Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Mittwoch, 14. September 2011

Gold und Geld: 10 Gründe, warum Ben Bernanke lügt

Fed-Präsident Ben Bernanke behauptet, dass Gold kein Geld  ist. Goldreporter nennt 10 Gründe, warum der US-Notenbank-Chef mit seiner Behauptung falsch liegt.
„Gold ist kein Geld“, erklärte der Chef der US-Notenbank vergangene Woche bei einer Anhörung vor dem Financial Services Committee.
Gold sei „lediglich“ ein Edelmetall, ein Vermögensgegenstand, den Zentralbanken nur aus Tradition halten. Wir glauben nicht, dass er es nicht besser weiß. Als Ökonom und langjähriger Wirtschafts-Professor an der Princeton University sollte er sehr wohl wissen, welche Bedeutung das Edelmetall über Jahrhunderte hinweg hatte und nach wie vor besitzt. Wir unterstellen deshalb, dass er – wider dieser Kenntnis – öffentlich die Unwahrheit sagt.
Aber vielleicht ist Bernanke einfach vergesslich. Wir frischen seine Erinnerung etwas auf und präsentieren 10 Gründe, warum Gold Geld ist.
Zunächst: Geld muss in der (Geld-)Theorie drei wichtige Funktion erfüllen: Wertspeicher, Tausch- und Zahlungsmittel und Verrechnungseinheit. Gold hat diese Funktionen mehrere Tausend Jahre erfüllt und tut dies weiterhin.
  1. Gold wird überall auf der Welt gerne gegen Papiergeld getauscht. Es ist hochliquide, denn es besitzt große Bekanntheit und Akzeptanz (Zahlungsfunktion).
  2. Der Welt des Goldes kann in jeder beliebigen Währung ausgedrückt werden. Es gibt somit wie unter allen anderen Währungen einen offiziellen Wechselkurs (Verrechnungseinheit).
  3. Gold ist gutes Geld, denn es erhält die Kaufkraft über lange Zeit, so wie es keine der in Umlauf befindlichen Papierwährungen auch nur ansatzweise vermag (Wertspeicher).
  4. Gold ist Geld, weil es in jeder Zentralbank-Bilanz zu den Währungsreserven gezählt wird.
  5. Gold besitzt Kaufkraft, die durch dessen Werteinheit (1 Unze) klar definiert ist.
  6. Gold besitzt großes Vertrauen bei den Menschen (eine Grundvoraussetzung für Geld), weil es unvergänglich ist, seine Kaufkraft über viele Jahrtausende und Generationen erhält und dessen Wert nie auf null sinken kann.
  7. Gold wird wie Geld gehütet!
  8. Gold ist in Geldform erhältlich. Es gibt standardisierte Goldprodukte: Goldmünzen, die Gold ganz konkret in der Praxis als Geld repräsentieren.
  9. Gold ist gutes Geld, weil man es nicht wie bedruckte Zettel einfach fälschen kann. Fälschungen aus Wolfram oder Blei lassen sich zumindest einfach identifizieren.
  10. Gold war über Jahrhunderte hinweg integraler Bestandteil von Währungssystemen. Gold war somit ganz offiziell Geld. Erst mit der Aufhebung des Gold-Devisen-Standards im Jahr 1971 wurde Gold demonetarisiert. Man hebelte die natürliche Geldfunktion des Goldes politisch aus, faktisch hat sie jedoch nie geendet.
Fazit: Gold ist unbestechliches Geld. Als stabiler Wertspeicher und knappes Gut entlarvt es jedes rein auf Vertrauen aufgebaute, beliebig vermehrbare Papiergeld als korrumpierbare Wert-Illusion. Aus diesem Grund wird die Bedeutung des Goldes von “Währungshütern” dementiert und systematisch heruntergespielt.
Quelle >>>  Goldreporter.de

Das allgemeine Wahlsystem in einem gleichgültigen Land läuft immer darauf hinaus, die Macht in die Hände deklassierter Schwätzer zu legen.
Hippolyte Taine
(21.04.1828 - 05.03.1893)

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