Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Samstag, 15. Oktober 2011

Welche Blase? Gold ist auf dem Weg in Richtung USD 10.000 pro Unze Lesen Sie mehr über Welche Blase? Gold ist auf dem Weg in Richtung USD 10.000 pro Unze


Nick Barisheff, BMG Bullion, Oktober 2011

Die jüngste Gold-Korrektur hat die Finanzkommentatoren wieder einmal dazu veranlasst, vor einer Blase zu warnen, genauso wie sie dies bereits seit dem Zeitpunkt tun, als das gelbe Metall erstmals über USD 400 pro Unze geklettert ist. Eine Blase endet gewöhnlich einen Tag nach dem Erreichen spekulativer Höchststände, aber nicht nach Korrekturen, wie wir sie in jüngster Zeit beobachten konnten oder wie wir sie im August sahen, als dem Rückgang in Höhe von USD 200 pro Unze die Fortsetzung des bereits seit über einem Jahrzehnt anhaltenden Goldpreisanstiegs folgte.
Dass Gold weiterhin die Sorgenwand empor klettert, während es von so Vielen als Blase bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit ein extrem positiver Indikator, da Finanzblasen erst nach einer überschwänglichen und euphorischen Phase zu platzen pflegen. Von dem Zeitpunkt, wo sich die Menschen tagein, tagaus in langen Schlangen anstellen, um Gold zu kaufen, wie dies in Toronto im Jahre 1980 der Fall gewesen ist, sind wir noch weit entfernt.
„Gold ist kein Finanzwert, den man mit Dot.com-Aktien oder Apartments in Miami vergleichen könnte, und es ist auch kein Rohstoff wie Schweinbäuche oder Rohöl. Es ist die ultimative Währung für den wahrhaft gerissenen Vermögensbesitzer in Zeiten substantieller und uneingeschränkter Kreditschaffung.“ – Fondsmanager Paul Brodsky
Die Vorwürfe der Schwarzmaler einfach beiseite zu wischen, ist jedoch niemals ausreichend, wenn man über Gold spricht. Gold wird auch in Zukunft der aggressivsten Propaganda ausgesetzt sein, die überhaupt irgendeiner Vermögensklasse zuteil wird, da das Metall für alle weltweiten Fiatwährungen eine direkte Gefahr darstellt. Und da dieses Mal keine der Papierwährungen goldgedeckt ist, handelt es sich hierbei in der Tat um eine echte Herausforderung.
Die Warnung vor einer Blasenbildung am Goldmarkt sowie die zahlreichen anderen Gründe, warum man kein Gold besitzen sollte, werden auch in Zukunft unvermindert vorgebracht werden, während Gold bis auf USD 10.000 pro Unze oder noch weiter steigt.
Sich mit unabhängigen Untersuchungen über die dem Anstieg des Goldpreises zu Grunde liegenden Ursachen auseinanderzusetzen, ist meines Erachtens die beste Methode, um die entsprechende Zuversicht zu erlangen, Gold zu kaufen und es solange zu halten, dass man sein Vermögen über die uns bevorstehenden turbulenten Jahre hinüberrettet.
Das ist auch die Grundprämisse meines bald erscheinenden Buchs „USD 10.000 Gold – Warum wir früher dort sein dürften, als Sie denken“. In diesem Artikel werden wir uns mit den wichtigsten Gründen auseinandersetzen, warum Gold sich in keiner Blase befindet und die nächsten Jahre weiter im Wert steigen wird.
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man sich mit Gold auseinandersetzen kann. Die erste Methode ist der westliche Ansatz, wo Gold durch eine vom Fiatgeld geschliffene Linse betrachtet wird. Bei diesem Ansatz wird Gold als ein Vermögenswert erachtet, der wie jede andere Vermögensklasse oder jeder andere Rohstoff auch zum Zwecke von Währungsgewinnen gehandelt werden kann.
Die zweite Art, sich mit Gold auseinanderzusetzen, ist die Methode, die gegenwärtig auch bei den weltgrößten Goldkäufern Anwendung findet. Die Chinesen, Inder und die Menschen im Nahen Osten sehen Gold als ein Mittel des Vermögensschutzes an, das im Grunde wie Geld funktioniert. Diese zweite Gruppe wird schlussendlich auch dafür verantwortlich sein, dass sich der Goldpreis in einen fünfstelligen Preisbereich schraubt.
Viele dieser Menschen haben im Hinblick auf die Verheerungen,...

Die große Goldpreis-Explosion ist nur eine Frage der Zeit

Die nächste kräftige Aufwärtsbewegung des Goldpreises wird kommen. Seit dem gefühlten Beginn der Krise, Ende 2008, wurden immer wieder neue, aber nur kurzfristige Rettungsmaßnahmen unternommen. Die richtige Geldschwemme steht uns erst noch bevor.
Nun steuern wir auf einen erneuten Wirtschaftsabschwung zu. Der “Aufschwung XXL” der Jahre 2010/2001 wurde im Wesentlichen durch Staatskonsum finanziert. Nicht nur hierzulande, sondern auch in wichtigen Exportländern wie China. Künftig werden erneut geringere Steuereinnahmen zu erwarten sein, doch Staatskosten können die Regierungen nur schwerlich reduzieren.
Versprochen, gebrochen
Die Europa-Politik der Länderregierungen und die “Stabilitätspolitik” der Europäischen Zentralbank büßten in den vergangenen Monaten zunehmend an Glaubwürdigkeit ein. Gebrochene Versprechen und gerissene Sicherheitsnetze trugen wesentlich dazu bei. Zunächst missachtete man europaweit die Maastricht-Kriterien, dann ignorierte man die No-Bail-Out-Klausel (niemand darf in der Gemeinschaft für die Schulden anderer haften) und schließlich brach auch die EZB mit dem Aufkauf europäischer Staatsanleihen ein wichtiges Tabu.

Bisher hat man den Euro mit viel Geld und neuen Schulden bekämpft. Mit geringem Erfolg. Die Anleiherenditen der schwachen Euro-Länder schießen weiter in die Höhe. Diese Länder können sich praktisch nicht mehr alleine über den Markt finanzieren, die geforderten Zinsen sind viel zu hoch. Zudem stehen wir vor einer erneuten Bankenkrise.
Die große Geldlawine steht noch aus
Was wird passieren? Es muss, aus Sicht der Politik,  der große Befreiungsschlag kommen. Das heißt: Geld drucken, auf Teufel komm raus! Nachdem mit der Slowakei...

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Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert.
(1854 - 1900)

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