Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Mittwoch, 21. September 2011

Ohne Moos nix los: Zentralbanken kaufen jetzt Gold

Christine Rütlisberger

Angeblich haben der Euro, der Dollar und andere wichtige Leitwährungen eine Zukunft. Das behaupten zumindest jene Zentralbanken, die sie ausgeben. Wie jetzt bekannt wurde, vertrauen sie offenbar ihrem eigenen Geld nicht mehr. Im Klartext: Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten kaufen die großen Zentralbanken mehr Gold am Markt als sie verkaufen.
Durchschnittlich 400 Tonnen Gold haben europäische Zentralbanken in den letzten Jahren jedes Jahr am Markt verkauft. Da war der Goldpreis niedrig. Und ausgerechnet jetzt, wo der Goldpreis hoch ist, da kaufen sie Gold. Seit 1985 haben sie Jahr für Jahr mehr Gold verkauft als gekauft – jetzt ist es umgekehrt. Und die großen europäischen Notenbanken fordern bankrotte EU-Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien und Italien immer lautstärker dazu auf, ihr Gold zu verkaufen – weil sie es selber kaufen und einlagern wollen.
Was bedeutet das alles? Die Zentralbanken haben in den letzten Jahren Gold verkauft, um den Goldpreis niedrig zu halten. Das haben sie jetzt aufgeben müssen, denn sie können absehen, dass mit dem Euro-Crash der Goldpreis weiter in die Höhe schnellen wird.

In der Schweiz kann man Finanztransaktionen künftig in Gold zahlen. Und auch US-Milliardär Donald Trump akzeptiert von seinen Mietern jetzt Gold anstelle von Dollars oder Euros. Und das, obwohl der Goldpreis gerade gefallen ist. Gold könnte sogar bald schon auf knapp unter 1600 Dollar je Feinunze fallen – kurzfristig. Das alles stört jene nicht, die (wie Donald Trump) Werte erhalten wollen und Gold nicht als Spekulationsobjekt betrachten: Selbst die kleinste ländliche Genossenschaftsbank hat heute Gold im Tresor und erklärt auch Kindern wieder, dass Gold einen inneren Wert hat. Das scheinen auch die Zentralbanken begriffen zu haben. Für mittel- und langfristig denkende Menschen ist es schön, dass der Goldpreis derzeit fällt. Sie kaufen nun Gold und sorgen für schlechtere Zeiten vor. Denn da wird Gold garantiert noch einen Wert haben, auch wenn Papiergeld wie Euro oder Dollar dann wohl rapide an Wert verlieren werden.
Quelle >>> kopp-verlag.de 


Gold- und Silberbullenmarkt: Gigantisches Aufwärtspotenzial

Legt man die reale Kaufkraftentwertung der vergangenen 30 Jahre und die Preisentwicklung von Gold und Silber während des letzten großen Edelmetallbullenmarkts in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zugrunde, stehen Gold und Silber noch extreme Preisexplosionen bevor
Legt man die reale Kaufkraftentwertung der vergangenen 30 Jahre und die Preisentwicklung von Gold und Silber während des letzten großen Edelmetallbullenmarkts in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zugrunde, stehen Gold und Silber noch extreme Preisexplosionen bevor
Legt man die reale Kaufkraftentwertung der vergangenen 30 Jahre und die Preisentwicklung von Gold und Silber während des letzten großen Edelmetallbullenmarkts in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zugrunde, stehen Gold und Silber noch extreme Preisexplosionen bevor.

Jeff Clark, Casey Research, 19.09.2011
Gold befindet sich aktuell knapp unter der Marke von USD 2.000 pro Unze und verteuerte sich alleine im Verlaufe dieses Jahres um 27%, was bei objektiven Investoren natürlich die Frage aufwirft, wie stark Gold und Silber überhaupt noch steigen können, schließlich notiert Gold ja mittlerweile fast im Bereich seines inflationsbereinigten Allzeithochs des Jahres 1980 – und das war ein Preishoch, das lediglich einen einzigen Tag anhielt.
Also, welche Zugewinne können bei beiden Metallen, realistisch gesehen, noch erwartet werden? Und: Ist eines dieser Metalle aktuell noch günstiger zu haben als das andere?
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Preisprojektionen durchzuführen. Im Folgenden werde ich mich jedoch ausschließlich darauf beschränken, hierfür Daten des vorangegangenen Edelmetallbullenmarkts der 70er Jahren zu verwenden.
Zunächst schauen wir uns an, wie die heutigen inflationsbereinigten Preise und die dafür notwendigen prozentualen Zugewinne für Gold und Silber aussähen, würden die Metalle wieder ihre jeweiligen Höchststände des Jahres 1980 erzielen.
Basierend auf dem US-Verbraucherpreisindex „CPI-U“, dem am weitesten gefassten Inflationsindikator der US-Regierung, ist Gold nur noch einen Augenschlag von seinem Hoch des Jahres 1980 entfernt, wo das gelbe Metall auf USD 850 pro Unze kletterte. Silber müsste hingegen deutlich stärker steigen: Heute in Silber investiertes Kapital müsste sich mehr als verdreifachen, würde das weiße Metall bis auf sein Kurshoch des Jahres 1980 klettern.

Der VPI der US-Regierung ist jedoch kaum geeignet, um die Inflation zu ermitteln, weswegen wir uns im Folgenden auch die Daten von John Williams „Shadow Government Statistics“ anschauen werden. Seine Daten sind bei weitem wirklichkeitsnäher. Die Kalkulationen erfolgen auf Grundlage der VPI-Berechnungsmethode der US-Regierung unter Präsident Carter:
Quelle >>> weiter lesen auf  www.propagandafront.de

Die Knechtschaft erniedrigt den Menschen so weit, daß er sie liebgewinnt.
(06.08.1715 - 28.05.1747)
Gold- und Silberbullenmarkt: Gigantisches Aufwärtspotenzial
Gold- und Silberbullenmarkt: Gigantisches Aufwärtspotenzial

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen