Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Donnerstag, 28. Juli 2011

Gold ist der Souverän aller Souveräne

04.07.2011

Schon die altgriechischen Philosophen der Antike hatten ganz richtig erkannt, daß Freiheit und Eigentum die zwei Seiten derselben Medaille sind und zu den Naturrechten des Menschen zählen, so z. B. Demokritos von Abdera (ca. 430 - 370 v. Chr.): „Gold ist der Souverän aller Souveräne.“ Dasselbe haben fast zweieinhalb Jahrtausende später zwei moderne Ökonomen so formuliert: „Gold und Silber sind gemünzte Freiheit.“ (Ferdinand Lips [†], Schweizer Privatbankier, Währungshistoriker und Finanzanalyst, und Reinhard Deutsch [†], Betriebswirt und Diplom-Kaufmann, Unternehmer und Autor).


von Norbert Knobloch
„Alle Menschen sind von Natur aus frei … und besitzen … angeborene Rechte, nämlich das Recht auf Leben und Freiheit, dazu die Möglichkeit, Eigentum zu erwerben und zu behalten sowie Glück und Sicherheit anzustreben und zu erreichen.“ (“Virginia Bill of Rights”, U.S.A. 1776; vgl. „Habeas-Corpus”-Akte [England 1679] und “Declaration of Rights“ [England 1689])
 
`Freiheit´ ist der Zustand des Unabhängigseins (Autarkie) und des Selbstbestimmtseins (Autonomie). Im weitesten Sinn ist `Freiheit´ die Möglichkeit des Menschen, so zu handeln, wie er will. In diesem weiten Sinne schließt Freiheit auch die Willkür in sich ein und bildet den Gegensatz zur Notwendigkeit und zum Zwang. Im engeren Sinn ist Freiheit die Möglichkeit der Selbstbestimmung des Menschen im Gegensatz zur Abhängigkeit von der Macht und dem Willen anderer. Derjenige handelt frei, für dessen Handlungen die Ursachen allein in ihm selber liegen (Willensfreiheit, Entscheidungsfreiheit, Handlungsfreiheit). So gedacht, ist Freiheit dem Zwang, aber nicht der Notwendigkeit entgegengesetzt. In beiderlei Sinn ist die Freiheit nicht absolut.
 
Im politischen Leben ist Freiheit die Unabhängigkeit des Einzelnen von der Willkür anderer Einzelner (Jean Jacques Rousseau [1712 - 1776]: „Contrat social“ / Gesellschaftsvertrag“), die Unabhängigkeit des Einzelnen von der Willkür der Gesellschaft, des Staates und der Regierung (vgl. Rousseau, „volonté générale“ und „volonté de tous“) sowie die Unabhängigkeit des Volkes gegenüber anderen Völkern und Staaten (Souveränität).
 
`Eigentum´ ist „Das-Mir-Selber-Eigentümliche“: der Begriff `Eigentum´ bezeichnet ausschließlich etwas, das mir von Natur aus (Leben, Freiheit, Gesundheit) oder durch selber erbrachte, eigene Leistung (Habe) zusteht. Das Wort setzt sich zusammen aus althochdeutsch `eigan´: „zueigen“, „zugeeignet“, „zugehörig“ (von der germanischen Wurzel `aig´: „eigen-“, „selbst-“; ursprünglich erstes Partizipium zu einem Infinitivum mit der Bedeutung „zu einem selber gehören“, „haben“) und althochdeutsch `tuom´: „Verhältnis“, „Beziehung“, „Zustand“.
 
Der Begriff `Besitz´ dagegen stammt über mittelhochdeutsch `besitzunge´: „das Besetzte“, „der Besitz“ von althochdeutsch `besizzen´: „etwas innehaben, indem man darauf sitzt“, also von „besetzen“ ab und bedeutet spätmittelhochdeutsch „Belagerung“. `Besitz´ ist also etwas völlig anderes als `Eigentum´!
 
Ich kann also fremdes Eigentum in Besitz nehmen...

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