Die Zukunft Deutschlands ist die Zukunft der Welt

Thomas Carlyle


Donnerstag, 7. April 2011

So wird Geld gemacht ... aus heisser Luft, so jedenfalls die Bundesbank

Geldschöpfung der Banken

Geld entsteht durch „Geldschöpfung“. Sowohl staatliche Zentralbanken als auch private Geschäftsbanken können Geld schaffen. Im Eurosystem entsteht Geld vor allem durch die Vergabe von Krediten, ferner dadurch, dass Zentralbanken oder Geschäftsbanken Vermögenswerte ankaufen, beispielsweise Gold, fremde Währungen, Immobilien oder Wertpapiere. Wenn die Zentralbank einer Geschäftsbank einen Kredit gewährt und den Betrag auf dem Konto der Bank bei der Zentralbank gutschreibt, entsteht „Zentralbankgeld“. Die Geschäftsbanken benötigen es zur Erfüllung ihrer Mindestreservepflicht, zur Befriedigung der Bargeldnachfrage und für den Zahlungsverkehr.

Geldschöpfung der Geschäftsbanken

Die Geschäftsbanken können auch selbst Geld schaffen, das sogenannte Giralgeld. Der Geldschöpfungsprozess durch die Geschäftsbanken lässt sich durch die damit verbundenen Buchungen erklären: Wenn eine Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit gewährt, dann bucht sie in ihrer Bilanz auf der Aktivseite eine Kreditforderung gegenüber dem Kunden ein – beispielsweise 100.000 Euro. Gleichzeitig schreibt die Bank dem Kunden auf dessen Girokonto, das auf der Passivseite der Bankbilanz geführt wird, 100.000 Euro gut. Diese Gutschrift erhöht die Einlagen des Kunden auf seinem Girokonto – es entsteht Giralgeld, das die Geldmenge erhöht
.
(hier gehts zur Quelle)


In anderen Worten: Kredite werden seitens Banken nicht vergeben, weil sie zu viel Geld der Sparer zur Verfügung hätten oder weil etwa die Zentralbank die Banken mit Geld versorgen würde. Viel mehr ist es genau umgekehrt: Geld entsteht beim Kreditnehmer, genauer gesagt durch seine Unterschrift unter dem Kreditvertrag und durch die Sicherheit die für den Kredit hinterlegt wird. Die sog. "Geldschöpfung" erfolgt also völlig andersherum, als es die Masse der Bevölkerung für sich glaubt zu wissen.
Die Konsequenzen hieraus sind natürlich sehr interessant:
  • Ohne Schulden gibt es kein Geld. Soll es mehr Geld geben, müssen irgendwo im System mehr Schulden entstehen. Wären alle Schulden abbezahlt, gäbe es kein Geld mehr.
  • Eine Bank nimmt auf der einen Seite Geld an, was ihr nicht gehört, und schafft auf der anderen Seite Geld, was nicht existiert. Als "Preis" für diesen "tollen" Vorgang wird der Zins fällig. Gleichzeitig müssen nur 2% Mindestreserve gehalten werden. Eine Bank schafft somit mit 1 Euro Spareinlage 50 Euro Kredit. Für den einen Euro gibt es mikrige Zinsen, für die 50 Euro einen höheren Zins. Die Differenz wird verdient. Kritiker sprechen hier gar vom "Zinsenkassieren für nichts".
Ich will hier nicht auf alle Punkte eingehen, aber ich kann euch nur motivieren, in einer ruhigen Minute einmal ganz genau über alle Implikationen aus diesen hier beschrieben Vorgängen für euch selbst nachzudenken bzw. hierzu einmal eigenständig in Ruhe zu recherchieren.
Ich bin mir sicher, ihr werdet danach manche Dinge mit anderen Augen sehen...
(ich hätts nicht besser erklären können, daher hier die Quelle)

Denkt nach und handelt!

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