinfo bei Wikipedia holen, aber doch nicht über die Hintergründe des 11. September. Da wird der Gärtner dann zum Bock gemacht!


Politiker: Am liebsten "chinesische" Verhältnisse

Aber gibt es nicht auch im Internet Zensur oder Zensurversuche? Natürlich hat man den Eindruck, Schäuble und jetzt von der Leyen hätten hier am liebsten chinesische Zustände eines vom Staat kontrollierten Internets. Und natürlich werden mit dem Rechtsradikalismus und der Kinderpornographie die Keulen hervorgeholt, bei denen kein anständiger Bürger etwas gegen schärfste Kontrolle und rigide Gegenmassnahmen sagen kann. Dabei geht es natürlich nicht um die Sache, sondern um den Versuch, die unkontrollierte und - den Göttern sei Dank - auch unkontrollierbare Internetcommunity doch noch in den Griff zu bekommen.

Doch die Freiheit wurde losgelassen. Die Freiheit im Internet wäre erst bei einer totalitär durchglobalisierten Welt mit einer Weltregierung gefährdet, weswegen die New World Order, die NWO-Protagonisten einer One World a la Brzezinski immer offener und unverholener die Weltregierung fordern. Aber in Wirklichkeit sind wir durch die Diskreditierung alles islamischen, durch Russland und die VR China und Querköpfe wie Fidel Castro, Hugo Chavez und Mahmud Ahmadinedschad weiter denn je davon entfernt, auf die Einweltregierung zuzusteuern. Nach dem Kommunismus kollabiert gerade der Kapitalismus, scheitert die Globalisierung und endet der Dollar- und FED-Imperialismus. Alternativen sind also gefragt und werden gelebt.

Und was bedeutet das für das Internet?

Schon heute ist es extrem einfach, nach einer Zensur in einem Land auf einen Server in einem anderen Land auszuweichen. Und mit der bislang erfolgreichen Abwehr der NWO gelingt es nicht, die Freiheit im Internet zu unterbinden. Und so sind es heute vor allem russische, argentinische, venezolanische, australische, iranische, quatarische, britische, viele us-amerikanische aber auch schweizerische und deutsche Websites, auf denen dann gegen den Strom des Mainstream geschwommen und Alternatives, Nonkonformes angeboten wird. Die Gasse der Wahrheit ist zu einer Autobahn der Informationsdaten im Internet verbreitert worden. Nutzen und schützen wir sie gleichermassen!
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Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt.

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