Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Montag, 9. Mai 2011

Schuldenkrise – wie geht es weiter?

Michael Grandt

Erst Griechenland, dann Irland und jetzt Portugal. Immer mehr Länder müssen unter den EU-Rettungsschirm. Die anhaltende und sich verschärfende Schuldenkrise in Europa weckt zunehmend Ängste bei den Bürgern. Zurecht fragen sie sich, wie es kurz- bis mittelfristig weitergehen wird …


Aus den mir vorliegenden Informationen, Prognosen, makroökonomischen Daten und verschiedenen anderen Parametern habe ich folgende Szenarien entwickelt. Zunächst für Europa:
  • Weitere Aufstockung der Garantiesummen des Euro-Rettungsschirmes
  • Verschlechterung der Bonität der führenden EU-Mitgliedsstaaten, dadurch sinkende Wettbewerbsfähigkeit
  • Stagnation des Binnenkonsums
  • Höhere Arbeitslosigkeit in der Eurozone
  • Höhere Inflation durch Geldmengenerhöhung der EZB, die es gleichzeitig nicht schafft, das Geld (etwa durch Tender) wieder aus dem Markt zu nehmen, da Banken verzinsliche Termineinlagen von der EZB nicht in dem Maße aufkaufen, wie Geld in das Währungssystem gepumpt wird
  • Weitere De-facto-Staatsbankrotte von Euroländern und deren Rettung durch die Gemeinschaft
  • Einführung von Eurobonds und damit die Vergemeinschaftung aller Staatsschulden in der EU
  • Installation einer Wirtschaftsregierung, die auch Einfluss auf nationale Parlamente nimmt
  • Ganz oder teilweiser Forderungsverzicht (»Haircut«) der Gläubigerländer bei hoch verschuldeten Staaten, die ihre Verbindlichkeiten nicht mehr tilgen können ODER Austritt wirtschaftlich schwacher und hoch verschuldeter EU-Länder aus der Währungsunion und die Abwertung der wieder eingeführten nationalen Währungen zur Minderung der Inlandsschulden. Auslandsschulden bleiben, werden dann aber mit Sicherheit teilweise oder ganz erlassen werden.
  • Zusammenbruch des Europäischen Währungssystems
Mögliche Szenarien für Deutschland:

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