Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Freitag, 17. Juni 2011

Millionäre flüchten in Rohstoffe und Immobilien

Vermögende aus dem deutschsprachigen Raum setzen bei ihren Investments zunehmend auf Sachwerte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Liechtensteiner Investmentgesellschaft Valluga veröffentlichte. von Bernd Mikosch
"Während mehr als 60 Prozent der Millionäre ihre Vermögensanteile in den Bereichen Rohstoffen, Gold und anderen Edelmetallen erhöhten, reduzierten 78 Prozent ihre Anlagen in Anleihen", heißt es in der Studie. Als Grund nennen die Autoren die Schuldenkrise. Aktien machten 2010 wie schon 2009 ein Drittel des Gesamtportfolios aus, die Anleihequote dagegen sank von 26 auf 20 Prozent.
Besonders beliebt seien bei Millionären derzeit Rohstoffe und Gold, heißt es in der Studie. Der physische Goldvorrat der deutschen, österreichischen und Schweizer Millionäre belaufe sich auf 3420 Tonnen. "Das sind 2,1 Prozent aller Goldvorräte und mehr als der Goldbestand der Bundesbank", schreiben die Autoren.

1 Kommentar:

  1. "...die Regierung wird von links nach rechts und von rechts nach links pendeln, und jeder Pendelschlag wird nur die Verwirrung, die Hilf- und Ratlosigkeit vermehren..."

    Silvio Gesell, 1930

    Es ist irrelevant, was so genannte "Spitzenpolitiker" (oder irgendwelche "Bilderberger") beschließen oder nicht beschließen. Der bevorstehende Zusammenbruch des Zinsgeld-Kreislaufs lässt sich mit finanz- oder machtpolitischen Sandkastenspielen nicht aufhalten. Seit Herbst 2008 verbleiben genau drei Möglichkeiten:

    Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
    Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)
    Die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft)

    "Genau drei Möglichkeiten" heißt: eine vierte gibt es nicht. Über die erste Möglichkeit gibt es nichts zu sagen, die zweite ist das Lieblingsthema aller Crash-Phantasten und die dritte ist wahrscheinlich. Der Crash-Phantast, der "zur Sicherheit" noch ein paar Goldklötzchen bunkert, weiß nicht, was es bedeutet, wenn in einer globalisierten Zinsgeld-Ökonomie mit über 6.500.000.000 Menschen der Geldkreislauf - und damit die Arbeitsteilung - mitgekoppelt zusammenbricht. Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als "Armageddon".

    Für die Beendigung der "Finanzkrise" und den anschließenden, eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation bedarf es der "Auferstehung der Toten". Als geistig Tote sind alle Existenzen zu bezeichnen, die vor lauter Vorurteilen nicht mehr denken können. Die Basis aller Vorurteile war (und ist noch) die Religion: http://www.deweles.de/willkommen.html

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