Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Montag, 22. August 2011

Krösus - Urvater des Metallgeldes

Die Angst vor einer Entwertung der Währungen treibt die Anleger aktuell vermehrt zum Gold. Es scheint sich nicht viel geändert zu haben seit der lydische König Krösus edle Metalle als Geld in die Welt brachte. von Ingo Narat

Bin ich Krösus? Mit dieser rhetorischen Frage wollen wir sagen: So viel Geld habe ich nicht. Krösus gab es wirklich und er ist so etwas wie der Urvater des Metallgeldes. Der lydische König im Westen der heutigen Türkei ließ im sechsten Jahrhundert vor Christus die ersten Goldmünzen prägen. Sie hatten einen einheitlichen Wert, eine einheitliche Größe und einen Prägestempel, der den Wert garantierte.
Krösus markiert nicht nur den Start in die Goldmünzenära. Auch Silber mit seinen dem Gold ähnlichen Eigenschaften wurde in der Geschichte gerne verwendet. Die Krösus-Münzen waren genau genommen eine Mischung aus Gold und Silber. Schon diese Münzen gab es in verschiedenen Gewichten von etwa 14 Gramm an abwärts.
Die ersten Münzen erfüllten bereits die klassischen Geldfunktionen. Sie waren Mittel zum Tausch, dienten als Wertmesser und Wertaufbewahrungsmittel. Vorbei die Zeiten, in denen man Pelze gegen Waffen tauschen musste. Deshalb verbreitete sich die Münzidee schnell in der gesamten Mittelmeerwelt.

Im Mittelalter erlebte die Goldwährung einen Aufschwung. Der Dukaten aus Venedig und der Gulden aus Florenz waren wichtige Münzen. Die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus revolutionierte die Metallversorgung Europas. Francisco Pizarro und andere spanische Eroberer brachten ab dem 16. Jahrhundert massenhaft Gold und Silber nach Europa.
Bei den Metallwährungen führten allerdings meist Materialengpässe zu Krisen. Der Zahlungsverkehr musste dennoch abgewickelt werden, so dass man Lösungen suchte. Die österreichische Münzprägeanstalt kommentiert: „Dass dabei die verschiedensten Metalle und ab dem 17. Jahrhundert auch Papier zum Einsatz kam, versteht sich von selbst.“
Ab Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg...
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Einige "Experten" faseln ja nun schon wieder von einer Goldblase welche demnächst platzen wird. Gerade in disem Zusammenhang lohnt es sich auch mal die Kommentare zum obigen Artikel zu lesen!
Eines sei an dieser Stelle auch noch einmal angemerkt: Wenn wir davon ausgehen, was ja auch den Tatsachen entspricht, dass jeder Euro ein Schuldschein und somit als ein Minus zu betrachten ist, dann stellt sich die Frage wie lange es noch möglich sein wird dieses Minus in ein Plus, nämlich Gold zu tauschen!!! Ich denke, dass es diese Möglichkeit nach dem Euro wohl nicht wieder geben wird!

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