Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Mittwoch, 28. Dezember 2011

Deutschland und die EU unter der Knute der Finanzwirtschaft

Prof. Michael Nier


Im Jahr 334 vor unserer Zeitrechnung soll Alexander der Große den Gordischen Knotenentweder mit dem Schwert zerschlagen oder einfach den Pflock gezogen haben, um den dasTau an der Wagendeichsel gewickelt war. Diese Symbolik einer radikalen Lösung ist aktuell.
Doch was machen unsere Politiker? Sie sitzen um den Gordischen Knoten, den die Finanzoligarchie über Jahrzehnte hat knüpfen dürfen und zupfen dumm herum. Das Zerschlagen des Gordischen Knoten, d.h. des Finanzimperialismus und der Globalisierung durch transnationale Konzerne, wäre Revolution oder wenigstens das, was in der in der Computersprache „Reset“ genannt wird. Wer den Reset-Knopf drückt, startet das System durch Zurücksetzen auf einen definierten Anfangszustand neu. Ob Schröpfen der Reichen,
Renationalisierung der Wirtschaft, Autarkieprogramme und internationaler Tauschhandel (Bartergeschäfte) ein erträglicher Zustand sind, wird die Zukunft zeigen. BMW muss gegenwärtig aus Argentinien Leder, Fahrzeugteile und Agrarprodukte beziehen, sonst dürfen ihre Fahrzeuge nicht dort im Lande verkauft werden. Porsche musste Wein kaufen. Die argentinische Regierung hatte beschlossen, so einen ausgeglichenen Handel zu erzwingen. Die DDR hatte einst trächtige Kühe nach Italien geliefert und wurde mit Zitronen beliefert. In
der Sowjetunion musste die DDR Ölpipelines bauen und wurde dafür mit Öl aus Sibirien bedacht. Im Dritten Reich liefen viele internationale Geschäfte auch auf diese Weise und man brauchte keine Devisen. Klappt also. Aber wir sind noch ein ganzes Stück vor irgendwelchen Lösungen der gegenwärtigen globalen Krise. Ja vielleicht gibt es gar kein weiche Lösung, sondern nur einen harten oder ganz harten Schnitt. Oft flüchten die Verantwortlichen in Kriege. Die USA und mit ihnen der ganze Westen im Schlepptau, sind auf dem Kriegspfad. Die Bundeswehr wird dafür umgebaut. Der Libyenkrieg war von einer neuen Qualität. Durch das neu Aggressionskonzept der „Schutzverantwortung“ (Resposibility to Protect), das seit 2001 durch UN und USA entwickelt worden ist, können nun „guten Gewissens“ Kriege geführt werden, wenn es gelingt regierungsfeindliche Kräfte in den Zielländern eines Angriffs durch den Westen zum Aufstand zu bewegen. Dann muss man sie und die dafür vorgeschobene Zivilbevölkerung vor der rechtmäßigen Regierung des Landes schützen und kann die lange gewollte Invasion durchziehen. Libyen war der Präzedenzfall. Aber, wie wir wissen, war der letzte große Sieg der USA in einem Krieg die Invasion in Grenada ( 100 Tausend Einwohner auf einigen Inseln ) im Jahr 1983. Die anderen Kriege haben sie sieglos, aber mit exorbitanten Gewinnen für den industriell-militärischen Komplex beendet. Die USA scheinen sich jetzt mit den lange geplanten Kriegen in Asien beeilen zu wollen, bevor ihnen China über den Kopf wächst. Die gegenwärtige Wirtschafts-, Finanz- und politische Krise in den USA macht eine solche aus Verzweiflung geborene Lösungsstrategie wahrscheinlicher.

Die Krise in patriotischer Sicht

Eine patriotische Sicht muss immer eine der Sache gerecht werdende Sicht sein. Sich zu belügen, bringt nur Schaden und kann letztlich sogar tödlich sein. Die offiziellen Verlautbarungen zur Finanzkrise und zur Lage der Euro-Zone müssen oberflächlich und verwirrend sein, denn sonst würden die Leute die Banken stürmen und die Läden leerkaufen. Da würde auch eine vierte verbale Versicherung von Frau Merkel nichts mehr nützen, dass alle Konten aller Bürger sicher seien. Das Beschwindeln durch die Medien klappt ganz gut...
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Zahlungsunfähigkeit der Großbanken: Die Rolle des IWF, der EZB und der Fed

Bob Chapman

Schulden und ihre Rückzahlung sind ein Thema, über das nur wenige reden wollen oder von dem nur wenige etwas verstehen. Wir wissen zwar, dass die meisten großen Banken dieser Welt zusammen mit mindestens sechs Ländern der Euro-Zone in Schieflage geraten sind. Ähnliches gilt noch für viele andere, aber die größten Sorgen bereitet die Verschuldung der stärkeren Nationen, die angeblich solvent sind. Der Hinweis auf die extreme Staatsverschuldung der USA erübrigt sich fast, und der Kongressausschuss, der Haushaltseinsparungen erarbeiten sollte, scheiterte am parteipolitischen Gezänk und konnte sich nicht auf eine Begrenzung der Ausgaben einigen.

In den amerikanischen Kongress wurde ein Gesetz eingebracht, mit dem verhindert werden soll, dass amerikanische Gelder über den Internationalen Währungsfonds (IWF) dazu benutzt werden könnten, europäische Banken und Regierungen zu retten. Dieses Gesetz wird den Kongress nicht ohne Schwierigkeiten passieren, da beide Häuser von elitären Kräften kontrolliert werden. Andererseits würde sich ohnehin nicht viel ändern, da die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bereits die Swap-Schleusen geöffnet und andere Wege der verdeckten Bereitstellung von Liquidität gefunden hat, um europäischen Banken verschiedenster Größe und unterschiedlichsten Grades der Finanznot mit frischem Kapital beizustehen.

Zum Jahresende 2011 herrscht Ruhe an der Westfront. Aber hinter den Kulissen verschwören sich die Eliten praktisch unbemerkt von allen anderen und planen, wie sie sich aus dem Sumpf befreien können, in den sie sich selbst hinein geritten haben. Aber wie wollen sie die Krise auf Eis legen und...
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Eines ist sicher, wenn man nach langem diese Verfilzungen, die uns gängeln einmal erkannt hat, dann steht es einem bis Oberkante Unterlippe. Jedenfalls geht mir das so! Und nun möchte ich hier aber noch eine wichtige Info für diejenigen bringen, die sich nicht zum Kreise der "Elitären" sondern eher zu den von solchen am meisten geschändeten zählen! 



Alle Entwicklung ist bis jetzt nichts weiter als ein Taumeln von einem Irrtum in den anderen.

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