Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Mittwoch, 17. August 2011

Warum es zu Gold keine Alternative gibt

Häufig liegen Goldvorkommen in unruhigen Regionen.
Auch politische Faktoren spielen natürlich eine Rolle. Die Machtverhältnisse im Kongo sind ungeklärt. In Russland können Folgekosten entstehen, wenn ein Gebiet schon mal von Sowjetgeologen untersucht worden ist. Dann kommen plötzlich ungeahnte Forderungen von Staat oder Kommune. Angeblich weiche Kriterien wie Bohrgenehmigungen oder Umweltschutzauflagen sind ebenfalls immens wichtig.
Kann die derzeitige Minenproduktion durch Neufunde in der Zukunft ersetzt werden?
Nein. Trotz gestiegener Explorationsausgaben kann die jährliche Produktion nicht durch neue Funde vollständig ersetzt werden.
Vermögensverwalter raten nicht nur auf Gold zu setzen, sondern auch andere Edelmetall wie Silber, Platin oder Palladium ins Depot zu nehmen. Was sagen Sie dazu?
Das hängt sehr vom einzelnen Metall ab. Silber ist volatiler und hängt als industriell genutztes Metall auch von der Konjunktur ab. Der Kurs von Platin und Palladium ist stark von der Autoindustrie abhängig.
Was macht Gold für Anleger einzigartig?
Seit Menschengedenken ist Gold als wertvolles Zahlungsmittel etabliert. Außerdem wird das Edelmetall als Schmuck genutzt. Gold profitiert daher auch von der weltweiten positiven Konjunkturentwicklung. Bei sinkendem Nachschub aus den Minen sind das gute Argumente für Anleger.
Auch die Notenbanken entdecken wieder Gold…
Es dürfte in Zukunft zwar keinen Gold-Standard wie früher geben. Im vergangenen Jahr waren die Zukäufe der Notenbanken aber erstmals höher als die Verkäufe. Peu a Peu kaufen die Zentralbanken von Wachstumsländern wie China, Indien oder Russland zu. Das bedeutet langfristiges Potenzial für den Goldpreis.
von Jens Hagen
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