Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Mittwoch, 22. Juni 2011

Nachfrage-Boom: China muss Ausgabe von Goldmünzen und Silbermünzen verdoppeln


Chinesische Panda-Goldmünze
Die People´s Bank of China revidiert die Ausgabezahlen der beliebten Panda-Gold- und Silber-Münzen im laufenden Jahr um jeweils 100 Prozent.
Chinesen kaufen mehr Gold und Silber, als die Chinesische Zentralbank erwartet hat. In einer Erklärung auf ihrer Internetseite hat die People’s Bank of China bekanntgegeben, dass man in diesem Jahr statt der geplanten 500.000 Unzen nun 1 Millionen Unzen der Panda Goldmünzen ausgeben will. Die Maßnahme sei erforderlich, um die große Goldnachfrage im Land zu decken.
Geplant ist nun die Ausgabe von 500.000 Gold-Pandas zu einer Unze, und jeweils 600.000 Stück der Größen 1/1 Unze, ¼ Unze, 1/10 Unze, 1/20 Unze.
Ende vergangenen Jahres hatte man noch Stückzahlen von 300.000 (1 Unze) beziehungsweise 200.000 (kleine Nominale) der 2011er Panda-Münzen vorgesehen.
Auch die Anzahl der 2011er Panda-Silberunzen soll von ursprünglich geplanten 3 Millionen auf 6 Millionen Stück verdoppelt werden.
Quelle >>> Goldreporter

1 Kommentar:

  1. Vorsicht Falle!

    "Kaum jemand wird einer Gruppierung, die die Welt für eine Scheibe hält, ein brauchbares Programm zur Erkundung des Weltraums zutrauen, und so sollte auch keiner Disziplin, die zeitlich unbegrenztes exponentielles Wachstum für realisierbar hält, eine Steuerung unseres Wirtschaftsgeschehens überlassen werden.
    ...Zunächst muss daher allgemein erkannt und anerkannt werden, dass bei den gegenwärtigen Geldordnungen ein grundlegender und gravierender Fehler vorliegt, der die gesamte Gesellschaft destabilisieren wird": http://www.deweles.de/files/mathematik.pdf

    Dr. Jürgen Kremer, Prof. für Wirtschaftsmathematik

    Wenn das Geld selbst fehlerhaft ist, gibt es keine wie auch immer geartete "Finanzpolitik", um den bevorstehenden Zusammenbruch des Geldkreislaufs - und damit unserer gesamten "modernen Zivilisation" - aufzuhalten! Daher ist es irrelevant, was die "hohe Politik" beschließt oder nicht beschließt.

    Seit Herbst 2008 läuft die Weltwirtschaft in ein Phänomen, das der "Jahrhundertökonom" John Maynard Keynes als "Liquiditätsfalle" bezeichnete. Befindet sich eine einzelne Volkswirtschaft in der Liquiditätsfalle (Beispiel: Japan), kann der Staatsbankrott dadurch hinausgezögert werden, dass ein Großteil der Geldvermögen direkt oder indirekt im Ausland angelegt wird, wo der Zinsfuß noch höher ist. Damit geraten diese Volkswirtschaften (Beispiel: China) umso mehr unter Druck, weil die dortige Bevölkerung die zusätzliche Zinslast zu tragen hat, bis auch in diesen Ländern (Schwellenländer) der Zinsfuß auf die Liquiditätspräferenzgrenze absinkt. Am Ende kommt es zur globalen Liquiditätsfalle! Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als "Armageddon".

    (Hinweis für "Besserwisser": Der Anstieg des Zinsfußes in Griechenland, Portugal, Irland, etc. ist allein auf einen überproportionalen Anstieg der Risikoprämie zurückzuführen, während die Liquiditätsverzichtsprämie weiterhin sinkt.)

    Um die größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte abzuwenden und den anschließenden, eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation einzuleiten, bedarf es der "Auferstehung der Toten". Als geistig Tote sind alle Existenzen zu bezeichnen, die vor lauter Vorurteilen nicht mehr denken können. Die Basis aller Vorurteile war (und ist noch) die Religion: http://www.deweles.de

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