Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Mittwoch, 3. August 2011

Ist ein Goldverbot möglich?

Der von der US Regierung erlassene »Dodd-Frank-Act« ist ein Bundesgesetz, welches als Reaktion auf die Finanzkrise von 2007, das Finanzmarktrecht der USA umfassend ändert. Das Gesetz  wurde am 21. Juli 2010 durch die Unterzeichnung von Präsident Barack Obama verabschiedet. Der Dodd-Frank Act umfasst insgesamt 15 Titel mit 541 Gesetzesartikeln auf 849 Seiten. Gemäß der Präambel verfolgt das Gesetz die Ziele der Förderung der Stabilität des Finanzmarkts der Vereinigten Staaten von Amerika, durch eine Verbesserung der Verantwortlichkeit und der Transparenz im Finanzsystem. Das betrifft aber nicht nur die USA. Wir zeigen Ihnen Lösungsmöglichkeiten.

Aufgrund der “Schwammigkeit” des Gesetzestextes ist ein weiteres Goldverbot, wie schon von US Präsident Franklin Roosevelt am 09. März 1933 erlassen, so gesehen, durchaus möglich. Die USA ist genauso pleite wie nahezu alle europäischen Länder. Eine goldgedeckte Währung ist nicht mehr vorhanden und täglich werden neue (ungedeckte) Schulden gemacht. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit wann das gesamte europäische und US Geldsystem zusammenbricht. Daher ist Gold und Silber in privater Hand für die betroffenen Staaten nicht wünschenswert und wird über entsprechende staatliche Sanktionen und Verordnungen in naher Zukunft verboten werden.


Goldverbot in den USA 1933 und was man daraus lernen kann
Das Goldverbot in den USA ist eine interessante historische Begebenheit, deren Hintergründe und Durchführung hier einmal näher beleuchtet werden sollen. Doch zunächst und vorab die Frage: Wäre so etwas theoretisch auch heutzutage in Deutschland möglich?
Dazu der Artikel 14 Abs. 3 Grundgesetz
Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen. 
Zum „Wohle der Allgemeinheit…“ – damit wären wir dann auch genau im Jahre 1933 in den USA angekommen. Der US Präsident Franklin D. Roosevelt ließ 1933 über die Executive Order 6102 privaten Goldbesitz konfiszieren. Ein demokratisch gewählter Präsident lässt legal privaten Goldbesitz einziehen, eigentlich ein kaum fassbarer Vorgang. Vermutlich würde aber eine solche Entscheidung heute in Deutschland nicht einmal besonders großes Aufsehen oder Widerstand hervorrufen. Wenn nämlich 99% der Bevölkerung kein Anlagegold besitzen und man es lediglich dem 1%-Teil der Bevölkerung wegnimmt, der welches besitzt, dürfte sich bei einer guten Begründung dafür sogar so etwas wie ein breiter Konsens für die Maßnahme erzielen lassen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass der Goldschmuck von der Maßnahme ausgenommen wird.
So war das auch 1933 in den USA.
Plötzlich und für Privatpersonen überraschend trat am 9. März 1933 folgende Verfügung in Kraft:...

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Anmerkung:
Bis jetzt ist weder dort noch hier etwas in dieser Richtung passiert, aber ihr wisst ja auf welch verschrobene Ideen unsere Poltiker so kommen und daher ist eben noch nicht aller Tage Abend.

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