Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Samstag, 27. August 2011

Warum nur intelligente Menschen Gold kaufen

Udo Ulfkotte

Je höher der Intelligenzquotient eines Menschen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er einen Teil der Früchte seiner Arbeit durch Gold absichert. Rechnet man alles Gold, das deutsche Privatleute heute in Form von Schmuck, Münzen oder Barren besitzen, zusammen, dann ergibt dies eine Menge von etwa 7,5 Tonnen (zum Vergleich: in Frankreich haben Privatleute 4,7 Tonnen Gold und in Italien 6,4 Tonnen). Doch der Goldbesitz ist in Deutschland in der Bevölkerung sehr ungleich verteilt. Je höher der Intelligenzquotient der Bürger, desto höher sind auch ihre Ersparnisse in Gold.
Die Deutschen besitzen mehr als doppelt so viel Gold wie die Bundesbank. Doch Goldbesitz hat in Deutschland nur einen Anteil von 2,8 Prozent am gesamten Vermögen der Bürger. 50,9 Prozent entfallen auf Immobilien, 18 Prozent auf Einlagen bei Banken, 5,1 Prozent auf Investmentfonds, 13,3 Prozent auf Versicherungen (etwa Lebensversicherungen), 2,7 Prozent auf Pensionsrückstellungen, 3,6 Prozent auf Renten, 1,8 Prozent auf Aktien und weitere 1,8 Prozent auf sonstige Beteiligungen. 67 Prozent der deutschen Privatpersonen besitzen Goldschmuck (etwa einen goldenen Ehering). Aller Goldschmuck der Deutschen zusammen (Ringe und Ketten, aber ohne Barren und Münzen) ergibt etwas mehr als 3.600 Tonnen Feingold. Statistisch gesehen hat jeder Deutsche über 18 Jahren knapp 50 Gramm reines Gold in seinem Besitz. Dabei gibt es jedoch ein deutliches Gefälle: Süddeutsche haben mit durchschnittlich 72 Gramm deutlich mehr Gold als Norddeutsche.

Im Bundesfinanzministerium werden solche Daten gesammelt. Dabei gibt es intern auch Aussagen dazu, welche Bevölkerungsgruppen in Deutschland wie viel Gold besitzen. Selbstständige haben demnach statistisch gesehen mit durchschnittlich 12,4 Feinunzen (also rund 385,7 Gramm) erheblich mehr Gold als Angestellte im öffentlichen Dienst (pro Person statistisch gesehen 5,7 Gramm). Unterhält man sich mit...
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