Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Donnerstag, 15. September 2011

„Jede Goldpreisschwäche ist ein Geschenk“

Potenzieller Goldpreis-Schub, wenn große Pensionsfonds den Goldanteil ihres Anlagevermögens aufstocken.
John Embry, Chefstratege beim Investmenthaus Sprott Asset Management, geht von anhaltenden Manipulationen auf dem Goldmarkt aus. Er nennt jedoch plausible Gründe, warum ein weiterer Goldpreisanstieg seiner Meinung nach nicht aufzuhalten ist.
John Embry ist Chefstratege beim kanadischen Investmenthaus Sprott Asset Management. Er ist ein intimer Kenner des Goldmarktes. In einem aktuellen Interview mit King World News schildert er seine Ansichten über die Hintergründe der aktuellen Goldpreisentwicklung. „Ich denke, nach einem Kursanstieg von 400 Dollar im Zeitraum von weniger als zwei Monaten, ist eine Konsolidierung in diesem Bereich extrem gesund. Sie drängt alle Investoren heraus, die hoch gehebelte Positionen halten und die wahrscheinlich nicht in Gold investiert sein sollten“, meint Embry.
Er geht derzeit von gezielten Eingriffen der Notenbanken in den Goldmarkt aus. Durch Kursmanipulation sei das Chartbild eines Doppeltops herbeigeführt worden (siehe aktuelle Chartsituation), um den Goldpreis unterhalb von 1.900 Dollar zu halten. „Ich glaube aber nicht, dass das möglich ist, Gold wird das abarbeiten und zu neuen Höchstkursen aufsteigen“, so Embry.
Und weiter: „Unter dem Strich sehen wir orchestrierte Volatilität, die darauf abzielt, all jene zu verunsichern, die den Goldmarkt nicht verstehen. Wenn man ihn aber versteht, dann sollte man jede Schwäche bei Gold als Gelegenheit wahrnehmen, um weiter Gold zu kaufen. Es ist ein Geschenk“.
Großes Potenzial für einen weiteren Goldpreis-Schub sieht Embry in der Nachfrage institutioneller Investoren, darunter amerikanische Pensions- und Universitätsfonds, die enorme Geldmengen verwalten. Der Goldanteil ihrer Portfolios könnte seiner Ansicht nach von derzeit geschätzten 0,4 Prozent auf bis zu 5 Prozent steigen. Dies entspräche einer Verzwölffachung der Goldnachfrage aus diesem Sektor.
Embry geht zudem davon aus, dass Papierforderungen auf Gold  (Optionen, Futures, Swaps etc.) in Höhe von 100 Dollar lediglich physisches Gold im Wert von 1 bis 2 Dollar gegenüberstehen. Das heißt, es würde 50- bis 100-mal mehr Papiergold gehandelt, als tatsächlich an echtem Gold vorhanden ist. Embry ist überzeugt:„Der Goldpreis könnte deshalb eines Tages durch die Decke gehen“.
Quelle>>> Goldreporter.de 

Geld: Zerbrechlichste aller Illusionen von Sicherheit.
Ron Kritzfeld
(1921 - )

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